
Die britische Newcomer Post-Rock Band Shaking Hand aus Manchester spielt im November und Dezember ihre ersten Deutschland-Konzerte.
Ausgehend vom frühen Post-Rock und dem US-Alternative-Rock der 90er entwickeln sie ihre eigene Art von Northwest-Emo. Sie erschaffen etwas Neues und doch Nostalgisches. Sie blicken voraus auf den sich wandelnden Horizont. Die Musik von Shaking Hand basiert auf Spannung und Entspannung – Stille, die sich ausdehnt, Lautstärke, die überwältigt. Wiederholung, die sich hypnotisch und destabilisierend zugleich anfühlt. „Die besten Ideen hat man, wenn es sich anfühlt, als würde alles gleich auseinanderfallen und wir können uns nur noch mit Mühe festhalten“, sagt Freddie.
Die musikalische DNA der Band zieht sich durch experimentelle Gitarrenformationen wie Women, Slint, Sonic Youth, Pavement und Ulrika Spacek, ausbalanciert durch das melodische Gespür von Big Thief und die dynamische Intimität von Yo La Tengo. Ihre Kompositionen brechen mit der Struktur: plötzliche Temposprünge, Polyrhythmen, die fast auseinanderfallen, und Riffs, die sich in etwas Fragiles oder Ekstatisches auflösen. Doch wie Ellis anmerkt, liegt auch eine gewisse Wärme darin: „Als würde man spät in der Nacht durch eine leere Stadt laufen und in den Gebäuden, an denen man vorbeigeht, ein Flackern von Leben wahrnehmen.“
Pressestimmen:
„Kick-ass, weapons grade 90s guitars” – NPR albums of the week
„Spindly riffs and rugged post-hardcore rhythms a la Slint and Sonic Youth” – Stereogum
Eintritt:
16.- Euro Vvk plus Gebühr
20.- Euro Abendkasse
15.- Euro Mitglieder


Vera Marmelo