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SUMMARY:Christian Seiler (Chaos Treff Tübingen) referiert und diskutiert über: Crypto-Wars
DESCRIPTION:Von der Antike bis kurz vor der Jahrtausendwende war Verschlüsselung eine ausschließlich militärische Technologie. (Das früheste bekannte Verfahren war die Cäsar-Chiffre\, die Julius Cäsar verwendete\, um seine militärischen Botschaften zu schützen.) In der Zwischenzeit hat sich Verschlüsselung jedoch zur Grundlage aller modernen digitalen Kommunikation entwickelt. \nChristian Seiler wird im Vortrag „Crypto-Wars“ als Teil unseres Schwerpunktes „Digitale Welt“ erläutern\, wie es zu dieser Entwicklung kam\, warum staatliche Akteure auch heute noch versuchen\, Abschwächung von Kryptographie durchzusetzen\, und warum solche Beschränkungen unserer digitale Infrastruktur gefährden würden. \nEs wird kurz auf die Geschichte der militärischen Nutzung von Kryptographie eingegangen\, wie diese dann in den zivilen Raum gekommen ist\, und welche Bedeutung diese hat für das Aufrechterhalten unserer digitalen Welt. An Hand von mehreren historischen Beispielen wird erläutert\, welche Zugriffe Staaten sich gerne wünschen und warum dies ein Problem für eine freiheitliche Gesellschaft darstellt. Schließlich wird aufgezeigt\, wie eine Abschwächung von Kryptographie vor allem auch Kriminellen hilft. Hierbei werden auch die Enthüllungen von Edward Snowden eingeordnet und beschrieben\, wie sich die Welt seitdem verändert hat.  \nIm Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit für eine angeregte Diskussion geben. \nEintritt frei. Um Spenden wird gebeten.
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SUMMARY:Buchvorstellung und Diskussion mit Andreas Speit - Autoritäre Rebellion
DESCRIPTION:Wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken \nSie sind Familienangehörige\, Freunde\, Bekannte\, Vereinsmitglieder\, Doppelkopfspielende\, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie\, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows\, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir\, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre. \nIn seiner kenntnisreichen Analyse beschreibt der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit\, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität\, Ablehnung des Rechtsstaats\, Delegitimierung der Demokratie. \nModeration: Dr. Andreas Baumer\, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten. \n \n  \n \n 
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SUMMARY:Martin Andree liest aus und diskutiert über "Krieg der Medien - Dark Tech und Populisten übernehmen die Macht" | Moderation – Peter Schwarz
DESCRIPTION:Wir können ihn täglich beobachten – den immer härteren und schrilleren Krieg um Macht und Vorherrschaft in den digitalen Medien. Doch wer kämpft eigentlich gegen wen? Der international renommierte Medienexperte Martin Andree zeigt\, wie eine Koalition aus DarkTech\, Trump und Rechtspopulisten offen nach autokratischer Macht greift. Über digitale Monopole kontrolliert sie zunehmend die Öffentlichkeit – und damit die Grundlage unserer Demokratien. Im Hintergrund agiert der milliardenschwere Investor und Trump-Flüsterer Peter Thiel\, Mitgründer der Überwachungssoftware Palantir\, der direkte Verbindungen zu den MAGA-Republikanern unterhält und damit zu den zentralen Drahtziehern eines politischen Netzwerks zählt\, das Dark Tech nicht nur maßgeblich finanziert\, sondern strategisch vorantreibt.\nMit jedem Tag wird es schwerer\, unsere freie Welt noch zu retten. Werden wir das Ruder noch herumreißen? Oder wird die westliche Welt in Chaos\, Spaltung oder gar Bürgerkrieg versinken? \nIn seinem Buch „Krieg der Medien“ rechnet Medienwissenschaftler Martin Andree ab: mit Big Tech\, Populisten und digitalem Phlegmatismus in Europa. \nMartin Andree unterrichtet Medienwissenschaft an der Universität zu Köln. Bekannt wurde er durch den „Atlas der digitalen Welt“\, die erste ganzheitliche wissenschaftliche Vermessung der digitalen Welt. Für seinen Bestseller „Big Tech muss weg“ erhielt er den Günter Wallraff Sonderpreis für Pressefreiheit und Menschenrechte. Er ist international gefragter Experte\, Interviewpartner sowie Gastautor bei führenden Medien. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten.
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SUMMARY:Auf dem Weg in eine Militärrepublik - Ein Drittel des Bundeshaushaltes für Militär und Rüstung | mit Tobias Pflüger
DESCRIPTION:Vortrags – und Diskussionsveranstaltung mit Tobias Pflüger\n2017 bis 2021 Mitglied des Verteidigungsausschusses des Bundestages \nIm Rahmen des Bundeshaushaltes 2026 werden ein Viertel des Haushaltes für Militär und Rüstung ausgegeben; diese sollen bis 2029 auf ein Drittel der Gesamtausgaben steigen. Also jeder 4.\, später jeder dritte Euro wird für militärische Großbeschaffungen wie Kampfflugzeuge\, Panzer\, Fregatten usw. ausgegeben. \nNach den verteidigungspolitischen Richtlinien soll nicht nur die Bundeswehr\, sondern die gesamte Gesellschaft „kriegstüchtig“ werden. Dazu gibt es den „Operationsplan Deutschland“\, der eine zivil-militärische Kriegsvorbereitung auf allen politischen Ebenen\, aber auch (Blaulicht)-Organisationen vorsieht. Die Verkehrsinfrastruktur soll nun auch nach militärischen Kriterien ausgebaut werden. „Military Mobility“ und das neue Hauptquartier „JSEC“ des NATO- Kommandos in Ulm sind da Stichworte. \nTatsächlich geht es um den Aufmarsch nach Osten. \nAuch der Gesundheits- und Bildungsbereich sollen militärischen Kriterien unterworfen werden. In Bayern gibt es schon ein Gesetz\, das Zivilklauseln verunmöglichen soll und die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und Bildungseinrichtungen verpflichtend macht. \nEin ähnliches Gesetz für die Rüstungsindustrie ist auf dem Weg. Die Industrie wird auf „Kriegswirtschaft“ umgestellt. Immer mehr Firmen\, die zivile Güter produzieren\, und neue Startups steigen in die Rüstungsherstellung mit ein. Die Bundesländer wie Baden-Württemberg buhlen um Rüstungsaufträge. Ministerpräsident Kretschmann will Baden- Württemberg sogar zum Rüstungsland Nummer 1 machen. \nMit der Veranstaltung wollen wir einen Beitrag leisten zu einer gut informierten\, kritischen Öffentlichkeit\, die dem Rüstungswahn entgegentreten kann. \nTobias Pflüger ist Politikwissenschaftler\, Friedenaktivist\, Mitbegründer und Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V. in Tübingen (IMI). Er war von 2017 bis 2021 Bundestagsabgeordneter der Partei „Die Linke“ \nForum Politik in der Manufaktur\, VVN-BdA Kreisvereinigung Rems-Murr\,\nFriedensinitiative Schorndorf\, Ökumenische Friedensgruppe Schorndorf
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SUMMARY:Palantir | Der Einstieg in die automatisierte Massenüberwachung | Der Chaos Computer Club (Tübingen) informiert
DESCRIPTION:Achtung\, die Veranstaltung findet am Donnerstag\, 5. Februar statt\, nicht wie teilweise angegeben am Mittwoch\, 4. Februar! \nAm Anfang stand ein Millionendeal hinter verschlossenen Türen: Ein Staatssekretär im Innenministerium organisiert den Kauf der Palantir-Software für 25 Millionen im Alleingang\, ohne Rechtsgrundlage\, ohne den Koalitionspartner einzuweihen.\nPalantir soll große Datenmengen verarbeiten\, analysieren und für die Polizeiarbeit auswertebar machen. \nAllerdings ist nach Meinung von Experten vieles\, was Palantir macht\, weit mehr als ein einfacher Datenabgleich und war in Europa bisher illegal. Unter anderem\, weil Palantir eine Black Box ist: niemand außerhalb des Unternehmens weiß genau\, nach welchen Kriterien Daten verknüpft oder Verdächtige markiert werden. Der Quellcode ist geheim\, selbst Parlamente und Datenschützer haben keinen Einblick. \nNun haben aber die ursprünglich kritischen Grünen einen Deal mit den Schwarzen gemacht und stimmen der gesetzlichen Grundlage für den Einsatz der Überwachungssoftware zu. \nAber Palantir ist nicht nur Technik\, sondern auch Ideologie. Mitbegründer Peter Thiel gilt als einer der Vordenker des US-Rechtsrucks\, Unterstützer von Donald Trump und Gegner liberaler Demokratie. „Ich glaube nicht länger\, dass Demokratie und Freiheit kompatibel sind.“ hat er schon 2009 gesagt. \nPalantir basiert auf PayPal Technologien zur Betrugserkennung und wurde früh auch von der CIA unterstützt. Aus der anfänglichen „erweiterten Intelligenz“ aus maschineller Rechenpower und menschlicher Analyse wurde das Standardwerkzeug der US Geheimdienste. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten
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SUMMARY:Günther Weber - Brösel - Ein Leben vor und nach dem Holzofen
DESCRIPTION:In Webers persönlicher Geschichten- und Anekdotensammlung spiegelt sich das Erleben einer ganzen Generation. Die Kinderjahre in Kleinstadt und Handwerkerhaushalt atmen die beklemmende Atmosphäre der 1960er-Jahre. Kein Wunder\, folgen ihnen die Aufmüpfigkeit\, die Absage an alles Spießige und Maßregelnde: der trotzig frühe Abschied aus dem Gymnasium\, die abenteuerliche und lebensprägende Reise durch Ostafrika zu den Quellen des Nils und das Engagement als Brigadist für die sandinistische Revolution in Nicaragua. Als sich in den 80er Jahren die Idee selbstverwalteter Betriebe verbreitet\, gründen Günther und sein Bruder Helmut die Kollektivbäckerei in Winnenden und gehen\, kurz bevor es ihnen langweilig wird\, eigene Wege. Ab 1997 ist für Günne Weber der Holzofen in Loretto der Chef. \nVon diesem Leben erzählen die Brösel – und von der Zeit nach dem Holzofen\, auch vom Älterwerden\, vom Opasein und vom Schreiben\, dem er jetzt viel Zeit widmen kann. Das letzte Kapitel enthält vor allem fiktive Kurzgeschichten aus diesen Jahren. \nGünther Weber\, Bäcker in Winnenden und auf der Alb\, Wirt\, Koch\, Kleinkunstgastgeber\, Holzofenbäckerblumenschreiber und Buchautor. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten
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SUMMARY:Gefährliche Zeiten für die Pressefreiheit -  Ein Vortrag von Minh Schredle (Kontext Wochenzeitung) - Moderation Alexander Roth
DESCRIPTION:Moderation Alexander Roth (Live-Redaktion beim Zeitungsverlag Waiblingen) \nGefährliche Zeiten. Multiple Krisen halten die Welt in Atem\, der Autoritarismus ist auf dem Vormarsch\, demokratische Strukturen werden abgebaut\, die USA rutschen in den Faschismus. Und in Deutschland ist fast ein Drittel der Wahlberechtigten bereit\, einer rechtsextremen Partei ihre Stimme zu geben. Auch in der etablierten Presse ändert sich der Ton\, zu verlockend ist es für finanziell angeschlagene Pressekonzerne\, die AfD und ihre Wähler:innen als Klientel zu betrachten\, die es wiederzugewinnen gilt. Und damit verschiebt sich die Berichterstattung. \nDer „Zeitungsverlag Waiblingen“ bietet seit vielen Jahren mit seinem Schwerpunkt auf rechten Umtrieben ein Gegenprogramm. Auch die gemeinnützige und spendenfinanzierte Kontex-Wochenzeitung aus Stuttgart hält dagegen. Und das auch vor Gericht. \nSeit 2018 streitet die Kontext-Redaktion mit einem ehemaligen Mitarbeiter zweier AfD-Landtagsabgeordneter um einen Artikel. Es geht um Facebook-Chats des Neonazis\, die die Zeitung zugespielt bekam und auszugsweise veröffentlichte. Um zu zeigen\, wie Leute ticken\, die für diese Partei arbeiten\, wenn sie nicht in der Öffentlichkeit stehen. Dagegen klagte der Mann. Mehrfach haben die Gerichte für Kontext entschieden\, jedes Mal legte die Gegenseite Einspruch ein\, bis das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main schließlich dem Neonazi recht gab\, weil die Zeitung die Quelle der Facebook-Chats nicht preisgeben wollte. Das hält die Redaktion weiterhin für richtig – denn Informatenschutz ist Voraussetzung für investigative Recherchearbeit\, ja für Pressefreiheit ganz grundsätzlich. Dank des finanziellen Rückenwinds durch Spenden der Kontext-Community konnte die Zeitung gegen das Urteil vor den Bundesgerichtshof ziehen. Und hat – jetzt erst recht – ein Recherche-Projekt aufgelegt\, dass sich bis zur baden-württembergischen Landtagswahl im März 2026 intensiv mit der AfD und ihren Vernetzungen bis in die Betriebe im Land befasst. Denn nur wer informiert ist\, kann handeln. Nur wer hinschaut\, kann verhindern\, dass Demokratie zerstört wird. \nMinh Schredle ist langjähriger Redakteur der Kontext-Wochenzeitung und koordiniert den Rechtsextremismus-Recherchepool der Zeitung. Der Rechtsstreit richtet sich auch gegen ihn persönlich. \nAlexander Roth ist stellvertretender Leiter der Live-Redaktion beim ZVW mit Schwerpunkt unter anderem Rechtsextremismus Querdenker Antisemitismus/ Rassismus. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten.
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SUMMARY:Dr. Kerem Schamberger (medico international) Vortrag & Diskussion Europa macht dicht – mit tödlichen Folgen – und Deutschland ist mitverantwortlich?
DESCRIPTION:Mit der Reform des sogenannten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) wird das Recht auf Asyl de facto abgeschafft. Geflüchtete\, die es schaffen\, die immer weiter militarisierten Außengrenzen der EU zu überwinden und europäischen Boden zu betreten\, können nun über Monate hinweg in gefängnisähnlichen Lagern inhaftiert werden. Wer aus einem Land kommt\, das als „sicherer Herkunftsstaat“ eingestuft wird oder über einen vermeintlich „sicheren Drittstaat“ einreist\, hat kaum mehr Chancen\, ein individuelles Recht auf Asyl durchzusetzen.\nJedoch bedeutet dies nicht\, dass Menschen nicht mehr fliehen werden\, sondern vielmehr verschlechtert es ihre Lage\, macht die Fluchtwege noch gefährlicher und führt zu massenhaftem Sterben im Mittelmeer\, in der Wüste Sahara und auf anderen Fluchtwegen. \nIn der Diskussion wollen wir eine Idee entwickeln\, wie eine humane Migrations- und Flüchtlingspolitik aussehen kann.\nDr. Kerem Schamberger berichtet als Referent für Flucht und Migration bei medico international von den Außengrenzen Europas\, von Gewalt und Abschottung\, aber auch von Solidarität und Widerstand. Er war selbst an vielen dieser Orte und kennt die Verhältnisse aus erster Hand. Medico international ist eine Hilfs- und Menschenrechtsorganisation\, die sich weltweit für solidarische Hilfe und globale Gerechtigkeit einsetzt. \nEintritt frei\, der Hut geht rum. \nVeranstalter\nForum Politik in der Manufaktur – VVN-BdA Rems-Murr – Ökumenische Friedensgruppe der Stadtkirchengemeinde Schorndorf – Schorndorf Bündnis gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – Friedensinitiative Schorndorf
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SUMMARY:Fällt leider krankheitsbedingt ohne Ersatztermin aus! - Sehnsucht nach Frieden – eine Stimme aus Palästina | Faten Mukarker - Friedensaktivistin aus Bethlehem
DESCRIPTION:Fällt leider krankheitsbedingt ohne Ersatztermin aus! \nSehnsucht nach Frieden – eine Stimme aus Palästina\nFaten Mukarker\nFriedensaktivistin aus Bethlehem \nDer furchtbare Krieg in Gaza hat den jahrzehntelangen Israel/Palästina-Konflikt erneut in Erinnerung gerufen. Auch das Leid der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland hat sich weiter verschärft und das Leben der Menschen unter der Besatzung ist längst unerträglich geworden. \nDie in Bethlehem geborene und in Deutschland aufgewachsene christliche Palästinenserin und Friedensaktivistin Faten Mukarker gibt Menschen in Palästina Stimme und Gesicht. Sie lebt seit 1975 wieder im Westjordanland und berichtet in eindrücklicher Weise von ihrer persönlichen Erfahrung und zeigt die geschichtlichen Zusammenhänge des Konfliktes auf. Mukarker betont die Wichtigkeit\, den Teufelskreis der Gewalt aufzubrechen und wünscht sich eine differenzierte Sicht auf den Konflikt\, in dem die radikalen Kräfte auf beiden Seiten derzeit das Handeln bestimmen. \nEintritt frei\, der Hut geht rum. \nVeranstalter\nForum Politik in der Manufaktur & Ökumenische Friedensgruppe Schorndorf
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SUMMARY:Sturmflut der Lügen – Wie wir unsere Gesellschaft gegen Desinformation wappnen - Referent – Michael Blume
DESCRIPTION:Referent – Michael Blume \nDas digitale Zeitalter hat eine neue Generation von Verschwörungsmythen\, Fake Facts und Desinformationen hervorgebracht\, die unsere Demokratie\, ja uns alle herausfordern und bedrohen.\nEgal ob Coronapandemie\, Energiekrise oder der russische Angriffskrieg: Krisenzeiten begünstigen Verschwörungsglauben und wo Verschwörungsmythen sich verbreiten\, ist Antisemitismus nie weit. Wenn die Pest kam\, brannten die Synagogen. Es erschien stets einfacher\, andere anzugreifen als mit einer diffusen Angst vernünftig umzugehen. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Virus als „jüdische Biowaffe“ bezeichnet und antisemitische Verschwörungsmythen wurden verbreitet.  \nWir müssen uns als Gesellschaft auf kommende Krisen vorbereiten müssen. Dazu zählt auch der Klimawandel. An der Tragödie im Ahrtal sehen wir\, wie Starkregen ganze Existenzen wegreißen kann. Und durch die anhaltende Trockenheit in anderen Teilen Deutschlands wird Wasser immer mehr zur Mangelware. Wir müssen befürchten\, dass auch dabei Desinformation\, Verschwörungsmythen und sogar Antisemitismus aufflackern werden. Doch wenn wir jetzt schon darüber aufklären\, können wir unsere Demokratie dagegen stark machen. \nDr. Michael Blume\, Religions- und Politikwissenschaftler\, ist Beauftragter gegen Antisemitismus in Baden-Württemberg. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet und leitete bis Juni 2020 das Referat »Nichtchristliche Religionen\, Werte\, Minderheiten und Projekte Nordirak« im Staatsministerium Baden-Württemberg. Er hat über Religion und Hirnforschung promoviert und zuletzt das Buch „Verschwörungsmythen – Woher sie kommen\, was sie anrichten\, wie wir ihnen begegnen können“ veröffentlicht. \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten \nVeranstalter – Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur
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SUMMARY:Vortragsveranstaltung: „Das Ende des billigen Wohlstands - Wege zu einer nachhaltigen und fairen Weltwirtschaft“
DESCRIPTION:Im Rahmen des 45jährigen Jubiläums des Weltladens Schorndorf\, El Mundo:\nVortragsveranstaltung mit Dr. Wolfgang Kessler\n„Das Ende des billigen Wohlstands – Wege zu einer nachhaltigen und fairen Weltwirtschaft“ \nNoch beruht unser Wirtschaftssystem auf Zerstörung der Natur und Ausbeutung von Menschen im Globalen Süden. Die globalen Krisen verschärfen diese Zerstörung. Doch es geht auch anders. Wolfgang Kessler zeigt an diesem Abend an vielen anschaulichen Beispielen\, wie der Umbau zu einer klimaverträglichen Wirtschaft und einem nachhaltigen und fairen Welthandel gelingen kann – und wie wir selbst dazu beitragen können. In Zeiten großer Verunsicherung macht der fachkundige Vortrag Mut. \nZur Person:\nDr. Wolfgang Kessler ist Ökonom und Publizist. Er arbeitete kurze Zeit beim Internationalen Währungsfonds und danach als Journalist. Von 1999 bis 2019 war er Chefredakteur der christlichen Zeitschrift Publik-Forum in Oberursel. Als Wirtschaftsethiker schrieb er zahlreiche Bücher\, zuletzt „Das Ende des billigen Wohlstands. Wege zu einer Wirtschaft\, die nicht zerstört.“ 2007 wurde er mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis und 2021 mit dem Walter Dirks ausgezeichnet. \nVeranstalter: Weltladen Schorndorf\, El Mundo; Politisches Forum an der Manufaktur; Mittwochsgespräch am Mühlbachhaus\ngesponsert vom: Leserinitiative des Publik Forums
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SUMMARY:Eren Güvercin - Vortrag und Diskussion - DITIB und der ferngesteuerte Islam in Deutschland
DESCRIPTION:Eren Güvercin\nVortrag und Diskussion\nDITIB und der ferngesteuerte Islam in Deutschland\nWie die Türkei über staatsnahe Strukturen das muslimische Leben in Deutschland beeinflusst \nDer Islam ist längst Teil von Deutschland. Doch in vielen deutschen Islamverbänden wie der DiTiB wird ein konservatives\, nationalistisches und in Teilen islamistisches Weltbild gepflegt. Der Journalist und gläubige Muslim Eren Güvercin zeigt\, wie eng diese Organisationen personell und strukturell mit den Regierungen anderer Staaten – allen voran der Türkei und des Iran – verflochten sind und warum das so problematisch ist. \nObwohl nur ein Bruchteil der 5\,6 Millionen in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime in den Islamverbänden vertreten sind\, gelten diese nach wie vor als zentrale und bequeme Ansprechpartner für die Politik. Der deutsche Muslim Eren Güvercin macht jedoch unmissverständlich klar: Die Einflussnahme ausländischer Regierungen auf diese deutschen Verbände verhindert eine nachhaltige Verwurzelung und echte Integration der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland. Mit seiner Forderung nach einer religionspolitischen Zeitenwende ruft Eren Güvercin dazu auf\, um die Herzen und Köpfe der deutschen Musliminnen und Muslime zu kämpfen und sie nicht den demagogischen\, ferngesteuerten Umtrieben von DiTiB & Co zu überlassen. Denn nur so kann der Islam in Deutschland zu einer wirklichen Bereicherung unserer pluralistischen\, liberalen Gesellschaft werden. \nEren Güvercin wuchs als Sohn türkischer Eltern in Köln auf. Lange Jahre war er Autor der Islamischen Zeitung. Er schrieb auch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung\, Deutschlandradio\, WDR\, Cicero\, taz und der Freitag. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn. Er ist einer der Gründer der Alhambra Gesellschaft und Mitgründer des PEN Berlin. Gemeinsam mit Murat Kayman und Engin Karahan betreibt Güvercin den Podcast Dauernörgler.\nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten.
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SUMMARY:FÄLLT LEIDER AUS! Bejarano & Microphone Mafia „WIR MACHEN WEITER“
DESCRIPTION:Bejarano & Microphone Mafia\n„WIR MACHEN WEITER“\nKonzert und Lesung\nZum Gedenken an den 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai \nEs begann mit einem einfachen Telefonat: „Hallo\, hier ist der Kutlu von der Microphone Mafia“ und der erbosten Antwort von Esther Bejarano: „Warum ruft die Mafia bei mir an\, mit der Mafia will ich nichts zu tun haben!“ 2008 trafen sich daraufhin Esther Bejarano und Kutlu von der Microphone Mafia in Hamburg und dieses Treffen war der erste Schritt\, dieses Leben gemeinsam zu leben\, zu lieben: „AMA L VITA“ – die Mitglieder der seit 1989 bestehenden HipHop-Combo „Microphone Mafia“ und die Holocaust-Überlebende und Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz Esther Bejarano mit Sohn Joram und Tochter Edna. Dies war nicht nur der Beginn eines musikalischen und politischen Projektes\, sondern auch der Beginn einer Freundschaft. Jahrzehntelang war Esther Bejarano eine der wichtigsten Stimmen in Deutschland im Kampf gegen Antisemitismus\, Faschismus und Nazismus. \nIm Juli 2021 ist Esther Bejarano im Alter von 97 Jahren gestorben. Ihren Worten auf dem Krankenbett „Jetzt müsst Ihr weitermachen\, meine Rache mit Musik\, Worten und Herz weiterführen“ folgend\, stehen Kutlu Yurtseven (MicrophoneMafia) und Joram Bejarano unter dem Motto „Wir machen weiter“ wieder auf der Bühne. Dank ihrer zahlreichen Texte bleibt Esther Bejarano auch mit dabei. \nEintritt (nur Abendkasse!):\n15 €\n12 € für Mitglieder der Manufaktur\, der VVN-BdA und der DGB-Gewerkschaften \nVeranstalter:\nVereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten\, VVN-BdA Kreisvereinigung Rems Murr\, Forum Politik in der Manufaktur\, DGB-Kreisverband Rems-Murr\, DKP Rems-Murr\, Friedensinitiative Schorndorf\, Ökumenische Friedensgruppe der Stadtkirchengemeinde Schorndorf
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SUMMARY:Militarisierung oder Sozialstaat? - Der soziale Frieden ist in Gefahr - Mit Paul Schobel
DESCRIPTION:Militarisierung oder Sozialstaat?\nDer soziale Frieden ist in Gefahr\nMit Paul Schobel \nMilliardenschwere Sondervermögen und die enorme Steigerung der jährlichen Rüstungsausgaben fordern ihren Tribut. Das Geld\, das in die Rüstung fließt\, fehlt vor allem bei den Sozialhaushalten\, bei Bildung und Infrastruktur.  \nDie Kommunen können ihre Aufgabe der Daseinsvorsorge für die  Menschen nur noch mit Mühe stemmen\, während schon ein Fünftel der Bevölkerung von Armut bedroht und zunehmend auf Unterstützung angewiesen ist. Zudem schwächelt die Wirtschaft kriegsbedingt\, die Arbeitslosigkeit nimmt spürbar zu und damit der Druck auf Standards und Löhne. Eine Entwicklung\, die den sozialen Frieden massiv bedroht. \nDen sozialen Frieden zu verteidigen indem sie jedem weiteren Sozialabbau entgegentritt ist originäre Aufgabe der Gewerkschaft als Anwältin der Arbeitenden\, aber auch derer\, die das System in Armut gestoßen oder ausgegrenzt hat. Aber „in Zeiten wie diesen“ reicht das nicht mehr. Es gibt keinen sozialen Frieden im Umfeld von Militarisierung\, Rüstungswahn und Krieg. Deshalb verstehen wir GewerkschafterInnen uns als Teil der Friedensbewegung und fordern auch von unserer Organisation\, sich stärker als bisher für den Frieden und gegen den Krieg einzusetzen. Nicht von ungefähr war „Nie wieder Faschismus\, nie wieder Krieg“ die zentrale Erkenntnis der Arbeiterbewegung nach der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts. \nEiner\, der das genauso sieht ist Paul Schobel\, Betriebsseelsorger\, Sozialpfarrer und Friedensaktivist\, den wir zu dieser Vormai-Veranstaltung eingeladen haben\, um aus seiner Erfahrung Stellung zu beziehen und Impulse zu geben. \nEintritt frei\, der Hut geht rum. \nVeranstalter\nDGB Rems-Murr – Forum Politik in der Manufaktur – Friedensinitiative Schorndorf – Ökumenisches Friedensgespräch Schorndorf
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SUMMARY:Podium zur Bundestagswahl: Weichenstellungen für eine menschen- und klimagerechte Mobilitätswende
DESCRIPTION:Weichenstellungen für eine menschen- und klimagerechte Mobilitätswende \nPodium zur Bundestagswahl \nVor dem Hintergrund steigender CO2-Emissionen des Verkehrssektors und den mittlerweile spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auch in Deutschland spielt das Thema Mobilitätswende eine zentrale Rolle für die Entscheidungen des nächsten Bundestags bzw. der nächsten Bundesregierung. \nZur Teilnahme am Podium eingeladen sind Kandidatinnen und Kandidaten von CDU\, SPD\, FDP\, GRÜNE\, Linke\, BSW. \nHerr Abelein\, Urs (SPD)\nFrau Heim\, Sarah (Die Grünen)\nFrau Emin\, Avra (DIE LINKE)\nHerr Prof. Dr. Seiter\, Stephan (FDP)\nFrau Stumpp\, Christina (CDU)\nHerr Schiele\, Cedric (BSW) \nModeration: Peter Schwarz\, Mitglied der Chefredaktion der Waiblinger Kreiszeitung. \nMitveranstaltende Orts-/Regionalgruppen/Initiativen sind u. a.:\nLokale-Agenda 2030 Schorndorf und deren Projektgruppe Mobilität; Klima-Entscheid Schorndorf; Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC); Verkehrsclub Deutschland (VCD); Bürgerinitiative Lebenswertes Wieslauftal; Naturfreunde; Friedensinitiative Schorndorf; Kernen 21; Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart; Arge Nord-Ost; Forum Politik in der Manufaktur. \nEintritt frei – um Spenden wird gebeten
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SUMMARY:Medien im Krieg: Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt
DESCRIPTION:Medien im Krieg\nVortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt \nBeobachtet man Berichte und Kommentare in den deutschen Medien zum Krieg in der Ukraine\, so fällt eine seltsame Einstimmigkeit auf. Kritik wird höchstens an der Zurückhaltung der Regierung geübt; zu wenig Waffen\, zu wenig Munition\, zu wenig Geld\, keine Taurus. Eine militärskeptische Perspektive fehlt völlig. Und über die aktuelle Militarisierung der gesamten Gesellschaft liest man kein Wort. \nUnser Referent\, Clemens Ronnefeldt\, wird in einer differenzierten Sichtweise auf die Arbeit von Redaktionen die Hintergründe erläutern\, wie Nachrichten und Artikel zustande kommen\, welche Schwierigkeiten besonderer Art bei der Kriegsberichterstattung zu berücksichtigen – und welche Aspekte für eine funktionierende Demokratie besonders wichtig sind. \nClemens Ronnefeldt ist seit 1992 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Von 1992 bis 2001 engagierte er sich in Kroatien\, Bosnien-Herzegowina und Serbien in Flüchtlingslagern sowie bei der Unterstützung von Friedensgruppen. Im Folgenden nahm er an zahlreichen Friedensdelegationen in den Nahen Osten teil. Er ist Autor des Buches „Die Neue Nato\, Irak und Jugoslawien“ sowie zahlreicher Artikel zu den Konflikten in Balkan und Nahost.\nDer Internationale Versöhnungsbund\, für den er tätig ist\, wurde 1914 zur Verhinderung des 1. Weltkrieges gegründet. Heute gehören dem Verband mit Beobachterstatus bei der UNO rund 100 000 Mitglieder in 40 Staaten an. Sechs Friedensnobelpreisträger gingen aus dem Verband hervor\, unter anderem auch Dr. Martin Luther King Jr. \nEintritt frei\, der Hut geht rum. \nForum Politik in der Manufaktur – Friedensinitiative Schorndorf- Weltladen El Mundo – Friedenswerkstatt/Pressehütte Mutlangen
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SUMMARY:Zukunftsfähige Mobilität in Schorndorf: Mobilitätslösungen zu Fuß\, mit dem Rad\, dem ÖPNV und dem Auto
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl mit im Schorndorfer Gemeinderat vertretenen Parteien \nWir alle wünschen uns eine lebenswerte Stadt Schorndorf\, in der wir gut leben können und uns\nnach unseren Bedürfnissen ausgerichtet gut bewegen können. Wie kann eine zukünftige\nMobilität in der Stadt lebenswert und ansprechend für alle Verkehrsteilnehmer*innen\nunabhängig vom aktuellen Mobilitätsstatus proaktiv gestaltet werden? Hin zu einer Innenstadt\,\ndie einlädt sich dort aufzuhalten und dabei gut und einfach von überall zu erreichen ist? \nKommunen und Gemeinden in Baden-Württemberg müssen sich dieser Frage stellen: Die\nKlimaziele des Landes geben eine Reduktion der Emissionen um 65 Prozent bis 2030\n(gegenüber 1990) und Treibhausgasneutralität bis 2040 vor. Alle Gemeinden in BW sind somit\naufgefordert\, einen Blick auf die Mobilität und die damit verbundenen Einsparungspotentiale in\nBezug auf CO2 Ausstoß zu werfen. Verkehr steht dabei mit 55% Einsparungen mit an oberster\nStelle. \nWir möchten gerne in Erfahrung bringen\, wie die einzelnen Parteien dieses Ziel erreichen wollen\,\nund welche Ideen vorhanden sind\, eine inklusive Mobilität für alle zu schaffen und den zur\nVerfügung stehenden öffentlichen Raum gerecht auf alle Verkehrsteilnehmer*innen aufzuteilen. \nZur Vorbereitung der nun anstehenden Kommunalwahlen\, veranstalten wir diese\nPodiumsdiskussion\, damit sich interessierte Bürger*innen ein Bild davon machen können\, wie\ndie einzelnen Parteienvertreter*innen diese Herausforderungen angehen möchten. \nDie Veranstaltung wird durchgeführt von:\nLokale Agenda 21 Schorndorf Projektgruppe Mobilität\, ADFC\, VCD\,\nBI-Lebenswertes-Wieslauftal\, Naturfreunde\, NABU\, Forum Politik in der Manufaktur. \nModeration: Martin Jaeger \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten
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SUMMARY:Horst Schmitthenner | Vortag und Diskussion | Renaissance der Gewerkschaften?
DESCRIPTION:Horst Schmitthenner\nVortag und Diskussion\nRenaissance der Gewerkschaften? \nZum ersten Mal seit mehr als zwei Jahrzehnten kann es den Gewerkschaften gelingen\, mehr Mitglieder zu organisieren als im Vorjahr. Allein Verdi gewann letztes Jahr mehr als 100 000 neue Mitglieder. Und die Erfolge der teils wochenlangen Massenstreiks waren durchaus beachtlich. \nAllerdings ist dies zunächst nur ein kleiner Hoffnungsschimmer in einem langen Prozess des Niedergangs: Aktuell organisiert der DGB 5\,6 Millionen Mitglieder – nach 8 Millionen zur Jahrtausendwende und 10 Millionen 1994.Entsprechend sank der Einfluss der Gewerkschaft in ihrem Kerngeschäft: nur noch für 25% der Betriebe gibt es heute einen Tarifvertrag – nach 43% im Jahr 2000. \nWenn die Gewerkschaften diesen Bedeutungsverlust nachhaltig stoppen und umkehren wollen\, müssen sie endlich aufhören\, sich Kapital und Regierung anzubiedern und zu einer konsequenten Interessenvertretung der Beschäftigten zurückkehren. Dass der aktuelle Mitgliederboom im Zusammenhang mit den kämpferischen Streikaktionen der letzten Tarifrunde erzielt werden konnte\, weist genau in diese Richtung. \nHorst Schmitthenner\, Maschinenschlosser und Diplomsoziologe\, ehemaliges Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der IG Metall\, sah es als seine Aufgabe an\, mehr Diskussion und Kritik in den Vorstand einzubringen\, an der sich der damalige Vorsitzende Steinkühler „reiben“ könne. \nEintritt frei\, der Hut geht rum \nVeranstalter:\nDGB- Rems Murr\, Forum Politik in der Manufaktur
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SUMMARY:2 Jahre Ukrainekrieg - 2 Jahre Zeitenwende - Referent: Jürgen Wagner
DESCRIPTION:2 Jahre Ukrainekrieg – 2 Jahre Zeitenwende\nJürgen Wagner spricht und diskutiert über\nIm Rüstungswahn Deutschlands Zeitenwende:\nAufrüstung\, Militarisierung und Sozialabbau \nDie Bundesregierung hat das größte Aufrüstungsprogramm seit Jahrzehnten vom Zaun gebrochen. Diese »Zeitenwende« (Olaf Scholz) wurde schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine von langer Hand vorbereitet: Politisch durch immer offener artikulierte Großmachtansprüche; militärisch durch einen Umbau der Bundeswehr\, bei dem die Bildung von Großverbänden im Zentrum steht; und industriell durch die »Agenda Rüstung«\, die auf die massive Stärkung der Waffenindustrie abzielt. \nUnterfüttert mit zusätzlichen 100 Milliarden Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre droht ein massiver Militarisierungsschub. Geht es nach interessierten Kreisen in Politik\, Militär und Wirtschaft\, soll dieses »Sondervermögen« (sprich: Schulden) nach 2026 »verstetigt« – also auf diesem hohen Niveau zementiert – werden. Ohne massive Kürzungen in anderen Haushalten wird dies praktisch nicht zu bewerkstelligen sein\, weshalb nicht nur die Friedens- und Antikriegsbewegung jetzt schon damit beginnen muss\, sich auf die ins Haus stehende Debatte vorzubereiten. \nJürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Soeben erschien von ihm das gleichnamige Buch: Im Rüstungswahn: Deutschlands Zeitenwende zu Aufrüstung und Militarisierung (Köln: PapyRossa) \nEintritt frei\, Spendenhut geht um. \nVeranstalter:\nForum Politik in der Manufaktur\nFriedensinitiative Schorndorf\nWeltladen „El Mundo“\nArbeitskreis „Ökumenisches Friedensgebet“
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SUMMARY:Matthias Quent liest aus und spricht über Klimarassismus
DESCRIPTION:Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende\nWeltweit blockieren rechte Parteien und Netzwerke effektiven Klimaschutz. Das ist kein Zufall: Denn die Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt der reiche globale Norden\, aber seine Opfer sind vor allem ohnehin benachteiligte Menschen – hierzulande und im globalen Süden. Weiße Vorherrschaft\, extreme Ungleichheit und die Ausbeutung von Menschen und der Umwelt gehen Hand in Hand. Um Klimarassismus und – klassismus zu verschleiern\, leugnen viele\, dass die Erderhitzung überhaupt ein Problem ist. \nQuent zeigt\, wo die massiven politischen Gefahren des Rückschlags gegen den grünen Umbau liegen\, mit welchen Netzwerken und Argumentationsweisen die Rechten die Zukunft angreifen\, was das mit unserem Alltag und dem herrschenden System zu tun hat und was wir für Klima und Gerechtigkeit tun können. Hierzu entwickelt er klare Argumentations- und Handlungsvorschläge. \nMatthias Quent ist Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er gründete und leitete bis 2022 das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena. Quent forscht und lehrt unter anderem zu Rechtsradikalismus\, Folgen der Digitalisierung\, zu Demokratieförderung und zu gesellschaftspolitischen Fragen der ökologischen Transformation. Sein Sachbuch „Deutschland rechts außen“ (Piper\, 2019) stand auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis „Das politische Buch 2020“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet. \nEintritt frei\, der Hut geht um. \nVeranstalter\nForum Politik in der Manufaktur\nSchorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl - Wir zahlen nicht für eure Krise
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl\nWir zahlen nicht für eure Krise\nZur Abwälzung der Kriegs- und Krisenkosten auf die Lohnabhängigen \nDer Kapitalismus befindet sich in einer multiplen Krise. Die Folgen von Pandemie\, Inflation\, Krieg\, Aufrüstung\, Sanktionen\, Energie- und Umweltkrise – das alles will bezahlt sein. Während die Milliarden an Kriegs- und Krisengewinnen deutscher Unternehmen weitgehend unangetastet bleiben\, wächst die Zahl der Armen und die Schlangen an den modernen Suppenküchen unserer Zeit – wie den Tafeln – kontinuierlich. \nEs sind einmal mehr die Lohnabhängigen\, die für die Krise der kapitalistischen Produktionsweise zur Kasse gebeten werden. Mit längeren Arbeitszeiten\, niedrigen Löhnen\, dem Abbau sozialstaatlicher Leistungen und der weiteren Deregulierung des Arbeitsmarktes. Sie sollen die Zeche zahlen für die Krise eines Systems\, dessen Geschäftsgrundlage die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft ist. \nDie aktuellen Tarifauseinandersetzungen zeigen:\nDie Gewerkschaften sind derzeit die einzige Kraft\, die der Abwälzung der Krisenkosten auf die Lohnabhängigen etwas entgegensetzen können. Um dabei jedoch tatsächlich erfolgreich zu sein\, müssen die Gewerkschaften zur Organisation sozialer Gegenmacht werden\, die kämpferisch\, konfrontativ und offensiv für ihre Forderungen eintritt.\nDer 1. Mai ist ein passendes Datum damit zu beginnen. \nStefan Dietl\, Publizist und aktiver Gewerkschafter (Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern)\, war zuletzt im Oktober 22 bei uns. Sein Vortrag war so gut\, dass wir ihn jetzt wieder eingeladen haben. Nicht zuletzt\, weil er angesichts der eskalierenden Krisen unser Wirtschaftssystem ganz grundsätzlich in Frage stellt. \nEintritt frei\, Hut geht rum. \nDie Veranstaltung findet in der KNEIPE statt! \nVeranstalter\nDGB Rems-Murr\, Forum Politik in der Manufaktur
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SUMMARY:ROCK/PUNK GEGEN RECHTS - Rampage Kids\, Lamagra\, Wärters Schlechte\, Leslieband (D)
DESCRIPTION:Nach einer längeren Pause findet wieder ein Rock/Punk gegen Rechts Konzert anlässlich des 12. Jahrestags des rassistischen Brandanschlags in Winterbach in der Nacht vom 10.4. auf 12.4.2011 statt. \nMit diesem Konzert und 4 Bands aus der Region wollen wir unmissverständlich zum Ausdruck bringen\, dass es im Rems-Murr-Kreis keinen Platz für rechtes Gedankengut gibt und wir uns gegen den zunehmenden Rassismus konsequent und aktiv zur Wehr setzen werden. \nFolgende Bands unterstützen unsere antifaschistische Arbeit \nRampage Kids – Punk-Rock\nPunkrock aus Reutlingen\, Mix aus Punk und Hardcore\, Poesie und Wut. \nLamagra – Trash\, Death Metal\nLamagra spielen seit 22 Jahren Metal. Die Eigenkompositionen der Band aus dem Remstal behandeln überwiegend gesellschaftskritische Themen und werden mit viel Energie präsentiert. \nWärters Schlechte – Punk\nDie Band versteht sich ausnahmslos als antifaschistische Band. Sie verurteilen Rassismus\, Faschismus\, Homophobie und Sexismus zutiefst und appellieren dagegen vorzugehen. \nLeslieband – Rock\, Blues\nDie Leslieband entstand vor einigen Jahren um den englischen Sänger\, Gary Leslie Carr. Nach seinem Rückzug nach England spielen die Friends mit dem Namen „Leslieband“ weiter\, mal mit und mal ohne Gary. Die Band steht für Blues-Rock und Rock sowie Songs der rebellischen 70er Jahre. \nZudem gibt es Informationen über die politische Arbeit des antifaschistischen Bündnisses „Zusammen gegen Rechts Rems-Murr (zgr) \nEintritt 8\,-€ (um Solidaritätsspenden wird gebeten) \nVeranstalter:\nBündnis Zusammen gegen Rechts Rems-Murr (zgr)\nForum Politik in der Manufaktur \nUnterstützer:\nIG Metall Verwaltungsstelle Waiblingen\nDGB Kreis Rems-Murr
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SUMMARY:Vortrag: Ulrich Schneider – 1933 – Der Weg ins Dritte Reich
DESCRIPTION:Ulrich Schneider\n1933 – Der Weg ins Dritte Reich\nVortrag \nAm 30. Januar 2023 jährt sich zum 90. Mal die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. \nWenn man nicht behaupten will\, dass die NS-Herrschaft „schicksalhaft“ über Deutschland gekommen sei\, dann muss man sich zentrale Fragen beantworten: Wie konnte es dazu kommen? Was waren die politischen Voraussetzungen dieser Machtübernahme? Wer hat sie gewollt\, wer hat sich ihr widersetzt und wie wurde sie herbeigeführt? Was war ihr Zweck und welche Ziele wurden damit verfolgt?\nEs gilt zu zeigen\, wie die Errichtung der NS-Diktatur in Übereinstimmung mit den Eliten aus Wirtschaft\, Politik und Militär systematisch vorbereitet und realisiert wurde. Dazu gehört auch\, wie der Widerstand besonders aus der Arbeiterbewegung niedergeschlagen und innerhalb weniger Wochen ein terroristisches Herrschaftssystem errichtet wurde\, wie gesellschaftliche und ideologische Gleichschaltung\, politische Verfolgung und rassistische Ausgrenzung funktionierten – und wie von Anfang an auf einen neuen Krieg hingearbeitet wurde.\nUnd das soll eine »rassistische Volksdiktatur« gewesen sein\, wie es neuerdings heißt? Quellen und Dokumente sagen etwas ganz anderes. \nUlrich Schneider\, Dr. phil.\, * 1954\, Historiker\, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)\, Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Autor zahlreicher Bücher \nVeranstalter:\nForum Politik in der Manufaktur\nRosa-Luxemburg-Stiftung BW\nVVN-BdA. Rems-Murr \nEintritt frei – Kescher (Abstand) geht rum.
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SUMMARY:Das Trojanische Pferd – Stuttgart 21
DESCRIPTION:D 2022\, 90 Min.\, ein Film von Klaus Gietinger \nDas größte Betrugsprojekt deutscher Ingenieursgeschichte entwickelt sich nicht nur zum teuersten\, sondern auch zum gefährlichsten Bahnhof aller Zeiten. Waren zu Beginn wenige Kilometer Tunnel und wenige Milliarden D-Mark geplant\, läuft jetzt alles konsequent aus dem Ruder. Immer mehr klimaschädliche hochgefährliche Tunnel (insgesamt dann 100 km unter Stuttgart) und immer mehr Geld – praktisch ein S 21 2.0 – sollen das Projekt retten und verschlimmbessern es jedes Jahr weiter. Dabei wird immer deutlicher\, die Kritiker hatten in allem Recht: Der Bahnhof ist viel zu klein\, brandgefährlich\, extrem klimaschädlich\, völlig untauglich für den Deutschlandtakt und führt zu mehr Autoverkehr…
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SUMMARY:ANDREAS ZUMACH - Vortrag - Trotz Ukrainekriegs - Für eine ökologische\, militärarme(freie)\, sozial und global gerechte Zeitenwende
DESCRIPTION:Vortrag\nTrotz Ukrainekriegs\nFür eine ökologische\, militärarme(freie)\, sozial und global gerechte Zeitenwende \n„Der Ukraine-Krieg hat eine breite Mobilmachung in den Köpfen ausgerechnet von Leuten ausgelöst\, die vor einem Vierteljahr noch jedem Soldaten ein Tucholsky-Zitat an die Stirn geklebt hätten.“ Hilmar Klute \nDa wird der Pazifismus für gescheitert erklärt von einer erstaunlichen Einheitsfront aus Medien\, Politik und Kulturbetrieb. Und während Andreas Hofreiter Panzertypen herunterbetet wie das Ave Maria\, sagt Frau Baerbock\, worum es jetzt geht\, nämlich darum „Russland völlig zu ruinieren.“\nHöchste Zeit also besonneneren Stimmen Gehör zu verschaffen\, wie der von Andreas Zumach\, der sagt:\n„der Pazifismus kann gar nicht am Ende sein\, weil er bis heute noch niemals ernsthaft versucht worden ist. Was gescheitert ist\, wenn ich mich jetzt mal nur auf die Zeit seit dem Ende des Kalten Krieges beziehe\, sind die militärischen Einsätze wo auch immer. Sie sind restlos gescheitert gemessen an den offiziell erklärten Zielen. Pazifistische Politik hat es noch nie gegeben.“ \nZumach leuchtet auch die Hintergründe der US-Interessen an diesem Krieg aus und benennt die fatalen Fehler des Westens im Vorfeld des Krieges. Er plädiert für eine europäische Friedensordnung mit „Rüstungskontrolle und Abrüstung auf allen Ebenen: nuklear\, konventionell\, bei den Truppenstärken\, bei den Manövern.“ \nAndreas Zumach  ist als freier Journalist für die „tageszeitung“ und für Rundfunk- und Fernsehsender in Europa und den USA tätig. Schwerpunkte des erklärten Pazifisten sind Sicherheits- und Friedenspolitik\, UNO\, OSZE\, Rüstungskontrolle und Menschenrechte.  \nVeranstalter – Forum Politik in der Manufaktur – Friedensinitiative Schorndorf – Friedenswerkstatt Mutlangen \nEintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum.
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion mit GLENN JÄGER - In den Sand gesetzt - Katar\, die FIFA und die Fußball-WM 2022
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Glenn Jäger\nIn den Sand gesetzt\nKatar\, die FIFA und die Fußball-WM 2022 \nWenn Profifußball auf Wüstenmonarchie trifft\, befeuert das ein weltweit agierendes Korruptionskontinuum mit einer Skandal-WM als Ergebnis.  \nGlenn Jägers umfassende und quellenmäßig bestens abgesicherte Recherche erlaubt einen Blick hinter die Kulissen\, sowohl der FIFA als auch des Emirates. Und sie stellt wichtige Fragen\, die über den Einzelfall Katar hinausgehen. \nJäger geht es darum\, das Spiel zurückzuholen zu den Fans\, und er macht charmante Vorschläge\, wie die FIFA an die Leine zu nehmen wäre. \nGlenn Jäger –  Autor\, Anglistik- und Sozialwissenschaftler\, in Erwachsenenbildung und Verlagswesen tätig. Aktiver Fußballer in der Betriebssportliga Bonn.  \nIm Papy Rossa Verlag von ihm erschienen: „In den Sand gesetzt – Katar\, die FIFA und die Fußball-WM 2022“. \nVeranstalter – Forum für Politik in der Manufaktur \nEintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum.
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SUMMARY:Zieht euch warm an! - Stefan Dietl - Zur kommenden sozialen Krise
DESCRIPTION:Das kollektive »Wir« wird hierzulande immer dann in Anschlag gebracht\, wenn es gilt\, dem lohnabhängigen Staatsvolk zu verdeutlichen\, dass es zum Wohle der Nation den Gürtel enger zu schnallen hat. Die Politik stimmt das nationale Kollektiv auf die kommende Absenkung des Lebensstandards ein. „Wir werden dadurch ärmer werden“\, stellt etwa Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) mit Blick auf den drastischen Anstieg der Energiepreise und drohender Engpässe klar. „Wir können auch mal frieren für die Freiheit“\, betont der Berufsprediger und Bundespräsident a. D. Joachim Gauck und verkündet Hartz-IV-Empfängern\, Leiharbeitern\, Minijobbern und sonstigem Pöbel: „Eine generelle Delle in unserem Wohlstandsleben ist etwas\, was Menschen ertragen können.“ \nDer russische Angriff auf die Ukraine und die darauf folgenden Sanktionen werden gern zur Begründung der Krise genommen\, sind aber höchstens Katalysator der Entwicklung.\nKlimakrise\, Nahrungsmangel\, Lieferengpässe\, Energiekrise\, Inflation: alle Erscheinungen des späten Kapitalismus haben schon lange vor dem Krieg Fahrt aufgenommen.\nWas jetzt droht\, ist die Abwälzung der Krisenkosten auf die Lohnabhängigen. Daran ändern auch die verschiedenen Entlastungspakete nichts\, die jetzt von der Ampel auf den Weg gebracht wurden\, um den Unmut des Wahlvolks nicht zu sehr zu erregen. \nLeider ist auch von den Gewerkschaften dagegen kaum Widerstand zu erwarten. Die haben sich weitgehend hinter die Ampelkoalition gestellt. Trotzdem\, oder vielleicht gerade deswegen\, könnte das noch ein heißer Herbst werden. \nStefan Dietl publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-\, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen (Jungle World\, konkret). Zuletzt erschienen von ihm die Bücher „Die AfD und die soziale Frage“ sowie „Prekäre Arbeitswelten“. Er ist Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern. \nVeranstalter: Forum Politik in der Manufaktur\nEintritt frei. Kescher (Abstand) geht rum.
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SUMMARY:50 Jahre Berufsverbot: Gesprächsrunde/Interviews mit Betroffenen
DESCRIPTION:Donnerstag\, 20.10.2022\, 19.00 Uhr\nKino Kleine Fluchten\nGesprächsrunde/Interviews mit Betroffenen  \nEintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum \nVeranstalter:\nDGB Rems-Murr\, GEW\, IG Metall\, ver.di\nDie Linke Rems-Murr\nDKP Rems-Murr\nForum Politik in der Manufaktur\nInitiativgruppe „50 Jahre Berufsverbote“ gegen Radikalenerlass und Berufsverbote BaWü\nNaturfreunde Schorndorf\nVVN-BdA Kreisvereinigung Rems-Murr\nZusammen gegen Rechts
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SUMMARY:50 Jahre Berufsverbot: Jagd auf Verfassungsfeinde – Der Radikalenerlass und seine Opfer
DESCRIPTION:Ein Film von Hermann G. Abmayr. Der Filmemacher und Regisseur ist auch anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. \nJagd auf Verfassungsfeinde – Der Radikalenerlass und seine Opfer (wurde auch von der ARD ausgestrahlt). \n 
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SUMMARY:„Vergessene“ Geschichte - 50 Jahre Berufsverbote
DESCRIPTION:„Vergessene“ Geschichte\n50 Jahre Berufsverbote\nPolitische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland \nEine Ausstellung der Niedersächsischen Initiative gegen Berufsverbote \nDie Ausstellung kann vom 7.10. bis 21.10.2022 in der Manufaktur während den Öffnungszeiten besichtigt werden. \nAusstellungseröffnung am 7.10.2022\, um 19.00 Uhr \nBegrüßung\, Grußworte\nEinführung durch Lothar Letsche\, Betroffener (ehemals Schorndorf)\nMusikalische Umrahmung Michael Caszkozy\, Betroffener \nDie Grundlage für die Berufsverbote war der sog. Radikalenerlass\, den die Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder unter Vorsitz des Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD) am 28. Januar 1972 verabschiedete. \nDieser Erlass hatte historische Vorbilder und richtete sich fast ausschließlich gegen Linke. Betroffene bekamen nur aufgrund einer „Prognose“ wegen ihrer vom Verfassungsschutz behaupteten „Verfassungsfeindlichkeit“ den erlernten Beruf verwehrt oder wurden entlassen. \nInsbesondere mit Hilfe der „Regelanfrage“ wurden etwa 3\,5 Millionen Bewerberinnen und Bewerber von den Einstellungsbehörden auf ihre politische „Zuverlässigkeit“ durchleuchtet.In der Folge des Radikalenerlasses kam es in der damaligen BRD zu 11000 offiziellen Berufsverbotsverfahren\,\n2200 Disziplinarverfahren\, 1250 Ablehnungen und 265 Entlassungen. Das führte zu einem Klima der Angst und Einschüchterung. \nEs betraf nicht nur Beamte oder Angestellte der damaligen Bundesbehörden\, Bundespost und Bundesbahn\, sondern vor allem an Schulen\, Hochschulen und Ämter\, für die die Bundesländer zuständig sind. Auch in Schorndorf gab es Betroffene. \nDie Folgen der Berufsverbote von 1972 sind immer noch spürbar.  \nNur zögerlich kommt die Rehabilitierung der Betroffenen voran. Notwendig ist eine vollständige Rehabilitierung und Entschädigung aller Betroffenen der Berufsverbote. Das Gegenteil ist der Fall: Die Ampel-Regierung legt in ihrem Koalitionsvertrag fest\, „dass Verfassungsfeinde schneller als bisher aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden können“. Dies verdeutlicht\, dass das Thema Berufsverbote auch heute noch aktuell ist. \nVeranstalter:\nDGB Rems-Murr\, GEW\, IG Metall\, ver.di\nDie Linke Rems-Murr\nDKP Rems-Murr\nForum Politik in der Manufaktur\nInitiativgruppe „50 Jahre Berufsverbote“ gegen Radikalenerlass und Berufsverbote BaWü\nNaturfreunde Schorndorf\nVVN-BdA Kreisvereinigung Rems-Murr\nZusammen gegen Rechts
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SUMMARY:Gedichte gegen den Krieg von Bertolt Brecht - Eine Kulturveranstaltung im Rahmen des diesjährigen Antikriegstags
DESCRIPTION:Vorgetragen von jungen Kolleginnen und Kollegen\, mit musikalischer Begleitung. \nBertolt Brecht hielt sich von 1933 bis 1939 als Flüchtling vor dem Nazi-Regime im dänischen Exil\, in Svendborg\, auf. Dort entstanden ausser einigen von Brechts bedeutenden Theaterstücken wie Mutter Courage und ihre Kinder oder Leben des Galilei auch die Svendborger Gedichte\, die auch Antikriegsgedichte enthalten. \n„Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will\, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muss den Mut haben\, die Wahrheit zu schreiben\, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit sie zu erkennen\, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst\, sie handbarer zu machen als eine Waffe; das Urteil\, jene auszuwählen\, in deren Händen sie wirksam wird; die List\, sie unter diesen zu verbreiten…“ Bertolt Brecht \nEintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum \nVeranstalter: DGB Kreisverband Rems-Murr\, Forum Politik in der Manufaktur \nVeranstaltungsort – K3
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion - Die "Höllenmaschine" von Georg Elser - präsentiert von seinem Neffen Rudolf Hangs
DESCRIPTION:Rahmenprogramm zur Georg Elser-Ausstellung\nDie „Höllenmaschine“ von Georg Elser – präsentiert von seinem Neffen\nVortrag und Diskussion mit Rudolf Hangs\nDie Bombe\, die Hitler töten sollte \nRudolf Hangs\, Maschinenbautechniker und Neffe des Hitler-Attentäters Georg Elser\, baute die Zeitbombe nach\, die Elser für sein Attentat auf Adolf Hitler am 8.November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller konstruierte. \nBei dem Nachbau der „Höllenmaschine“ hielt sich Hangs an die Angaben seines Onkels\, wie sie aus dem Verhörprotokoll der Gestapo hervorgehen. \nDer Vortrag von Rudolf Hangs besteht aus\n– Einer Power-Point-Präsentation mit Bildern über das Leben von Georg Elser\n– einem Video über den Aufbau und Funktion der „Höllenmaschine“\n– Vorführung des Nachbaus mit Auslösung der Zündung und detaillierter Darstellung der Funktion an zwei Modellen \nAnschließend Diskussion mit Erklärung der Funktion der Zeitbombe \nEintritt frei\, Kescher (Abstand!) geht rum. \nVeranstaltungsort: Manufaktur Saal \nVeranstalter – DGB Kreisverband Rems-Murr\, Forum Politik in der Manufaktur\, Rosa-Luxemburg-Stiftung
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SUMMARY:Jörg Kronauer referiert und diskutiert über Ukraine – Krieg
DESCRIPTION:Booster für eine neue Weltordnung? \nInternational wird längst diskutiert\, welche Auswirkung der Ukraine-Krieg auf die globalen Kräfteverhältnisse haben wird. \nGeht der Westen geschwächt oder gestärkt aus ihm hervor? Welche Folgen wird er für Russland haben? Und welche Folgen hat dieser Krieg für den wohl zentralen Konflikt der Gegenwart\, die innerimperialistische Auseinandersetzung zwischen dem Westen und China? \nDas transatlantische Bündnis wurde durch den Krieg gefestigt\, die dominante Rolle der Vereinigten Staaten gestärkt. Europa rüstet auf. Die US Wirtschaft wird insbesondere im Rüstungs- und Energiesektor an Einfluss gewinnen. Der Westen rückt also zusammen\, aber sein Einfluss weltweit scheint eher zu schwinden.\nEin Hinweis mag sein\, dass sich 145 UN-Mitlieder nicht an den Sanktionen gegen Russland beteiligen. Dazu zählen Indien\, die Türkei und die meisten Länder Südostasiens und der Arabischen Halbinsel\, die sich zunehmend dem westlichen Einfluss entziehen. \nJörg Kronauer ist Sozialwissenschaftler und freier Journalist mit den Themenschwerpunkten Neofaschismus und deutsche Außenpolitik. Er arbeitet als Redakteur des Nachrichtenportals german-foreign-policy.com und lebt in London. Schon in seinem Buch „Der Rivale. Chinas Aufstieg zur Weltmacht und die Gegenwehr des Westens“ (bei uns vorgestellt 2020) hat er eine umfassende Studie über die geopolitische Situation vorgelegt. \nVeranstaltungsort – Kino Kleine Fluchten \nVeranstalter – Forum für Politik in der Manufaktur \nEintritt frei – Kescher (Abstand!) geht rum.
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SUMMARY:Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939 (Landeszentrale für politische Bildung)
DESCRIPTION:Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939 (Landeszentrale für politische Bildung) \n„Den Hitler jag ich in die Luft…“\nDer Attentäter Georg Elser \nAm 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten\, um ein „noch größeres Blutvergießen“ zu verhindern. Doch der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller verfehlte sein Ziel. Hitler verließ wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Am 8. November 1939 wurde der Widerstandskämpfer Johann Georg Elser nach seinem Attentatsversuch durch Beamte des damaligen Zollgrenzschutzes in Konstanz festgenommen. Nach nahezu sechsjähriger Isolationshaft und schweren Folterungen während der Verhöre wurde Elser am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet. \nDiese Wanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Hitler-Faschismus. \nInsgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben\, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar. \nDie Ausstellung kann vom 23.6. bis 8.7.2022 in der Manufaktur während den Öffnungszeiten besucht werden. Es sind auch Führungen nach Terminvereinbarung möglich. Für Schulen gibt es Unterrichtsmaterialien zu der Ausstellung. \n  \nAusstellungseröffnung am 23.6.2022 um 19.30 Uhr\nDia-Vortrag von Helmut G. Haasis\, Elser-Biograph\, Historiker und Schriftsteller\nEine Einführung In Elsers Persönlichkeit\, politische Vorstellungen und seine Tat gegen Hitler \n  \nRahmenprogramm: \nDonnerstag\, 7.7.2022 Vortrag und Diskussion – Die „Höllenmaschine“ von Georg Elser – präsentiert von seinem Neffen Rudolf Hangs \nSonntag\, 26.6.2022 In Kooperation mit den Naturfreunden Schorndorf Besuch der Gedenkstätte Georg Elser Königsbronn; Führung mit Gedenkstättenleiter Joachim Ziller\nAnmeldung: walterburkhardt@t-online.de \nMittwoch\, 29.6.2022 um 19 Uhr Kino Kleine Fluchten: Spielfilm „Elser“\, 2015 \n  \nVeranstalter:\nDGB Kreisverband Rems-Murr\nForum Politik in der Manufaktur \nUnterstützer:\nRosa-Luxemburg-Stiftung\nVereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten VVN-BdA Kreisvereinigung Rems-Murr\nBündnis Zusammen gegen Rechts Rems-Murr (ZgR)
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SUMMARY:Informations- und Diskussionsveranstaltung: Solidarität statt Spaltung - Gegen rechte Hetze in den Betrieben
DESCRIPTION:Rechte Netzwerke nehmen auch in Betrieben zu. Diese Gruppierungen wie zum Beispiel die rechte Pseudo-Gewerkschaft „Verein Zentrum Automobil (ZA)“ verbreiten rechtes Gedankengut und spielen dabei bewusst mit den Ängsten der Beschäftigten. Doch statt Lösungen für ernste Probleme anzubieten\, schüren sie mit Provokationen\, Neid und Hass. \nDas Zentrum Automobil ist unter anderem in verschiedenen Daimler-Werken aktiv. Das Zentrum Automobil versucht mit rechter Sozialdemagogie ihren Einfluss in der Belegschaft auszuweiten. \nBundesweit ist das Zentrum Automobil eng vernetzt mit Neonazis\, Coronaleugnern und Reichsbürgern. Insbesondere Querdenker in den Betrieben sind als neue und begehrte Zielgruppe im Visier der Rechten. \nMit Lügen\, rechter Hetze und pseudosozialer Selbstinszenierung will das Zentrum Automobil einen Keil in die Belegschaft treiben und dabei der IG Metall schaden. Das Ziel ist\, neben der Straße und Parlamenten die Betriebe als drittes Aktionsfeld zu installieren. \nIGM- Betriebsräte aus betroffenen Betrieben werden über Aktivitäten rechter Betriebsräte und gewerkschaftliche Gegenwehr informieren. Dabei sollen auch die Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen Betriebsratswahlen einer kritischen Analyse unterzogen werden. \nVeranstalter: Forum Politik in der Manufaktur – IG Metall Verwaltungsstelle Waiblingen  – DGB Kreis Rems Murr – Bündnis „Zusammen gegen Rechts Rems Murr (ZgR) \nEintritt frei\, Kescher (Abstand) geht rum
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SUMMARY:WERNER RÜGEMER liest aus und diskutiert über: BlackRock & Co. enteignen!
DESCRIPTION:Werner Rügemer liest aus und diskutiert über BlackRock & Co. enteignen!\nAuf den Spuren einer unbekannten Weltmacht \n„In der Geschichte des Kapitalismus waren die führenden Kapitalisten und ihre Praktiken noch nie so unbekannt wie heute: BlackRock & Co.“ \nObwohl ihre Lobbyisten bei der Weltbank\, der US- und der Europäischen Zentralbank und bei der Europäischen Kommission in Brüssel und bei den Regierungen in Washington\, London\, Paris\, in den Staatskanzleien von Berlin\, Düsseldorf und München und so weiter ein- und ausgehen und ebenso bei den Redaktionen der Leitmedien wie der New York Times\, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung\, dem Handelsblatt und so weiter – sie sind der breiten Öffentlichkeit so gut wie unbekannt. \nBlackRock ist Miteigentümer von 18 000 Unternehmen und Banken im US-geführten Westen und führend bei der neuen privaten Billigrente ETF. Das Macht-Instrumentarium: Geschäftsführung für die Superreichen\, Steuerfluchthilfe\, bezahlte Einflussagenten\, größte automatisierte Finanzdatenverarbeitung mit ALADDIN\, BlackRock-Manager in der US-Regierung. BlackRock ist Großaktionär von Google\, Amazon\, Apple\, Microsoft und Facebook sowie der großen Öl-\, Kohle-\, Agrobusiness- und Rüstungskonzerne. Ebenso aller (!) DAX-Konzerne\, auch des Betrugskonzerns Wirecard\, und gleichzeitig Großaktionär in den drei größten Wohnungskonzernen Vonovia\, Deutsche Wohnen und LEG. \nBlackRock ist der größte unter etwa 50 weiteren Kapitalorganisatoren dieser Art. Sie schaffen globale Arbeitsarmut\, entziehen den Staaten Steuern und sind als die Profiteure der Umweltzerstörung führend im Greenwashing.\nWerner Rügemer zeigt in diesem Buch das Macht-Instrumentarium von BlackRock & Co. und dessen Auswirkungen und erklärt\, warum sie enteignet werden müssen. \nWerner Rügemer\, Philosoph und Publizist\, Mitglied von Transparency International (TI)\, Business Crime Control (BCC) und des Deutschen Schriftstellerverbandes (DVS)\, hat zuletzt bei uns sein Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ vorgestellt. \nEintritt frei. Kescher (Abstand) geht um. \nVeranstalter – DGB Rems Murr in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur
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SUMMARY:Dr. phil. GERD KUHN\, Wohnsoziologe und Stadtforscher spricht über Wohnoptionen in der modernen Gesellschaft
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe: Bauen – Wohnen – Leben \nGemeinschaftliche Wohnprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen. Sie sind experimentierfreudige Pioniere bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen etwa beim ökologischen Bauen oder bei der Entwicklung innovativer Grundrisse in Zeiten des Wandels. Gemeinsam ist diesen kollektiven Wohnformen das Zusammenspiel von privaten und gemeinschaftlichen Wohnräumen\, ebenso wie eine weitreichende Selbstbeteiligung und Selbstorganisation des sozialen Miteinanders. Als anwendungsbezogene Reallabore oszillieren sie zwischen lernendem Pragmatismus und vielfältigen gesellschaftlichen Visionen. \nDer Referent wird verschiedene Wohnprojekte vorstellen\, die jeweils unterschiedliche Antworten auf die sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit leisten. \nSchwerpunkte der Tätigkeit von Dr. phil. Gerd Kuhn und seinem Büro „urbi-et Tübingen“ sind neben den wohnkulturellen und stadtsoziologischen Forschungen auch die praktische Beratertätigkeit und die Projektentwicklung gemeinschaftlicher Wohnprojekte. \nEin konkretes Schorndorfer Projekt gemeinschaftlichen Wohnens wird an diesem Abend ebenfalls vorgestellt: \nLeben in der Vorstadt’27\nGemeinschaftlich –nachhaltig – bezahlbar – sicher \nDie RemstalLeben eG i.G. hat bereits ein Areal ins Auge gefasst\, auf dem sie ihre Vorstellungen umsetzen möchte: Auf dem rund 4.500 m² großen\, ehemals bäuerlichen Anwesen in der Schorndorfer Vorstadt sollen denkmalgeschützte Bestandsgebäude behutsam saniert und für gemeinschaftliche und gewerbliche Nutzungen geöffnet werden. Ergänzt durch Neubauten für etwa 50 Wohnungen sollen innovative Wohnkonzepte\, Mehrgenerationen-Wohnen\, Cluster- und Mikrowohnungen sowie eine Pflegewohngemeinschaft in dem Projekt ihr Zuhause finden. \n 
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SUMMARY:Wohnprojektbilder und Illustrationen von Max Guther Porträt Stadtregion Stuttgart
DESCRIPTION:BILDERWAND\nWohnprojektbilder und Illustrationen von Max Guther Porträt Stadtregion Stuttgart \nVom 5.4.2022 bis zum 24.4.2022 \nÖffnungszeiten:\nZu den Öffnungszeiten der Manufaktur (Kneipe und Kino) und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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SUMMARY:Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
DESCRIPTION:Internationale Wochen gegen Rassismus 14.3.-27.3 2022\n12.3. – 27.3.2022\nDie Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen \nDie Ausstellung würdigt die Opfer der Mord- und Anschlagsserie und ihre Familien\, skizziert die Verbindungen zwischen V-Leuten der Sicherheitsorgane und den Angeklagten im Münchner NSU-Prozess und analysiert die Gründe\, weshalb die Mordserie so lange nicht aufgeklärt wurde. \nUnd schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit weiteren rechten Gewalttaten\, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München\, Halle und Hanau. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e. V. in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur. \nDie Ausstellung wurde von Birgit Mair\, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung\, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt und findet mit Beiprogramm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. \nDas Projekt „Partnerschaft für Demokratie Rems-Murr“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend gefördert. \nÖffnungszeiten:\n12.3.\, 15.3.\, 18.3.\, 20.3.\, 24.3. und 26.3.22 ab 16 Uhr und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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SUMMARY:Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen
DESCRIPTION:Internationale Wochen gegen Rassismus 14.3.-27.3 2022\n12.3. – 27.3.2022\nDie Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen \nDie Ausstellung würdigt die Opfer der Mord- und Anschlagsserie und ihre Familien\, skizziert die Verbindungen zwischen V-Leuten der Sicherheitsorgane und den Angeklagten im Münchner NSU-Prozess und analysiert die Gründe\, weshalb die Mordserie so lange nicht aufgeklärt wurde. \nUnd schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit weiteren rechten Gewalttaten\, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München\, Halle und Hanau. \nVeranstalter: Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus e. V. in Kooperation mit dem Forum Politik in der Manufaktur. \nDie Ausstellung wurde von Birgit Mair\, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung\, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt und findet mit Beiprogramm im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. \nDas Projekt „Partnerschaft für Demokratie Rems-Murr“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend gefördert. \nÖffnungszeiten:\n12.3.\, 15.3.\, 18.3.\, 20.3.\, 24.3. und 26.3.22 ab 16 Uhr und auf Anfrage werktags ab 14 Uhr über Manufaktur Büro – 07181 61166 oder info@club-manufaktur.de
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