Thomas Gsella (Ex-Titanic) liest

Donnerstag, 22. April 2010, ab 20.00 Uhr


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Nennt mich Gott – Beste Texte aus 50 Jahren

Ein halbes Jahrhundert satirische Prosa und komisches Gedicht: Seit 50 Jahren steht Thomas Gsella, geb. 1958, für völlige Qualität und höchsten Quatsch. Das Best of-Programm des Titanic“-Chefredakteurs versammelt die schönsten Texte und besten Gedichte: seinen ersten Reim aus dem elften Monat, lebenskluge Fabeln, väterliche Bekenntnisse, bizarre Völkerverständigungsgedichte, zwiespältige Berufs- und Kinderhymnen, Fußballsonette dieses „Gottes der Fußballyrik“ (taz) sowie die lustigsten Bildgedichte aus der TITANIC und unveröffentlichte neue Werke dieses „jüngsten Nachwuchsklassikers“ (Eckhard Henscheid).

„Ein Meister“ (Spiegel)

„Ein Hauch von Wehmut liegt über dem Gsellaschen, aber auch süße Bitterkeit“ (Die Zeit)

„Thomas Gsella beherrscht die Freibeuterkunst der literarischen Parodie“ (FAZ)

„Charme, Witz und sprachliche Brillanz.“ (Werner Schneyder)
„Herrlich!“ (Bild)

Fabel
An Altersschwäche litt sehr stark
ein einstmals junger Kakerlak.
Und später lag er, vormals jung,
gestorben in der Umgebung.
Moral: Ach, welch ein hartes Brot –
erst ist man jung, dann alt, dann tot!

Ballade vom Entsagenden
Seit gestern meid ich Alkohol
und singe heut schon Lieder:
Trara, ich fühl mich herrlich wohl,
und meine Birne: herrlich hohl!
Mich dünkt, ich trinke wieder.