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Zum Geleit


Liebe Freundinnen und Freunde der Manufaktur,

dass nun, mit dem Dezemberprogramm, der Jahreswechsel in Sichtweite gerät, ist eine gute Gelegenheit, um noch einmal auf die 50-Jahre-Manufaktur-Jubiläumszeit zurück zu blicken. Es war wirklich viel los in diesem unserem Jubiläumsjahr, zusätzlich zum „normalen“ Veranstaltungsprogramm – unsere Jubiläumsgala im Februar, das Manufaktur-Festival in der Stadt und im Hof der Manufaktur, die Wieder- und Neubegegnungen, die Sommer-Konzerte. Und nicht zu vergessen: Es gab einen Manufaktur-Song, ein schickes Buch, einen Kalender und allerlei Memorabilia. Rückblicks-Texte noch und nöcher. Und wir können jetzt am Jahresende sagen, denken wir, dass wir uns, bei aller Erinnerung und Reflexion und gelegentlichen Nostalgie, mitnichten unter die Erde historisiert haben, sondern auch wieder Schwung für die nächsten Jahre mitnehmen konnten. Wir danken bei dieser Gelegenheit noch einmal ganz herzlich und solidarisch und berührt und pathetisch all jenen, die sich an der Gestaltung dieses Jubiläumsjahrs beteiligt haben, in welcher Rolle und Funktion auch immer, vor allem natürlich den Ehrenamtlichen, die diesen Laden entscheidend tragen, den ehemaligen Manufaktur-Aktiven, die mal wieder vorbei gekommen sind. Und etwas weniger pathetisch, aber nicht weniger freundlich und zugeneigt auch all jenen, die mitgefeiert oder auch nur freundlich kommentiert und beim innerstädtischen Festival im Vorbeigehen mitgewippt haben.

Jenseits aller Jubiläumsbelange freuen wir uns auch sehr darüber, dass die Manufaktur die „Applaus“- Auszeichnung für Programmplanung unabhängiger Spielstätten bekommen hat. Zum zweiten Mal. Jury und Staatsministerin haben uns für 2017 ein „kulturell herausragendes Livemusik-Programm“ bescheinigt. Juhu!

Aber es gibt leider nicht nur Erfreuliches zu verkünden. Wir müssen uns von Uwe Baumann verabschieden, der im Oktober verstorben ist. Uwe war über Jahrzehnte ein ganz wichtiger Mensch in der Manufaktur – so stand er über Jahrzehnte bei Großveranstaltungen an der Kasse, stoisch und vergnügt. Bei allen praktischen und politischen Aufgeregtheiten war Uwe so etwas wie ein Fels in der Brandung und natürlich auch ein Gesicht der Manufaktur. Immer solidarisch für die gemeinsame Sache – wir erinnern hier nur an den Umzug in den Hammerschlag, der ohne ihn kaum funktioniert hätte, damals wurden kein Rohr und kein Heizkörper ohne ihn entfernt. Uns bleibt nur, uns nochmal vor Uwe zu verneigen. Danke Uwe.

Deine

Manufaktur