The Twilight Sad (GB) | Support - The Death Letters (NL)

Dienstag, 17. November 2009, ab 21.00 Uhr


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Eine Band so schottisch wie Braveheart, Whiskey und beschissenes Wetter - schlecht drauf und Spaß dabei. Auf "Forget The Night Ahead" findet sich alles wieder, was das Debüt der Glasgower zu einer der Entdeckungen 2007 machte. Zumindest fast alles, den stimmigen Folk hat man diesmal dezent ausgeklammert und sich stattdessen drauf konzentriert, die unheilsschwangeren Hybriden aus Shoegaze, Wave und Noise-Rock zu veredeln. Im Einzelnen bedeutet dies: unglaublich verhallte Drums, die stoisch nach vorne poltern, umgarnt von Gitarrenwänden so dick wie Reiner Calmund und eine fast erdrückende Melancholie. Wenn man sich den großartigen schottischen Akzent von James Graham wegdenkt, sind Interpol und Junius nicht so weit weg. Ganz im Sinne ihrer Mentoren Mogwai, beweisen The Twilight Sad ein weiteres Mal, dass Trauerklos-Musik auch verdammt laut sein kann. Der Herbst wäre gerettet, danke!

The Twilight Sad werden auch gut gefunden von Intro, White Tapes und Prinz.