La Luz (USA)

Mittwoch, 16. April 2014, ab 20.30 Uhr


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Die vier Damen von La Luz erinnern an den Surf-Rock der 1950er/1960er und sein Kurzzeitrevival rund um Pulp Fiction. Einflüsse von Dick Dale, The Shadows, The Ventures, Santo & Johnny und immer wieder Link Wray, der bereits 1958 "The Swag" aufdrehte, bilden die Basis für "It's Alive", das Debütalbum von La Luz. Besonders Shana Cleveland, Sängerin und Gitarristin der Band, zeigt sich von Wray beeinflusst. Um ihre schummrigen Riffs winden sich Abbey Blackwells Bassläufe, Marian Li Pinos kristallklare Cymbals und Alice Sandahls Orgel. Gemeinsam schaffen die vier aus Seattle stammenden Musikerinnen eine dämmrige Atmosphäre. Spöttisch verspielt brechen sie Hoffnung, Sehnsucht und Budenzauber mit Verlust und Herzschmerz. So gleicht die Musik von La Luz einer Gemäldegalerie, in der die vier Protagonistinnen in ihren Museumspantoffeln eine Mordsgaudi haben. Hier und da verstecken sie unter den staubigen Gemälden klitzekleine Mitbringsel aus Dream-Pop und Shoegazing. Sporadisch schliddern Mazzy Star in Filzschuhen vorbei.

Zitat:
Sobald der Opener "Sure as spring" losbricht, sieht man sich selbst schon auf der nächsten Welle reiten, angepeitscht von der Twang-Gitarre und der hektisch losfeuernden Snare Drum, bis tatsächlich irgendwo eine Orgel erklingt und den Hörer direkt in die 60er Jahre schwemmt. Das ist erst der Anfang: Schwelgerischen Pop gibt es nebenher im Titeltrack, und dank des verträumten "Morning High" kann der Tag nur bestens starten. Musikexpress