Kein Facebook?
Club Manufaktur e.V.
Für uns Kulturschaffende sind Social Media Auftritte unerlässlich. Besonders wichtige News veröffentlichen wir natürlich auf unserer eigenen Webseite als Meldungen. Das für uns aber ebenso wichtige „Geplaudere“ auf Facebook können hier all jene mitverfolgen, die selbst nicht bei Facebook sind.
Tickets:
www.club-manufaktur.de/event/dell-lillinger-westergaard-d-dk-jazz/
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EARTH (USA) – Support: Nataša Grujović & Steve Moore (SRB/USA)
Fr., 30. Januar 2026 | 20:30 Uhr
Die legendäre Band Earth aus Olympia, Washington, prägt seit ihrer Gründung durch Dylan Carlson im Jahr 1989 das Klangbild des experimentellen Rock. Mit ihrem bahnbrechenden Debüt Earth 2 begründeten sie das Genre des Drone Metal – ein monumentales Werk aus Feedback, Verzerrung und hypnotischer Langsamkeit. Heute verbindet Earth diese radikale Klangästhetik mit Einflüssen aus Country, Folk und Jazz-Rock und schafft so intensive, meditativ fließende Soundlandschaften.
Jede Performance von Earth ist ein Ereignis von hypnotischer Schwere und erhabener Ruhe – ein Live-Erlebnis, das Zeit und Raum dehnt. Wer sich auf diese Klangreise einlässt, begegnet nicht nur Musik, sondern einer existenziellen Erfahrung aus Tiefe, Spannung und kontemplativer Schönheit.
Die Musik von Nataša Grujović & Steve Moore zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Klangkombination von Akkordeon und Posaune aus, die akustische Resonanzräume nutzt, um harmonische Felder zu schaffen, in denen sich Elemente von Spiritual Jazz, rituellen Drones und westlichen klassischen Traditionen zu einer meditativen und experimentellen Klangreise verbinden.
Die in Serbien geborene Grujović erforscht seit Jahren die physische Präsenz von Klang auf experimentellen Bühnen Europas – vom Luxemburger Pavillon der Biennale in Venedig über das Off-Festival Donaueschingen bis zum Ring Ring Festival in Belgrad.
Der aus Seattle stammende Moore – Posaunist, Pianist und Komponist – bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Sufjan Stevens, Neko Case und Bill Frisell ein, ebenso wie seine langjährige Mitwirkung bei EARTH und sunnO))).
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URS LEIMGRUBER (CH) – Jazz
Sa., 17. Januar 2026 | 20:30 Uhr
Das Konzert wird von SWR Kultur mitgeschnitten.
Die Manufaktur veranstaltet selten Solokonzerte. Wenn, dann sind es nur die Großen des Free Jazz, die man damit würdigt. Peter Brötzmann oder Mats Gustafsson zum Beispiel. Der Schweizer Saxophonist Urs Leimgruber ist auch solch ein großer Musiker. In den frühen 1970ern gründete er die einflussreiche Jazz-Rock-Band OM. Dann aber konzentrierte er sich auch immer mehr auf Trio-, Solo- und Duoprojekte. Früher wurde er noch mit Steve Lacy oder Evan Parker verglichen, aber mittlerweile erübrigen sich derlei Vergleiche, weil Leimgruber durch neue Spieltechniken und die Erweiterung des Saxophonklangs selbst wesentlich zur Weiterentwicklung seines Instruments beigetragen hat. Sein Spiel und seine Klangforschungen bei vollständigem Verzicht auf unterlegte harmonische Gerüste hat er auf eine einzigartige Weise individualisiert, er hat seinen eigenen Klang erschaffen. Je genauer man zuhört, desto zusammenhängender, logischer und spannender werden seine Improvisationen. Dabei geht es Leimgruber nie um das Zur-Schau-Stellen von Technik, sondern um das künstlerische Verdichten und das Ausloten neuer Pfade, als wolle er sein Instrument immer besser verstehen. Leimgrubers Solospiel ist wie ein nie zu Ende gehender Stream of Consciousness, weniger in Jazz und Blues verortet als in der europäischen Avantgarde. Es ist Musik wie ein Sternschnuppenregen. Und es ist Musik, die einen als Zuhörer fordert, aber dann eben auch belohnt, denn man ist Teil dieser aus sich selbst sprießenden Schönheit.
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JOASIHNO (D)
Fr., 12. Dezember 2025 | 20:30 Uhr
Cico Beck (Aloa Input, the Notwist) und Nico Sierig sind zurück mit einem speziellem „in the box“ Set ihres regulären „Joasihno-Setups“. Komplett verbaut in einem Koffer wurde diese kleine, komplett batteriebetriebene, „Mobile Disko“ für das Musizieren auf der Straße gebaut und zeigt alle Teile der Musik von Joasihno: Robotor-Instrumente, Klanginstallationen, analoge Synthesizer, Weltmusik-Percussion undLaptop-Musik. Joasihno’s Musik ist inspiriert von experimentellen Pionieren wie Mort Garson und der Melancholie der Kraut-Elektronika, mit Interesse an der zeitgenössischen Musikproduktion und in großer Bewunderung der Kanons von Moondog und den Patterns von Steve Reich. Psychedelische Maschinen-Straßenmusik aus München. Nicht verpassen!
Joasihno werden nicht auf sondern vor der Bühne spielen.
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Neues aus der Bookingabteilung!
CLAUDIA PICHLER – Kopfnuss und Konterbier – Kabarett aus Bayern
Fr., 26. Februar 2027 | 20:00 Uhr
Claudia Pichler ist ein Unikum: Die Münchnerin wirkt auf den ersten Blick so sanft und charmant wie ein Frühlingsmorgen, seziert in feiner Sprache mit bairischem Einschlag allzu menschliche Abgründe und beherrscht dabei gekonnt die gesamte Klaviatur der Komik. Ein Abend mit Fr. Dr. Pichler – sie promovierte über keinen Geringeren als Gerhard Polt – verbindet scharfzüngige Gesellschaftsbeobachtungen mit herrlich trockenem Humor.
Man muss nicht im Boxring stehen, um Schläge zu kassieren. Das Leben verteilt ständig Leberhaken, Magenschwinger und Gnackwatschn. Plötzliche Krankheit, der Papa stirbt, Beziehungsdrama und der Hamster hustet auch bedenklich. Ständig muss man folgenreiche Entscheidungen treffen und ist doch schon bei Alltagsfragen wie dem Kauf eines neuen WC-Sitzes hoffnungslos überfordert. Von globalen Krisen ganz zu schweigen! Wie soll man damit nur fertig werden? Auf jeden Fall nicht alleine. Der Mensch ist ein soziales Wesen und funktioniert am besten in Kooperation. Deshalb ist Einsamkeit eine der bedrohlichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Jeder kennt sie, niemand spricht gern darüber. Sie lauert hinter jedem Eck, nach dem verkackten Tinder-Date, der gekündigten Freundschaft oder im nächsten perfekten Social-Media-Feed. Denn das Gras auf der anderen Seite scheint immer grüner – inzwischen immerhin legal. Resilienz ist das Zauberwort, weil nicht jede Krise mit einem Konterbier beantwortet werden kann. Schon gar nicht, wenn eine plötzliche Histamin-Intoleranz den Biergenuss verdirbt. Kein Bier, kein Schweinsbraten – was bleibt da noch von der bayerischen Identität? Eine ganze Menge, wie Claudia Pichler auf der Bühne beweist, viel Tiefgründiges, herrlicher Schmarrn, haarsträubende Aufreger und spaßige Lieder. Denn wenn die Zeiten dunkler werden, wird auch der Humor schwärzer und notwendiger denn je. Ein Abend voller Charme, Satire und treffsicherer Beobachtungen.
Biografisches:
Claudia Pichler wurde 1985 in München geboren, studierte Literaturwissenschaften und wurde mit einer Doktorarbeit über Gerhard Polt promoviert. Seit 2019 erobert sie als Solo-Kabarettistinnen die Bühnen Bayerns und dem Rest der Welt. Regelmäßig ist sie im TV zu Gast (u.a. ARD Ladies Night, BR Schlachthof, Kabarett aus Franken). 2023 wurde Claudia Pichler mit dem Dialektpreis Bayern ausgezeichnet und zur Münchner Turmschreiberin ernannt. 2024 erhielt sie den Burgenländischen Kabarettpreis.
„Der Mix aus Bayern-Politik, München-Lifestyle und fröhlichem Nonsense kommt bei der Pichlerin beeindruckend lässig und überwältigend charmant über die Rampe.“
Abendzeitung
„Claudia Pichler begeistert als Fachfrau fürs Bairische.“ Süddeutsche Zeitung
„Claudia Pichlers Kopf steckt voller Humor und sie selbst glänzt vor Charme.“
Nürnberger Nachrichten
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