JOE MCPHEE & CHRIS CORSANO (USA) – Jazz

Donnerstag, 18. Februar 2016, ab 20.30 Uhr


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Joe McPhee – Saxophon
Chris Corsano – Schlagzeug

Der afrikanisch-amerikanische Saxofonist und Trompeter Joe McPhee aus Poughkeepsie (New York) und Chris Corsano aus New Jersey haben über die Generationen hinweg zusammengefunden. Sie sind offene Geister, die das Risiko nicht scheuen und gleichzeitig einen starken Bezug zur Tradition haben. McPhee, der in seinen Anfängen stark von John Coltrane, Albert Ayler und Ornette Coleman beeinflusst war, fand schnell zu einem persönlichen Stil, der so eigenständig ist wie derjenige von Coleman Hawkins. Seine erste Platte mit dem Titel „Underground Railroad“ veröffentlichte McPhee 1969 in den USA. Sechs Jahre später folgte seine Zweite – „Black Magic Man“ – mit Aufnahmen von 1970. Sie wurde von Werner X. Uehlinger auf dem neu gegründeten Hat Hut Label veröffentlicht und markierte den Anfang einer langen Reihe. Das Label machte die Musik von McPhee bis 1996 regelmässig zugänglich. Seither erschienen seine Werke auf unterschiedlichen Labels in Europa und den USA. McPhee pflegte in den vergangenen Jahren vor allem kleine Gruppen, wurde aber auch Teil von Peter Brötzmanns Chicago Tentet, mit dem er 2007, 2009 und 2010 in der Manufaktur gastierte. McPhee, der im November 2014 seinen 75. Geburtstag feierte, hat mit dem 1975 geborenen Corsano einen agilen und experimentierfreudigen jungen Schlagzeuger an der Seite. Er spielte unter anderem mit Evan Parker, Thurston Moore (Sonic Youth), aber auch mit Björk und Sunburned Hand of the Man. Auf ihrer letzten gemeinsamen Einspielung „Scraps and Shadows“ erwiesen sie musikalisch Fred Anderson, Jim Pepper, Kidd Jordan und Han Bennink ihre Reverenz, die sportlich-politische Seite deckten sie mit einem Titel ab, der dem Boxer Muhammad Ali gewidmet ist. McPhee und Corsano sind dabei, unbekannte Territorien zu erkunden.