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SUMMARY:NIE WIEDER STILL - Gemeinsam für eine demokratische und solidarische Gesellschaft
DESCRIPTION:Am 21.01.2026 findet in der Barbara-Künkelin-Halle ein „Bürgerdialog“ statt. Mit dabei ist Heinrich Koch\, der auf seiner Homepage folgende Aussage tätigt: „[…]Ich nehme mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis\, dass US-Präsident Trump und das Weiße Haus den Begriff „Remigration“ öffentlich aufgreifen. […] Ich begrüße diesen transatlantischen Schulterschluss ausdrücklich. Deutschland und Amerika verbindet mehr als Geschichte und Bündnisse – uns verbindet der Wille\, unsere Länder wieder selbst zu gestalten. Remigration ist ein Teil davon.“ \nWenn wir einen Blick in die USA werfen\, kann man sich vorstellen\, was sich Menschen wie Heinrich Koch auch für Deutschland wünschen. \nErst letzten Monat sind 20 Abgeordnete der AfD in die USA geflogen. Während in Minneapolis am helllichten Tag Menschen von ICE entführt werden\, Menschen auf offener Straße von ICE ermordet werden\, treffen sich Faschist*innen aus verschiedenen Ländern\, koordinieren sich\, und planen\, wie sie die Demokratie zersetzen und ihre menschenverachtenden Fantasien umsetzen.  \nWir werden uns den Faschist*innen entgegenstellen. Weltweit\, überall und auch am 21.01.2026 um 18:00 Uhr in Schorndorf. \nLasst uns nie wieder still sein\, und bringt mit\, was Krach macht. Trillerpfeifen\, Rasseln\, Kochtöpfe – was auch immer ihr zur Hand habt.
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SUMMARY:Dr. Kerem Schamberger (medico international) Vortrag & Diskussion Europa macht dicht – mit tödlichen Folgen – und Deutschland ist mitverantwortlich?
DESCRIPTION:Mit der Reform des sogenannten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) wird das Recht auf Asyl de facto abgeschafft. Geflüchtete\, die es schaffen\, die immer weiter militarisierten Außengrenzen der EU zu überwinden und europäischen Boden zu betreten\, können nun über Monate hinweg in gefängnisähnlichen Lagern inhaftiert werden. Wer aus einem Land kommt\, das als „sicherer Herkunftsstaat“ eingestuft wird oder über einen vermeintlich „sicheren Drittstaat“ einreist\, hat kaum mehr Chancen\, ein individuelles Recht auf Asyl durchzusetzen.\nJedoch bedeutet dies nicht\, dass Menschen nicht mehr fliehen werden\, sondern vielmehr verschlechtert es ihre Lage\, macht die Fluchtwege noch gefährlicher und führt zu massenhaftem Sterben im Mittelmeer\, in der Wüste Sahara und auf anderen Fluchtwegen. \nIn der Diskussion wollen wir eine Idee entwickeln\, wie eine humane Migrations- und Flüchtlingspolitik aussehen kann.\nDr. Kerem Schamberger berichtet als Referent für Flucht und Migration bei medico international von den Außengrenzen Europas\, von Gewalt und Abschottung\, aber auch von Solidarität und Widerstand. Er war selbst an vielen dieser Orte und kennt die Verhältnisse aus erster Hand. Medico international ist eine Hilfs- und Menschenrechtsorganisation\, die sich weltweit für solidarische Hilfe und globale Gerechtigkeit einsetzt. \nEintritt frei\, der Hut geht rum. \nVeranstalter\nForum Politik in der Manufaktur – VVN-BdA Rems-Murr – Ökumenische Friedensgruppe der Stadtkirchengemeinde Schorndorf – Schorndorf Bündnis gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – Friedensinitiative Schorndorf
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SUMMARY:Sturmflut der Lügen – Wie wir unsere Gesellschaft gegen Desinformation wappnen - Referent – Michael Blume
DESCRIPTION:Referent – Michael Blume \nDas digitale Zeitalter hat eine neue Generation von Verschwörungsmythen\, Fake Facts und Desinformationen hervorgebracht\, die unsere Demokratie\, ja uns alle herausfordern und bedrohen.\nEgal ob Coronapandemie\, Energiekrise oder der russische Angriffskrieg: Krisenzeiten begünstigen Verschwörungsglauben und wo Verschwörungsmythen sich verbreiten\, ist Antisemitismus nie weit. Wenn die Pest kam\, brannten die Synagogen. Es erschien stets einfacher\, andere anzugreifen als mit einer diffusen Angst vernünftig umzugehen. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Virus als „jüdische Biowaffe“ bezeichnet und antisemitische Verschwörungsmythen wurden verbreitet.  \nWir müssen uns als Gesellschaft auf kommende Krisen vorbereiten müssen. Dazu zählt auch der Klimawandel. An der Tragödie im Ahrtal sehen wir\, wie Starkregen ganze Existenzen wegreißen kann. Und durch die anhaltende Trockenheit in anderen Teilen Deutschlands wird Wasser immer mehr zur Mangelware. Wir müssen befürchten\, dass auch dabei Desinformation\, Verschwörungsmythen und sogar Antisemitismus aufflackern werden. Doch wenn wir jetzt schon darüber aufklären\, können wir unsere Demokratie dagegen stark machen. \nDr. Michael Blume\, Religions- und Politikwissenschaftler\, ist Beauftragter gegen Antisemitismus in Baden-Württemberg. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet und leitete bis Juni 2020 das Referat »Nichtchristliche Religionen\, Werte\, Minderheiten und Projekte Nordirak« im Staatsministerium Baden-Württemberg. Er hat über Religion und Hirnforschung promoviert und zuletzt das Buch „Verschwörungsmythen – Woher sie kommen\, was sie anrichten\, wie wir ihnen begegnen können“ veröffentlicht. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten \nVeranstalter – Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur
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SUMMARY:Der Aufstieg der Rechten - eine Veranstaltung mit Sebastian Friedrich
DESCRIPTION:Der Aufstieg der Rechten – eine Veranstaltung mit Sebastian Friedrich \nSeit den Enthüllungen der Correctiv-Recherche wird quer durch die Parteienlandschaft über einen Umgang mit der AfD debattiert\, gerade auch im Hinblick auf die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen. \nDenn die „Alternative für Deutschland“ hat sich fest etabliert\, sitzt in fast allen Länderparlamenten\, im Bundestag und hat gute Chancen\, in den anstehenden Wahlen erhebliche Erfolge einzufahren.  \nAuch im Rems-Murr-Kreis hat sich die AfD mit ihrer rechten Sozialdemagogie mittlerweile fest etabliert – mehreren Abspaltungen zum Trotz.\nGerade diese Abspaltungen als Resultat innerer Linienkämpfe festigen Schritt für Schritt die führende Rolle des faschistischen „Flügels“ innerhalb der Gesamtpartei. \nAber wie ist der Aufstieg dieser Partei zu erklären und welche gesellschaftlichen Ursachen liegen dem Erfolg zugrunde? \nDer Vortrag von Sebastian Friedrich liefert eine kompakte Darstellung der Strömungen und Strategien der AfD. Er zeigt in welcher Weise die soziale Frage von rechts beantwortet wird und ordnet den Aufstieg der Rechten in gesellschaftliche Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte ein. \nSebastian Friedrich ist Journalist und Autor aus Hamburg. Er arbeitet als Fernsehautor\, macht Radiofeatures und schreibt Artikel und Bücher. Seit mehr als 15 Jahren beobachtet er das rechte Projekt und arbeitet regelmäßig für die Wochenzeitung Der Freitag und das ARD-Magazin Panorama. Seine Analysen veröffentlichte er in mehreren Büchern\, etwa in «Die AfD – Analysen\, Hintergründe\, Kontroversen»\, das in mehreren Auflagen erschienen ist\, zuletzt 2019. \nDie Veranstaltung wird in Kooperation des Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus\, dem Bündnis Zusammen gegen Rechts Rems-Murr und dem Club Manufaktur organisiert. Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.
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SUMMARY:Matthias Quent liest aus und spricht über Klimarassismus
DESCRIPTION:Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende\nWeltweit blockieren rechte Parteien und Netzwerke effektiven Klimaschutz. Das ist kein Zufall: Denn die Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt der reiche globale Norden\, aber seine Opfer sind vor allem ohnehin benachteiligte Menschen – hierzulande und im globalen Süden. Weiße Vorherrschaft\, extreme Ungleichheit und die Ausbeutung von Menschen und der Umwelt gehen Hand in Hand. Um Klimarassismus und – klassismus zu verschleiern\, leugnen viele\, dass die Erderhitzung überhaupt ein Problem ist. \nQuent zeigt\, wo die massiven politischen Gefahren des Rückschlags gegen den grünen Umbau liegen\, mit welchen Netzwerken und Argumentationsweisen die Rechten die Zukunft angreifen\, was das mit unserem Alltag und dem herrschenden System zu tun hat und was wir für Klima und Gerechtigkeit tun können. Hierzu entwickelt er klare Argumentations- und Handlungsvorschläge. \nMatthias Quent ist Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er gründete und leitete bis 2022 das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena. Quent forscht und lehrt unter anderem zu Rechtsradikalismus\, Folgen der Digitalisierung\, zu Demokratieförderung und zu gesellschaftspolitischen Fragen der ökologischen Transformation. Sein Sachbuch „Deutschland rechts außen“ (Piper\, 2019) stand auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis „Das politische Buch 2020“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet. \nEintritt frei\, der Hut geht um. \nVeranstalter\nForum Politik in der Manufaktur\nSchorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus
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SUMMARY:Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
DESCRIPTION:Internationale Wochen gegen Rassismus 14.3.-27.3 2022\n12.3. – 27.3.2022\nDie Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen \nDie Ausstellung würdigt die Opfer der Mord- und Anschlagsserie und ihre Familien\, skizziert die Verbindungen zwischen V-Leuten der Sicherheitsorgane und den Angeklagten im Münchner NSU-Prozess und analysiert die Gründe\, weshalb die Mordserie so lange nicht aufgeklärt wurde. \nUnd schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit weiteren rechten Gewalttaten\, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München\, Halle und Hanau. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e. V. in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur. \nDie Ausstellung wurde von Birgit Mair\, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung\, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt und findet mit Beiprogramm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. \nDas Projekt „Partnerschaft für Demokratie Rems-Murr“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend gefördert. \nÖffnungszeiten:\n12.3.\, 15.3.\, 18.3.\, 20.3.\, 24.3. und 26.3.22 ab 16 Uhr und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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DESCRIPTION:Internationale Wochen gegen Rassismus 14.3.-27.3 2022\n12.3. – 27.3.2022\nDie Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen \nDie Ausstellung würdigt die Opfer der Mord- und Anschlagsserie und ihre Familien\, skizziert die Verbindungen zwischen V-Leuten der Sicherheitsorgane und den Angeklagten im Münchner NSU-Prozess und analysiert die Gründe\, weshalb die Mordserie so lange nicht aufgeklärt wurde. \nUnd schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit weiteren rechten Gewalttaten\, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München\, Halle und Hanau. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e. V. in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur. \nDie Ausstellung wurde von Birgit Mair\, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung\, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt und findet mit Beiprogramm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. \nDas Projekt „Partnerschaft für Demokratie Rems-Murr“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend gefördert. \nÖffnungszeiten:\n12.3.\, 15.3.\, 18.3.\, 20.3.\, 24.3. und 26.3.22 ab 16 Uhr und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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SUMMARY:Eine ehrenwerte Familie Die Microphone Mafia - mehr als nur Musik Lesung mit Kutlu Yurtseven\, Gründungsmitglied der Rap-Band Microphone Mafia
DESCRIPTION:  \nInternationale Wochen gegen Rassismus 12.3.-27.3 2022 \nEine ehrenwerte Familie\nDie Microphone Mafia – mehr als nur Musik\nLesung mit Kutlu Yurtseven\, Gründungsmitglied der Rap-Band Microphone Mafia \nWenn Kutlu Yurtseven und Rossi Pennino auf Türkisch\, Italienisch und Deutsch rappen\, so blicken sie auf über 30 Jahre Microphone Mafia zurück. Deren Geschichte und ihre persönliche Geschichte erzählen sie in ihrer Autobiographie.\nAufgewachsen im Schatten der Bayer-Werke\, würdigen sie zunächst die erste Generation jener Arbeitsmigranten\, die „alles gaben“. Stets standen sie für das Selbstbewusstsein des Hip-Hop\, das nicht nach dem Lebenslauf fragt. \nNeben alltagsgeprägten Stücken sind solche über die rassistischen Brandanschläge in den 1990er Jahren Teil des Band-Repertoires. Das NSU-Attentat auf der Keup-Strasse in Köln 2004 erfuhr Kutlu aus nächster Nähe. Die Microphone Mafia wurde zu beliebten Mitwirkenden auf unzähligen antirassistischen und antifaschistischen Demonstrationen\, Aktionen und Veranstaltungen. \nHerausragend war die Kooperation mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano (sie starb im Juli 2021 im Alter von 96 Jahren) und ihrem Sohn Joram\, aus der viele kritische und wunderbare Konzerte und Lesungen entstanden sind. \nDie Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Die Opfer des NSU – und die Aufarbeitung der Verbrechen“ statt. \nEintritt frei\nKescher (Abstand) geht um \nVeranstalter\nSchorndorfer Bündnis gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit \nIn Kooperation mit dem Club Manufaktur \nUnterstützer\nBündnis Zusammen gegen Rechts Rems-Murr (ZgR)\, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Kreisvereinigung Rems-Murr
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DESCRIPTION:Internationale Wochen gegen Rassismus 14.3.-27.3 2022\n12.3. – 27.3.2022\nDie Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen \nDie Ausstellung würdigt die Opfer der Mord- und Anschlagsserie und ihre Familien\, skizziert die Verbindungen zwischen V-Leuten der Sicherheitsorgane und den Angeklagten im Münchner NSU-Prozess und analysiert die Gründe\, weshalb die Mordserie so lange nicht aufgeklärt wurde. \nUnd schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit weiteren rechten Gewalttaten\, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München\, Halle und Hanau. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e. V. in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur. \nDie Ausstellung wurde von Birgit Mair\, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung\, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt und findet mit Beiprogramm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. \nDas Projekt „Partnerschaft für Demokratie Rems-Murr“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend gefördert. \nÖffnungszeiten:\n12.3.\, 15.3.\, 18.3.\, 20.3.\, 24.3. und 26.3.22 ab 16 Uhr und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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SUMMARY:MANJA PRÄKELS & SINGENDER TRESEN - KIRSCHEN MIT MUSIK - Szenische Lesung mit Live-Musik - HEUTE IM SAAL!
DESCRIPTION:Eintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum! \nKIRSCHEN MIT MUSIK\nSzenische Lesung mit Live-Musik\nManja Präkels (Stimme\, Text) liest und ihre langjährigen musikalischen Weggefährten vom Berliner „Singender Tresen“ Thorsten Müller (Klarinette) und Benjamin Hiesinger (Kontrabass) begleiten sie musikalisch. \n„Vielleicht hat mir Hitler das Leben gerettet\, damals. Wir hatten gegeneinander gekämpft\, ohne uns dabei je gegenübergestanden zu haben. Und als wir uns – Jahre später – trafen\, Veteranen nunmehr\, Kriegsbeobachter\, bekam ich keine Beleidigung\, keine Demütigung\, keinen Schlag\, keine Kugel\, nicht seinen Hass – nur seine Nummer…“ \nManja Präkels erzählt in ihrem Buch „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ vom Verschwinden eines Staates\, der DDR\, vom Vakuum\, das durch das Verstummen alter Autoritäten entstand\, von der gewalttätigen Übernahme des Leerraums durch rechte Schläger\, von Kindheit und Jugend in diesem Zeitraum der Wende und Nachwendezeit. Sie würdigt damit auch die Opfer der tödlichen Gewalt dieser Jahre. \nDiese Gewalt ist nicht vorbei: Seit 1990 bis heute wurden in ganz Deutschland über 200 Menschen Opfer tödlicher rechter Gewalt. Viele blieben in der Öffentlichkeit ungenannt\, – die Opfer des NSU\, von Halle\, Kassel und Hanau bilden eine Ausnahme.\nIm November 2021 wird die von 2020 verschobene Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ in der Stadtkirche Schorndorf gezeigt. „Den Menschen einen Namen geben“\, das ist Ziel dieser Ausstellung – und Ziel der musikalischen Lesung mit dem Trio Manja Präkels. \nAus Gründen des Infektionsschutzes haben wir das Konzert in den Sommer als Open-Air-Veranstaltung vorverlegt. \nDie Anna-Seghers-Preisträgerin Manja Präkels wurde 1974 in Zehdenick/ Mark Brandenburg geboren. Nach Zeiten als Lokaljournalistin in der Provinz ging sie zum Studium nach Berlin und gründete bald die Band „Der singende Tresen“\, deren eigenwillige Mischung aus Chanson\, Jazz\, Klezmer\, Postpunk mit poetischen Texten mehrfach ausgezeichnet wurde. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e.V. in Kooperation mit der Manufaktur Schorndorf und der Stadtkirchengemeinde Schorndorf
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