La Luz (USA) & Vetiver (USA)

Mittwoch, 30. September 2015, ab 20.30 Uhr


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Vetiver

Vetiver ist eigentlich ein Süßgras aus dem südlichen Indien, dessen Öl eine heilende Wirkung besitzt. Süßlich ist auch die Musik der gleichnamigen Band, die sich mit folkigen Klängen auch außerhalb ihres Einzugsgebietes San Francisco einen Namen macht. Kopf der Band ist der in Virginia geborene Andy Cabic, der in den 90er Jahren als Sänger und Gitarrist von The Raymond Brake aktiv war. Nach zwei Alben lösen die sich auf und Cabic zieht nach Kalifornien.
In San Francisco entsteht um die Jahrtausendwende eine lebendige Neo-Folk-Szene, der unter anderen Devendra Banhart und Joanna Newsom angehören. Mit wechselnden Besetzungen reisen sie durchs Land und treten in verschiedenen Combos auf. Irgendwann in dieser Zeit entstehen auch Vetiver und ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Am 30.5.2005 treten Vetiver zum ersten Mal in der Manufaktur auf. Damals noch mit Devendra Banhart als Sideman. Es war ein sensationelles Konzert.

La Luz

Die vier Damen von La Luz erinnern an den Surf-Rock der 1950er/1960er und sein Kurzzeitrevival rund um Pulp Fiction. Einflüsse von Dick Dale, The Shadows, The Ventures, Santo & Johnny und immer wieder Link Wray, der bereits 1958 "The Swag" aufdrehte, bilden die Basis für die Musik von La Luz. Besonders Shana Cleveland, Sängerin und Gitarristin der Band, zeigt sich von Wray beeinflusst. Um ihre schummrigen Riffs winden sich Abbey Blackwells Bassläufe, Marian Li Pinos kristallklare Cymbals und Alice Sandahls Orgel. Gemeinsam schaffen die vier aus Seattle stammenden Musikerinnen eine dämmrige Atmosphäre. Spöttisch verspielt brechen sie Hoffnung, Sehnsucht und Budenzauber mit Verlust und Herzschmerz. Ihr Manufaktur Konzert vom letzten Jahr war eine Offenbarung.