TACOCAT (USA)

Freitag, 13. Mai 2016, ab 20.30 Uhr


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Der ostereierbunte Pop-Punk-Pop vom Tacocat ist genauso voller klebrigleckerer, chemisch bunter Hooks wie der vom Neonlicht ausgeleuchtete Süßigkeitengang in einer Raststätte irgendwo auf der amerikanischen Interstate. Zwischen Skittles und Jawbreaker Kaugummikugeln warten Tacocat nur darauf, auch die tristeste Autobahn in süßeste Farbe zu tauchen. Das Quartett hat sich mit seinem energetischen Power Pop schnell einen Namen gemacht und kombiniert die typische Energie des amerikanischen Nordwestens mit einer untypisch euphorischen, surflastigen Attitüde, die nur vom grauen Himmel und unechter Sonneneinstrahlung kommen kann. In ihrem ungenierten Schwelgen in den Befindlichkeiten der Neunziger denkt die Band an Evan Dando und an „Waterworld“. In der Zwischenzeit wurde die Band hier als „feministischer Sci-Fi“ und dort als „zu gleichen Teilen Kurt und Courtney“ beschrieben. Die Alben von Tacocat öffnen sich wie ein magischer Schuhakrton mit wehmütigen, nostalgischen Schnappschüssen von peinlichen Ex-Freunden und verschwommenen Parties, daneben vielleicht eine Postkarte mit einem rauchenden Alien. Und jetzt verraten wir dir noch ein Geheimnis: Tacocat heißt von hinten gelesen das Gleiche wie von vorne! Ein Palindrom wie es im Buch steht. Lustig, gell?

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