Kein Facebook?

Club Manufaktur e.V.

Für uns Kulturschaffende sind Social Media Auftritte unerlässlich. Besonders wichtige News veröffentlichen wir natürlich auf unserer eigenen Webseite als Meldungen. Das für uns aber ebenso wichtige „Geplaudere“ auf Facebook können hier all jene mitverfolgen, die selbst nicht bei Facebook sind.

Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

LA SÉCURITÉ (CAN)
Mi., 5. August 2026 | 20:30 Uhr

La Sécurité ist ein Kollektiv, dessen Art-Punk von treibenden Beats, schrägen Arrangements und minimalistischen Melodie-Hooks lebt. Die Musik wirkt, als wäre sie durch einen Filter aus Schlaflosigkeit gejagt – geprägt von der grellen Neonästhetik der Großstadt. Inhaltlich kreist sie um das Leben am Abgrund und entfaltet dabei eine explosive Energie, die wie gemacht ist für die Tanzfläche. Die Texte greifen das Ethos der Riot-Grrrl-Bewegung auf und feiern Selbstbestimmung, Freundschaften (die guten wie die schwierigen) sowie ein grundsätzliches Wohlwollen.

Seit ihrer Gründung im Frühjahr 2022 wurde die Band zu renommierten Festivals wie SXSW, End of the Road, The Great Escape und Reeperbahn Festival eingeladen. Außerdem tourten sie mit The Go! Team (2024) und The Rapture (2025). Nach ihrem für den Polaris Music Prize 2024 nominierten Debütalbum „Stay Safe!“ sowie dem verspielten Ableger „Stay Safe! REMIXED“ veröffentlichten sie die Singles „Detour“ und „Ketchup“ und ebneten damit den Weg für eine neue Welle an DIY-Songs. Diese entstehen nun in Zusammenarbeit mit Simon Raymonds einflussreichem britischen Label Bella Union.

So bewegt sich das Quintett weiterhin spielerisch an den Schnittstellen von Punk, New Wave und Krautrock und unterläuft dabei mit sichtbarer Freude gängige Stilgrenzen – auch auf ihrem zweiten Album „Bingo!“, das am 12. Juni 2026 erscheinen soll.
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

LITURGY (USA)
Mi., 22. Juli 2026 | 20:30 Uhr

Liturgy ist das Projekt von Haela Ravenna Hunt-Hendrix, deren sehnsüchtiger, energiegeladener „transzendentaler Black Metal“ sich im Spannungsfeld zwischen Metal, Kunstmusik und sakralem Ritual bewegt. Die Band ist bekannt für ihre Verschmelzung von Emotionen, kompositorischer Komplexität, stilistischer Kühnheit und intensiver Live-Energie.

Liturgy wurde 2005 im Kontext der Brooklyn-DIY-Szene als Soloprojekt von Hunt-Hendrix gegründet, während sie an der Columbia University Philosophie und klassische Komposition studierte. 2009 löste Hunt-Hendrix mit ihrem Text „Transcendental Black Metal“ heftige Diskussionen in der Musikwelt aus.

Nachdem sie sich zu einem Quartett erweitert hatten, sorgten sie 2011 mit ihrem zweiten Album „Aesthethica“ weltweit für Aufsehen, indem sie Black Metal mit Math Rock verschmolzen.

Ihr Album „The Ark Work“ aus dem Jahr 2015 war umstritten, da es IDM- und Trap-Elemente in ihre musikalische Sprache integrierte. Im Herbst 2019 festigten sie diese Klangwelt mit ihrem hochgelobten vierten Studioalbum „H.A.Q.Q.“.

Ihr fünftes Studioalbum mit dem Titel „Origin of the Alimonies“, erschien im November 2020; es wurde mit einem achtköpfigen Kammerensemble aufgenommen und 2021 beim Roadburn Festival als Live-Begleitmusik zu einem gleichnamigen Film von Hunt-Hendrix aufgeführt.

Nach einer Einzelausstellung mit Skulpturen im Jahr 2022 erschien 2023 das Album „93696“, gefolgt von einer ausgedehnten Welttournee.

Zur aktuellen Besetzung gehören Mario Miron (Gitarre), Tia Vincent-Clark (Bass) und Leo Didkovsky (Schlagzeug).

Pressezitate:
“Liturgy have always brought a proggy, sprawling ambition to their music, but rarely have all the pieces locked into place so elegantly.” – Pitchfork

“One of the year’s most unique and inspiring metal releases.” – Exclaim, best albums of 2023
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

DEAD FINKS (NZL)
Do., 18. Juni 2026 | 20:30 Uhr

Dead Finks, das langjährige Post-Punk-Projekt aus Berlin, melden sich mit ihrem vierten Album zurück, das ihren typischen Mix aus hysterischem Zynismus und schriller Ernsthaftigkeit beibehält. Ihre einzigartige Position im Spannungsfeld zwischen Sarkasmus und Aufrichtigkeit hat ihnen in der Underground-Szene schon seit einiger Zeit Aufmerksamkeit beschert. Besonders in ihrer Heimatstadt besetzen sie eine ungewöhnliche Nische: Berlin ist heutzutage nicht gerade für gitarrenlastige Musik bekannt und im schlimmsten Fall wirkt die Stadt oft, als könne sie sich nicht entscheiden, ob sie ein riesiger Club, eine dysfunktionale Kommune oder eine Content-Farm für ein Venture-Capital-finanziertes Start-up sein will.

Doch die Finks sind vor allem eines: hartnäckig. Ihr überraschendes viertes Album hat ihr bisher stärkstes und zugänglichstes Werk hervorgebracht: „New Plastik Abyss“, ein Album voller Ideen und mit einer nervösen, farbenfrohen Selbstsicherheit.

Der treibende, oft raue Sound ihrer früheren Alben wurde durch schimmernde Gitarren, hypermelodische Gesangslinien und einen stärkeren Fokus auf Klarheit und Dynamik etwas abgemildert. So fließen klassisches Pop-Songwriting, Shoegaze-Klänge und Avantgarde-Kunstmusik in ihren Kanon ein.

Doch die Musik hat nach wie vor eine Wucht, mit einer Überzeugung und Vitalität, die darauf hindeutet, dass die Band kurz davor steht, den Status einer bloßen Kuriosität hinter sich zu lassen. Dead Finks haben ihre Kanten und ihren Blick geschärft – ein wahrer Durchbruch.
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

DEAD FINKS (NZL) Do.
DEAD FINKS (NZL) | M

Die Manufaktur wird zum Schauplatz musikalischer Abenteuer: Izumi Kimura, Barry Guy und Gerry Hemingway erschaffen einen faszinierenden Klangkosmos zwischen Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik. Mit virtuoser Sensibilität, spontaner Kreativität und außergewöhnlicher klanglicher Tiefe entsteht ein intensiver musikalischer Dialog voller Spannung, Überraschungen und Schönheit. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Image attachment
Image attachment
Image attachment
Lade mehr...
Teile diese Seite