William Elliott Whitmore (USA)

Dienstag, 29. September 2009, ab 21.00 Uhr


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Fünf Alben hat William Elliott Whitmore seit dem Jahr 2002 bereits aufgenommen, während er auf seiner Farm sein Land bestellte. Sein raues Songwriting, das tief im klassischen Americana verwurzelt ist, bescherte ihm in dieser Zeit ein enorm breit gefächertes Publikum, das sich zum großen Teil aus der Alternative- und Punkszene rekrutiert.

Auf Tour mit Against Me, Converge, Street Dogs, Lucero und den Pogues, deren Sänger Shane McGowan zu seinen erklärten Vorbildern gehört, erspielte er sich eine beachtliche Fan-Crowd, die ihm kompromisslos die Treue hält. Und wie bei allen echten Folkmusikern, geht es in William Elliott Whitmores Texten um die Basis des Lebens, wo sich persönliche Erfahrung und politische Auseinandersetzung ineinander verzahnen.

Hank Williams, Ray Charles und George Jones waren von Anfang seine großen Vorbilder, und als sein Vater ihm eine Zehn-Dollar Sears & Roebuck-Gitarre schenkte, lernte er das Instrument anhand von Williams’ „Lovesick Blues“: „Ich kann bis heute eigentlich weder richtig Gitarre noch Banjo spielen“, lacht Whitmore bescheiden, der erst mit 20 seine ersten Songs schrieb. Noch erstaunlicher dürften allerdings seine Gesangsvorbilder sein, nämlich klassische Crooner wie Sinatra und Dean Martin. Whitmore: „Ich hab immer diese seidenweichen Crooner verehrt. Mann, ich hab so hart versucht, so wie sie zu singen, aber irgendwann gemerkt, dass ich das nicht konnte. Ich hab einfach zuviel geraucht und meine Kehle damit versaut. Also hab ich meine größte Schwäche in meine Stärke verwandelt.“
Der heute 30-jährige William Elliot Whitmore wuchs dort auf, wo er auch heute noch lebt: auf der Farm seiner Eltern, die selbst Gitarre (Vater) und Akkordeon (Mutter) spielen. Und er hat keine Ambitionen, sich dem Trubel der glitzernden Popwelt anzuschließen: „Ich leb immer noch auf der Farm und habe Pferde und Hühner. Ich schreibe meine Songs meist, wenn ich meine Hausarbeit mache – ich liebe das Land und seine Einfachheit.

Ich hab nicht mal ein Badezimmer, nur ein Plumpsklo im Garten. Ich liebe es, im Frühjahr die Saat auszustreuen, im Herbst die Ernte einzufahren und im Winter Feuerholz zu hacken. Vieles von dem, was ich singe, ist von den großen Zyklen des Lebens beeinfl usst - Werden und Vergehen.“

www.williamelliottwhitmore.com
www.myspace.com/williamewhitmore
www.lastfm.de/music/william+Elliott+whitmore