Murder By Death (USA)

Sonntag, 07. Dezember 2008, ab 21 Uhr


September  2020
MDMDFSS
31123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
2829301234
Oktober  2020
MDMDFSS
2829301234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
November  2020
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
Dezember  2020
MDMDFSS
30123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031123
Januar  2021
MDMDFSS
28293031123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Februar  2021
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
Konzeptalben gut und schön, hier aber scheint sich tatsächlich eine Konzeptband gefunden zu haben. Es gibt keinen Song von Murder By Death, der nicht von Mord und Totschlag, Alkoholismus oder anders bösartigen Dingen handelt.Und diese Prämisse zieht sich jetzt schon bis zum aktuell vierten Album, dabei hat man sich nicht nur zu Kritikerlieblingen gemausert, sondern auch die höchst eigene Nische gefunden: zwischen Post-Punk und Country, zwischen Nick Cave und Johnny Cash, mit Cellistin Sarah Balliet und der tiefen Stimme von Sänger Adam Turla als Aushängeschilder.

Diesem Stil bleibt auch «Red Of Tooth And Claw» treu. Mit düsteren Geschichten, die nach wildem Westen und rauen Sitten klingen, wird die Idee von «In Bocca Al Lupo», sich von der Sünde im Allgemeinen und Besonderen inspirieren zu lassen, konsequent weitergestrickt. Und doch ist ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger zu bemerken: Eine stetige Steigerung scheint ebenfalls Konzept zu sein. Die Songstrukturen wirken wilder und gleichzeitig durchdachter, und mit dem instrumentalen «Theme» gibt es sogar einen Song, der nicht nur von Ennio Morricone inspiriert ist, sondern ihm sogar gleich offiziell gewidmet wurde.

www.murderbydeath.com
www.myspace.com/murderbydeath
www.lastfm.de/music/Murder+by+Death