John Grant (USA)

Mittwoch, 13. April 2011, ab 21.00 Uhr


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Folgendes Szenario: Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg), alle warten auf die US Götter Wilco, da geht die Tür auf und ein nicht mehr ganz so junger Mann betritt allein die Bühne, stellt sich zunächst auf englisch als John Grant vor, wechselt dann zu fließendem Deutsch, stimmt einen Song an - und hat umgehend die gesamte Halle in der Tasche. So gut sind die Songs seines Solo-Debuts ›Queen Of Denmark‹, die er mit Unterstützung von Midlake aufgenommen hat. Was auf Platte opulent arrangiert ist, funktioniert aber auch im reduzierten Rahmen einer Solo-Show ausgezeichnet. Immer ein Zeichen dafür, dass die Songs grandios sein müssen. Woher kommt dieser Typ plötzlich mit so einem Album? Antwort: Aus New York. Und Eingeweihten ist er möglicherweise noch als Kopf der mittlerweile aufgelösten Folk-Rock-Band The Czars in Erinnerung. Nach deren Ende hatte Grant eigentlich schon mit der Musik abgeschlossen, als Midlake sich seines sonoren Baritons erinnerten und immer, wenn sie in New York spielten, Grant auf die Bühne holten - um am Ende dieses wunderbare Album mit ihm einzuspielen. Wir sagen: Auf keinen Fall verpassen. Wen diese Songs nicht berühren, der hat kein Herz.

Musik hören und Videos von Lloyd Cole ansehen auf:
www.myspace.com/clubmanufaktur 

Präsentiert von: Prinz