Shearwater (USA)

Sonntag, 16. November 2008, ab 21 Uhr


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Viel kann man über dieses fünfte Album von Shearwater aus Austin sagen, eines macht es sich aber nicht: leicht.

Zwar ist die Soundanlage auf «Rook» so vielfältig, wie es im Indiefolk nur geht, doch in einem sind sich leise und laute, voll und reduziert instrumentierte Stücke einig: Sie sind enorm bedeutungsvoll und intensiv auf eine sehr rührende Art und Weise. Das liegt vor allem am theatralisch-sanften Gesang von Jonathan Meiberg, der sich damit in eine Riege mit Scott Matthew, Final Fantasy und Mark Hollis (Talk Talk) platziert. Dahinter haben Shearwater eine Klangwelt geschaffen, die die außerordentlich sinnliche und ausdrucksstarke Stimmung der ganzen Platte perfekt unterstützt.Das Instrumentarium Shearwaters ist zwar mit Streichern, Bläsern und einer Harfe neben dem althergebrachten Rock-Set-up sehr breit gefächert, nichtsdestotrotz ist es klassisch, und das macht die unorthodoxen Arrangements, die sich von Post-Punk bis Field Recordings nahezu überall bedienen, noch verblüffender. Sie schaffen so eine Atmosphäre, die über die ganze Länge der Platte hinweg bannt und in der dramatischen Disziplin ziemlich konkurrenzlos ist. «Rook» ist zwingend beim ersten und beim hundertsten Durchlauf. Sie ist gleichzeitig eindeutig und fein ausgetüftelt. Sie sollte groß werden.

www.shearwatermusic.com
www.myspace.com/shearwater
www.lastfm.de/music/shearwater