OLIVER MARIA SCHMITT liest aus ...

Donnerstag, 28. Mai 2015, 20.00 Uhr


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OLIVER MARIA SCHMITT liest aus „Ich bin dann mal Ertugrul - Traumreisen durch die Hölle und zurück"

Literatur in der Manufaktur


In Zeiten von geführten Pauschal-Erlebnisreisen in die fernsten Winkel der Erde wagt Oliver Maria Schmitt die letzten echten Abenteuer: Er überlebt Wüstenstürme, Wasserhosen und Weinverkostungen ohne Rückschüttgefäß, reist auf Borats Spuren durch Kasachstan und mit der eigenen Mama nach Malle, sucht in Nicaragua nach Flüssiggold und in Nepal das Lächeln einer schulpflichtigen Gottheit, übernachtet in Rom im Sterbezimmer Tony Sopranos, verliert in Key West den Ernest-Hemingway-Ähnlichkeitswettbewerb und forscht in Ho-Chi-Minh-Stadt nach einem verschwundenen Van Gogh. In Finnland tanzt er mit trinkfreudigen, aber kontaktscheuen Rockern „Lufttango“ (mit imaginierter Partnerin), einem Winzer in Bordeaux will er beibringen, wie man „Kalte Muschi“ mischt (Hälfte Rotwein, Hälfte Cola), und in den Stromschnellen des Sambesi muss er um sein Leben paddeln…

Furchtlos, mit vollem Körpereinsatz und ohne Rücksicht auf Verluste sucht Oliver Maria Schmitt Grenzerfahrungen, in der fernsten Fremde wie im heimischen ICE – und erzählt von den aberwitzigsten, verschrobensten und denkwürdigsten Reiseabenteuern, die man heute noch erleben kann.

Oliver Maria Schmitt, geboren 1966, ehemaliger Chefredakteur der Titanic, ist Romancier und Journalist. Für seine Reisereportagen, die etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in der Zeit und in Geo Saison erscheinen, ist Schmitt bereits mehrfach ausgezeichnet worden – unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis 2009 für seine „herausragende unterhaltsame, humorvolle Berichterstattung“.

„Schmitt ist der Ferrarifahrer der Prosaautoren seiner Generation.“ Die Welt

„Er flüstert und zischt, säuselt und singt, brüllt und bollert, bis ihm das Blut in den Kopf steigt und die lila Grundfarbe seines Sakkos annimmt. Dabei bläst er seine Backen auf, fuchtelt mit den Händen in der Luft, wechselt Stimmlage und Akzent nach Belieben. Der Mann gibt alles, er trägt nicht vor, sondern zündet ein Feuerwerk.“ Nordwest Zeitung