Rodrigo Amado This Is Our Language 4tet (PT/USA)

Freitag, 25.10.2019, 20.30 Uhr


Dezember  2020
MDMDFSS
30123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031123
Januar  2021
MDMDFSS
28293031123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Februar  2021
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
März  2021
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234
April  2021
MDMDFSS
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293012
Mai  2021
MDMDFSS
262728293012
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31123456
Freitag, 25.10.2019, 20.30 Uhr
RODRIGO AMADO THIS IS OUR LANGUAGE 4TET (PT/USA) - Jazz

Rodrigo Amado - Tenorsaxophon
Joe McPhee - Taschentrompete, Altsaxophon
Kent Kessler - Kontrabass
Chris Corsano - Schlagzeug

Portugal ist auf der internationalen Landkarte des Jazz nicht gerade eines seiner Zentren. Aber eben auch keine jazzferne Zone, in der nur der Fado regiert. Mit dem Tenorsaxofonisten Rodrigo Amado kommt ein Musiker nach Schorndorf, der in seiner portugiesischen Heimat nicht nur zu den wichtigsten Vertretern seines Genres zählt, sondern 2001 mit seinen Brüdern eines der weltweit wichtigsten Labels für freien Jazz gründete: clean feed. Etliche Bands, die bei diesem Label veröffentlichen konnten, waren im Lauf der Jahre auch in der Manufaktur zu Gast.

Das Quartett, das Amado, der sich ebenfalls als Fotograf einen Namen gemacht hat, präsentieren wird, ist für ihn die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Um sich herum hat er drei namhafte Musiker des freien US-Jazz versammelt. An erster Stelle zu nennen: Joe McPhee. Geboren 1939 in Miami, beginnt dessen Karriere in den 1960er-Jahren. Es sind die großen Jahre des Free Jazz und Joe McPhee ist einer ihrer Protagonisten. Seitdem hat er in der Jazzhistorie tiefe Spuren hinterlassen. Auf weit über 100 Tonträgern findet sich sein Name und noch immer ist der inzwischen 79-Jährige agil wie eh und je. So steht er regelmäßig mit dem skandinavischen Powertrio The Thing auf der Bühne oder tourt mit seinem langjährigen Trio X.

Von Joe McPhee ist es nicht weit zum Bassisten Kent Kessler. Beide kennen sich u.a. durch gemeinsame Projekte mit Ken Vandermark. Kessler selbst war Mitglied bei den Vandermark 5 und mit dieser inzwischen aufgelösten Traumband auch zweimal in der Manufaktur.

Chris Corsano: Auch er ist in den Netzwerken der internationalen Improvisationsmusik gut verortet; auch er kennt deshalb Joe McPhee nicht erst, seit Amado ihn für sein Quartett gewinnen konnte. Getrommelt hat der vielseitige Perkussionist aber mit vielen mehr, darunter Nels Cline, Paul Dunmall, Evan Parker, Nate Wooley, Jim O’Rourke und der isländischen Avantgardepopkünstlerin Björk.