NADIA REID (NZ)

Mittwoch, 18. Mai 2016, ab 20.30 Uhr


April  2019
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293012345
Mai  2019
MDMDFSS
293012345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829303112
Juni  2019
MDMDFSS
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
Juli  2019
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234
August  2019
MDMDFSS
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
September  2019
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
Junge Folk-Sängerinnen, die mit Anfang 20 daherkommen, als wüssten sie, wenn nicht alles, so doch schon alles Wesentliche vom Leben, sind seit Laura Marling keine Sen­sation mehr. Und doch verblüfft wieder die Selbstgewissheit, mit der diese Neuseeländerin in den ebenso klugen wie berührenden Songs ihres Debüts um die Ecke biegt. Nadia Reids unerschütterlicher Alto transportiert viele Facetten einer stolzen Traurigkeit und könnte selbst harte Fakten aus dem „SZ“-Wirtschaftsteil in viel Poesie verwandeln. Ihre Songs sind sehr zart dank ihrer herausragenden Stimme aber nicht kraftlos. Nadia Reids Songs gehen tief, verbreiten aber keine Düsternis. Und das, obwohl sie in einem Interview gestand, es hätte sehr, sehr harte Zeiten für sie gegeben ... Doch statt aufzugeben, hat Nadia Reid Musik gemacht und ihre Platte zunächst im Alleingang veröffentlicht.