HIS CLANCYNESS (CAN/I)

Donnerstag, 13. Oktober 2016, ab 20.30 Uhr


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Man könnte es Indie-Rock nennen. Post-Punk, vielleicht auch Glam. Oder Rock'n'Roll. Oder man lässt das alles einfach bleiben. Was Seine Clancyness, Jonathan Clancy und seine Band, machen, das ist ohnehin viel mehr als Tanz-Gitarren- oder Unterhaltungsmusik. Klar: es twangen, schrabbeln und schwingen die Saiten, klopfen Drums und darüber singt Clancy mit stoischer Kraft die Scheinwerfer an. Aber wichtiger ist, was darunter, darüber und umher passiert: Da ist Musik, die klingt wie eine Regenfahrt durch das halb verlassene Italien, mal mit gewaltiger Geschwindigkeit, mal im Austrudeln und mit der Sehnsucht nach etwas ganz anderem - und dazu nehmen die Texte würdevoll-ausweglos das Arbeiten und Leben und Sein in den staubigen Winkeln der westlichen Welt auseinander. Wenn sich das Beobachten des eigenen Scheiterns und die ungebändigte melancholische Kraft von acht Händen und einer Stimme an Gitarre, Bass, Drums, Synthie und Mikrofon treffen, dann ist Indie-Rock am Besten. Man könnte es freilich auch Rock'n'Roll nennen. His Clancyness haben ihr Debüt-Album „Vicious" 2013 auf dem renommierten Label FatCat veröffentlicht - und dann mehr als 160 Konzerte bei Festivals wie dem SX:SW, Great Escape, ATP oder Eurosonic und mit Bands wie Deerhunter, Maximo Park und MGMT gespielt. Im September 2016 wurde endlich das neue Album „Isolation Culture“ von Jonathan Clancy und Co. veröffentlicht.

Präsentiert von White Tape & ByteFM