Kino

Das Kino hat 63 Sitzplätze mit komfortabler Beinfreiheit und beste Sicht auf die Leinwand von allen Plätzen + 2 Rollstuhlplätze. Sie haben freie Sitzplatzwahl. Die Kinokarte kostet 10 € und 8,50 € ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen und Manu-Mitglieder. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren zahlen 6,50 €. Dienstag ist Kinotag mit 7 € pro Karte. 10er-Karten sind vor Ort im Kino erhältlich! 88 € regulär / 80 € ermäßigt Mit der 10er-Karte kostet der reguläre Eintritt 8,80 € und 8 € ermäßigt (Sondervorstellungen wie Film + Gespräch, Opern- & Ballettübertragungen etc. sind ausgeschlossen) Ticketpreise The Royal Opera (Ballett & Oper): 28,50 € / 22 € (ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen und Manu-Mitglieder). Preise inklusive 1 Glas Sekt oder Saft zur Begrüßung und Pausenhäppchen.

Kinoprogrammübersicht November 2026

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Mittwoch, 25.11.2026 um 19:30 Uhr

LETsDOK: Film + Gespräch „Die Uhr“ & Mirror Image“

Zweiter LETsDOK – Dokumentarfilm-Abend nach „Holler for Service“ im Rahmen der Reihe LETsDOK – bundesweite Dokumentarfilmtage 2026 im Kino Kleine Fluchten Schorndorf, moderiert und kuratiert von Filmemacherin Sabine Willmann. In Kooperation mit der AG DOK und docfilm42.

Zwei preisgekrönte Doku – Kurzfilme stehen im Mittelpunkt: „Die Uhr“ und „Mirror Image“:

(1) „Die Uhr“ / Regie: Anna Brass / D, 2021 / 30 min. / Sprachen: Deutsch, Französisch
Filmbeschreibung:
Eine liebevoll-sarkastisch erzählte Geschichte über Zivilcourage und das Erbe des Erinnerns:
Wilhelm Scheinhardt ist Tischler, jähzornig und kleinkriminell. Um seine Familie durchzubringen, begeht er lieber einen Diebstahl, als sich für Hitlers Rüstungsindustrie engagieren zu lassen. Marie-Antoinette Pappé ist eine französische Widerstandskämpferin und verbringt die letzten Kriegstage versteckte in einem deutschen Dorf nahe Hannover. Jahre später erhält Familie Köhler einen Anruf: Eine Uhr sucht ihren Besitzer.

Doch wohin gehört die Uhr nach all den Jahren? Das Tauziehen um die Uhr beginnt und wirft Licht auf unsere heutige Erinnerungskultur.

(2) „MIRROR IMAGE“ / Kurzdokumentarfilm (11 Min.) / Regie: Danielle Schwartz, 2013

Filmbeschreibung:
„Mirror Image“ (2013, 11 Min.) ist ein preisgekrönter Kurzdokumentarfilm. Im Mittelpunkt des Films steht ein großer, kunstvoll gerahmter Spiegel, den die Familie liebevoll als „arabischen Spiegel“ bezeichnet. Er stammt aus Zarnuqa, einem palästinensischen Dorf, das während des Krieges von 1948 entvölkert wurde. Während sich ihr Großvater Yossi gerne daran erinnert, dort als Kind gespielt zu haben, bleibt die Frage, wie der Spiegel in den Besitz der Familie gelangte, von Schweigen umgeben. Wurde er gekauft? Gefunden? Oder mitgenommen? Während die Filmemacherin behutsam nachfragt, ringen ihre Großeltern darum, ihr Selbstbild mit den historischen Realitäten von 1948 in Einklang zu bringen. Mirror Image verwandelt ein intimes Familiengespräch in eine tiefgehende Reflexion über kollektives Schweigen, Erinnerung und die Spannung zwischen familiärer Liebe und historischer Verantwortung.

Die beiden Dokumentarkurzfilme werden von einer Einführung und einem Filmgespräch, moderiert von Filmemacherin Sabine Willmann, begleitet.
In Anwesenheit der Regisseurinnen Anna Brass und Danielle Schwartz.

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