NADIA REID (NZ)

Mittwoch, 18. Mai 2016, ab 20.30 Uhr


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Junge Folk-Sängerinnen, die mit Anfang 20 daherkommen, als wüssten sie, wenn nicht alles, so doch schon alles Wesentliche vom Leben, sind seit Laura Marling keine Sen­sation mehr. Und doch verblüfft wieder die Selbstgewissheit, mit der diese Neuseeländerin in den ebenso klugen wie berührenden Songs ihres Debüts um die Ecke biegt. Nadia Reids unerschütterlicher Alto transportiert viele Facetten einer stolzen Traurigkeit und könnte selbst harte Fakten aus dem „SZ“-Wirtschaftsteil in viel Poesie verwandeln. Ihre Songs sind sehr zart dank ihrer herausragenden Stimme aber nicht kraftlos. Nadia Reids Songs gehen tief, verbreiten aber keine Düsternis. Und das, obwohl sie in einem Interview gestand, es hätte sehr, sehr harte Zeiten für sie gegeben ... Doch statt aufzugeben, hat Nadia Reid Musik gemacht und ihre Platte zunächst im Alleingang veröffentlicht.