HIS CLANCYNESS (CAN/I)

Donnerstag, 13. Oktober 2016, ab 20.30 Uhr


April  2019
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293012345
Mai  2019
MDMDFSS
293012345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829303112
Juni  2019
MDMDFSS
272829303112
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
Juli  2019
MDMDFSS
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234
August  2019
MDMDFSS
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930311
September  2019
MDMDFSS
2627282930311
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30123456
Man könnte es Indie-Rock nennen. Post-Punk, vielleicht auch Glam. Oder Rock'n'Roll. Oder man lässt das alles einfach bleiben. Was Seine Clancyness, Jonathan Clancy und seine Band, machen, das ist ohnehin viel mehr als Tanz-Gitarren- oder Unterhaltungsmusik. Klar: es twangen, schrabbeln und schwingen die Saiten, klopfen Drums und darüber singt Clancy mit stoischer Kraft die Scheinwerfer an. Aber wichtiger ist, was darunter, darüber und umher passiert: Da ist Musik, die klingt wie eine Regenfahrt durch das halb verlassene Italien, mal mit gewaltiger Geschwindigkeit, mal im Austrudeln und mit der Sehnsucht nach etwas ganz anderem - und dazu nehmen die Texte würdevoll-ausweglos das Arbeiten und Leben und Sein in den staubigen Winkeln der westlichen Welt auseinander. Wenn sich das Beobachten des eigenen Scheiterns und die ungebändigte melancholische Kraft von acht Händen und einer Stimme an Gitarre, Bass, Drums, Synthie und Mikrofon treffen, dann ist Indie-Rock am Besten. Man könnte es freilich auch Rock'n'Roll nennen. His Clancyness haben ihr Debüt-Album „Vicious" 2013 auf dem renommierten Label FatCat veröffentlicht - und dann mehr als 160 Konzerte bei Festivals wie dem SX:SW, Great Escape, ATP oder Eurosonic und mit Bands wie Deerhunter, Maximo Park und MGMT gespielt. Im September 2016 wurde endlich das neue Album „Isolation Culture“ von Jonathan Clancy und Co. veröffentlicht.

Präsentiert von White Tape & ByteFM