JO PASSED (CAN)

Mittwoch, 17. Oktober 2018, ab 20.30 Uhr


Juni  2019
MDMDFSS
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
Juli  2019
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234
August  2019
MDMDFSS
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
September  2019
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
Oktober  2019
MDMDFSS
30123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031123
November  2019
MDMDFSS
28293031123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829301
Schon ziemlich toll wie das Stück „Millennial Trash Blues“ exakt klingt wie sein Name: Wie die Post-Teenage Angst, von denen die Stücke von Wavves oder Cloud Nothings vor einem guten Jahrzehnt handelten, als die Millennials noch Twentysomethings und doch schon so resigniert waren. Joseph Hirabayashi, Bandleader von Jo Passed, ist einer von ihnen, aber so ganz hat er sich dem Adoleszenz-Blues nicht hingegeben. Sein Entwurf ist zwar dringlich und traurig, er fußt tief in jener Punk-Spielart, die den Glauben an eine sonnige Melodie doch im Herzen trägt, aber er kennt wesentlich mehr Klangfarben. Da gibt es Zitter-Gitarren à la frühe Strokes, Streicher à la Jahrtausendwende-Postrock und düstere Ambient-Soundflächen. Jo Passed vertonen Albträume. Alles klingt wie aus einem Guss, greift atmosphärisch dicht ineinander und hinterlässt die Hörenden auf eine angenehme Art angegriffen.

Präsentiert von: Spex & ByteFM