Frank Schulz liest aus Onno Viets und der Irre vom Kiez

Mittwoch, 7. März 2012, ab 20.00 Uhr


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Mittwoch, 7.3.2012, 20.00 Uhr
FRANK SCHULZ liest aus: Onno Viets und der Irre vom Kiez

Es gibt Italo Svevos Zeno Cosini, es gibt Ingvar Ambjörnsens Elling, es gibt Sven Regeners Herrn Lehmann, es gibt Eckhard Henscheids Herrn Jackopp – und ab sofort gibt es auch noch Onno Viets.

Was passiert, wenn einer wie Onno zum ersten Mal in seinem Leben eine richtig gute Idee hat? Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, leicht phobisch und Noppensockenträger, bekennender Nichtschwitzer und doch ungeschlagener Meister einer Hamburg-Eppendorfschen Ping-Pong-Runde – das ist Onno. Und pleite. Zudem hat er das Finanzamt im Nacken, und es „droht“ der runde Geburtstag seiner Frau Edda. Rettung verspricht eine Eingebung aus dem Fernsehen: Er wird Privatdetektiv!
Seine geplagten Sportsfreunde ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung. Einer von ihnen verhilft ihm dennoch zum ersten Fall: Der Popmagnat und Juror einer Porno-Castingshow argwöhnt Untreue seiner aktuellen Flamme, der Burlesque-Tänzerin Fiona Popo. Onno soll ein Beweisfoto von ihr und dem Liebhaber liefern. Schon bald bekommt Onno Nick Dolans Nebenbuhler zu Gesicht. Der Kerl mit dem Spitznamen „Händchen“ ist zwei Meter groß, 130 Kilo schwer und die gefürchtete rechte Hand eines Hamburger Kiezoligarchen…
Was passiert, wenn ein Autor wie Frank Schulz zum ersten Mal im Leben seine wild wuchernde Phantasie und Sprachlust mit der spannungsgeladenen Handlung eines Thrillers kombiniert? – Schafft der Leser nicht, das Buch rechtzeitig zuzuschlagen, wird er hineingerissen in einen Strudel aus Verrat und aberwitzigen Dialogen, abgründigen Milieustudien und unvergesslichen Figuren, Hochspannung und Situationskomik.

Frank Schulz, geb. 1957 in Hagen bei Stade, lebt als freier Autor in Hamburg. Für die Romane seiner „Hagener Trilogie“ (Kolks blonde Bräute, 1991, Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien, 2001, Das Ouzo-Orakel, 2006) wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ (1999) sowie mit dem Hamburger „Hubert-Fichte-Preis“ (2004) und dem Hamburger „Irmgard-Heilmann-Preis“ (2006). Zuletzt erschien von ihm der Erzählband „Mehr Liebe“ (2010).

„Ich kann über Frank Schulz’ neuen Thriller wenig sagen … Ich lese ihn wie gebannt und möchte nicht gestört werden. Nur so viel: Jetzt kann sich die deutsche Gegenwartsliteratur endgültig warm anziehen.“ Harry Rowohlt

„Ein Buch von Frank Schulz ist immer ein Ereignis. Kaum angekündigt, beginne ich mich schon zu freuen.“ Roger Willemsen

„Spitzenbuch!“ Wolfgang Herrndorf

„Frank Schulz, dieser einsam herausragende Erzähler…“ Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Schulz zählt zu den genauesten, unterhaltsamsten, wortgewaltigsten Autoren des Landes.“ Stern

„Einer aus der Riege der wirklich sprachmächtigen deutschsprachigen Erzähler“ Die Welt

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