MARTIN LECHNER liest aus „Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“

Donnerstag, 10. November 2016, ab 20.00 Uhr


August  2019
MDMDFSS
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
September  2019
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
Oktober  2019
MDMDFSS
30123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031123
November  2019
MDMDFSS
28293031123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829301
Dezember  2019
MDMDFSS
2526272829301
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
303112345
Januar  2020
MDMDFSS
303112345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829303112
Wie Wellen sind diese Erzählungen zusammengefügt. Sie reichen sich Worte, Bilder oder Stimmungen weiter, fließen ineinander und stehen doch für sich. Es sind ebenso heimliche wie übermütige Texte. Sie handeln von verzweifelten Seen und Knien zum Verlieben, von dunkel erinnerten Filmen und blitzhaft erhellten Städten, von lautlos zerplatzenden Blutblasen und längst verwischten Sommern. Sie alle sind in jenen Sprachregionen unterwegs, wo hinter jeder Ecke Neues und Unerwartetes lauert. Das geschieht mit Witz genauso wie mit Absurdität und immer mit Sätzen, die greifbar machen, was sich anders nicht begreifen lässt.

Martin Lechner:
1974 geboren, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Seit 2005 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften wie „Bella triste“, „manuskripte“ und „Edit“ sowie der Erzählungen „Bilder einer Heimfahrt“ (2005) und „Covering Onetti“ (2009). Sein erster Roman „Kleine Kassa“ stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2014.

Pressestimmen:
…literarische Vielfalt und Entdeckungsfreude…
Lechner findet durch seine unterschiedlichen Perspektiven immer wieder zu substanziellen Themen und schafft es, uns diese näher zu bringen, als wir vermutet hätten. Jorghi Poll, Buchkultur

Lechner jongliert nur so mit den Worten, dass es dem Leser fast schwindlig wird und sein enormer Einfallsreichtum hat mich beeindruckt. Imme Hildebrandt, Bücherwurm

Ein bemerkenswerter Phantasiespeicher ist dieses Buch und dessen Archivar fraglos ein großes Talent. Saarbrücker Zeitung

Martin Lechners Erzählungen von der unerfüllten Sehnsucht sind kurz, haben manchmal nur einen Satz. Sie kommen wie Wellen, einsam groß, brechend, stürzend, bedrohlich und verschlingend; aber auch langsam rollend, die Knöchel umspülend, meditativ.Herwig Finkeldey, tell-review

Sprachlich virtuose, ungewöhnliche Erzählungen. Yvonne Kraus, leselink

Surrealistischer Autor, Wahnsinniger Einsiedler, Biologe für Wortzellen. Martin Lechner ist viele Dinge. Markus Lücker, mephisto