FRIENDS OF GAS (D) - SUPPORT: PETER MUFFIN (D)

Freitag, 24. Februar 2017, ab 20.30 Uhr


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Dezember  2020
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Was für eine Wucht. Was für ein Debütalbum. Wir können überhaupt nicht begreifen, wie eine Band wie Friends Of Gas aus München kommen kann. Wie konnte so ein rauhes, tiefschwarzes Stück Kohle in dieser diamantglatten Stadt entstehen! Und so bleiben. Nicht erdrückt werden, nicht verbrannt werden. Wir sind schon mehrfach daran gescheitert, in Beschreibungen der Band gerecht zu werden, weil hier zwar nichts neu, aber alles anders ist. Alles fußt auf dem Soundbett, das Drums und Bass legen. Lange habe wir keine Band mehr gehört, bei der der Bass so dermaßen die Führung der Songs übernimmt, vergleichbar vielleicht mit Peter Hooks Rolle in frühen Joy-Division-Stücken – womit wir aber gerade nicht sagen wollen, dass dieser stockdüstere Indierockpostpunk sich in die viel zu lange Liste von Joy-Division-Epigonen einreihen würde. Hier ist nämlich etwas anderes im Spiel, ein staubtrockener Rock’n’Roll, den vielleicht Queens Of The Stone Age zu ihrer besten Zeit minus aller Rockismen und Männlichkeitsposen aufgeführt hätten. Gleichzeitig spielen Friends Of Gas aber Gitarren, die an die Hamburger-Schule-Urväter Kolossale Jugend von Kristof Schreuf erinnern und so jeden Hauch von QUOTSA-Zugänglichkeit in Abrede stellen. Und über all dem krächzt kehlig Sängerin Nina Walser Parolen des Nihilismus, der Verweigerung, der Auslöschung. Die gleichen Zeilen, wieder und wieder. Diese Band ist ein tiefer Abgrund. Und doch: Man kann nicht anders als zuhören bis zum Ende. 

„Eine Sensation ist die Münchner Postpunk-Band Friends Of Gas“ Spiegel Online

Peter Muffin
Gestärkt von den positiven Erfahrungen der letzten Jahre und nach zweijähriger Livepause geht es nun wieder los. Peter Muffins Songs sind abwechslungsreich, bunt, erwachsen aber nicht ohne seinen speziellen Blick auf das Leben und die Welt an sich zu verlieren.

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