The Lemonheads (USA) | Support: Kommando Elefant! (A)

Donnerstag, 16. Oktober 2008, ab 21 Uhr


Dezember  2019
MDMDFSS
2526272829301
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
303112345
Januar  2020
MDMDFSS
303112345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829303112
Februar  2020
MDMDFSS
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728291
März  2020
MDMDFSS
2425262728291
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
303112345
April  2020
MDMDFSS
303112345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930123
Mai  2020
MDMDFSS
27282930123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
«With a little bit of common sense, you can lose a lot of innocence in this world.» Damit trifft Evan Dando im Song «Pittsburgh» den Nagel seiner eigenen Biographie auf den Kopf. Nach zehnjähriger Schaffenspause der Lemonheads um Mastermind Dando, seinen ungezählten Drogenexzessen in High-Society-Kreisen und der mehrmaligen Ansage, die Lemonheads wären Geschichte, überrascht uns Evan Dando vor einiger Zeit mit seinem selbstbetitelten, zehnten Album.



Schon Ende der Achtziger scharte Mr. Dando ein stetig wechselndes Musikerkollektiv um sich. Der schräg-melodiöse Indie mit Punk-Appeal gab amerikanischem College-Radio eine neue rebellische Note. Teens zu beiden Seiten des Teiches fanden auf neuartige Weise ihre Jugendfreuden und –leiden vertont. In den Neunzigern brannten sich gegrölte Refrains wie jener der Coverversion des Simon & Garfunkel-Evergreens «Ms. Robinson» in die jugendlichen Hirne und trugen zum Fortbestand der Marke «Lemonheads/Dando» bei.
Doch sind es nicht nur positive Konnotationen, die an dem exzentrischen Sonderling haften. Der arrogante Beigeschmack, der infantile Trotz und die provozierende Gleichgültigkeit gehören genauso zum Lemonheads-Feeling wie die agile Frische und die unüberhörbare Indie-Nostalgie, mit der die «neuen» Lemonheads ihre markigen Songs präsentieren. «Neu» bei den Lemonheads sind auch die bei den Descendants-Mitglieder Bill Stevenson an den Drums und Karl Alvarez am Bass, deren Punk-Vergangenheit maßgeblichen Anteil am kraftstrotzenden Klang der Platte haben dürfte. Zusammen mit dem umfassenden Background des charmanten Dilettanten Dando kommt dadurch auf «The Lemonheads» etwas zum Schwingen, das man nur als Größe, Klasse und wahres Talent bezeichnen kann.



«Wer jetzt noch keine Glücksträne im Knopfloch trägt, dem sei gesagt, dass dabei die elf hinreißendsten Pop-Schmacht-Indie-Country-Rock-Perlen seit 'It's A Shame About Ray' herausgekommen sind.(...) 'The Lemonheads' muss gehört werden. Jetzt!»

Visions



«Schwer gelungenes 'Comeback' nach zehn Jahren»
Musikexpress



«Tolle Songs sind das, Liebeslieder natürlich, ein bisschen schlampig in der Ausführung. Aber so ist das immer bei Evan Dando, dem Mann, der uns mit Verkorkstheit im Privaten wie im großen Ganzen versöhnt.»

Süddeutsche Zeitung



«Was sollte man hier anderes machen, außer eine Empfehlung auszusprechen?»

Intro



«Keiner feiert die ewige Schluffigkeit schöner als Evan Dando»

Rolling Stone



«Es kommt völlig unerwartet, aber es ist wahr: Die selbstbetitelte Platte mit dem grellen Oldschool-Cover ist das beste Lemonheads-Album seit 'It's A Shame About Ray'.»

spiegel online