Attac Vortragsabend | Großmanöver Defender 2020 - FÄLLT LEIDER AUS!

Mittwoch, 1. April 2020, ab 19.30 Uhr


Juni  2020
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293012345
Juli  2020
MDMDFSS
293012345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829303112
August  2020
MDMDFSS
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31123456
September  2020
MDMDFSS
31123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
2829301234
Oktober  2020
MDMDFSS
2829301234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
November  2020
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
FÄLLT LEIDER AUS!

Seit Ende Januar ist unter anderem Deutschland Schauplatz des größten US-Manövers seit über 25 Jahren. Defender 2020 nennt sich das bis Mai andauernde Spektakel, bei dem insgesamt 37.000 US-Soldaten beteiligt sein werden. Ziel ist es, eine US-Division (20.000) Soldaten von den USA unter anderem über Deutschland bis an die Grenzen Russlands zu verlegen. Deutschland ist als zentrales Durchgangsgebiet sowohl über Unterstützungsmaßnahmen der US-Kräfte als auch über verschiedene Defender 2020 angegliederte NATO-Manöver direkt beteiligt. Verlegung im Lufttransport ist beabsichtigt, Straßentransporte sind geplant und ein Teil des schweren Geräts werden über Schienen und Wasserstraßen transportiert.
„Deutschlands Rolle als Strategische Drehscheibe für NATO-Kräfte erfolgreich wahrnehmen und erfüllen“ (Annegret Kramp-Karrenbauer, BMVg, 10. Jan. 2020).
Der Vortrag geht sowohl auf das Manöver selbst ein, ordnet es aber auch in die allgemeinen Militärplanungen gegenüber Russland ein und setzt es in den größeren Zusammenhang des Neuen Kalten Krieges zwischen dem Westen und Russland.
Referent: Jürgen Wagner, Politikwissenschaftler und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Eintritt frei! Spenden gerne

Veranstalter: Attac Regionalgruppe Schorndorf, DGB Ortsverband Schorndorf und Forum Politik in der Manufaktur.

Bild: US-Verteidigungsministerium / John W. Strickland