Eleni Mandell (USA)

Donnerstag, 10. April 2014, ab 20.30 Uhr


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Die amerikanische Singer-Songwriterin aus Kalifornien lässt sich in keine Schublade stecken. Bizarre Wortspiele und spärliche Instrumentierungen verweigern sich dem Mainstream und begeistern dadurch umso mehr. Je nach Stimmung wechselt sie gekonnt die Ausdrucksformen, verliert aber nie den roten Faden und macht ihre Alben so zum absoluten Hörgenuss. Bereits als Jugendliche will Eleni Mandell nicht so recht ins Klischee der glamourösen kalifornischen Teenies passen: Sie nimmt Geigenunterricht, geht skaten und steht auf Punk. Nach einem Kunststudium leiht sie sich Geld von Freunden, um ihre erste Platte “Wishbone“ aufzunehmen. Das Billboard-Magazin ist von den Socken und bereits kurz darauf steht ein Longplayer mit Namen “Thrill“, bei dem Mandells melancholische Stimme von einer Band ergänzt wird, in den Regalen. So richtig lässt sie sich immer noch nicht auf einen Stil festnageln: Barjazz, Bluegrass, rein akustisch, Indie Rock, Eleni Mandell überrascht mit jedem Album aufs Neue. Das neunte Album “Let’s Fly A Kite“ begibt sich dann auch wieder in neue, altbekannte Gefilde der Sechziger, die die Sängerin beeindruckend authentisch wieder aufleben lässt. Mal lasziv mit bezirzender Stimme, mal luftig locker und kindlich, begleitet von Klarinetten und jazzigem Schlagzeug sorgt sie für dauergrinsende Zuhörer und eine Gefühlsachterbahnfahrt. Eleni Mandell hat den Bogen raus: Mit stilistischen Wechseln und ihrem ganz eigenen Stil begeistert sie auch live ihre Fans.

Zitate:
Hohe Singer/Songwriterkunst zwischen Americana und Swing, Country und Jazz: Diese Frau ist einfach nicht zu fassen. Musikexpress

Mandell changiert von klassischem Country zu Oldtime-Jazz, Gospel, 60ies-Pop und Mariacchi-Sound und ist dennoch bemerkenswert bei sich. In den letzten ungefähr 15 Jahren wurde sie beispielsweise mit Chrissie Hynde, P.J.Harvey oder dem frühen Elvis Costello verglichen; seit dem vorletzten Album jedoch wirkt ihr Stil einzigartig, definierter – und sehr selbstbewusst. Manchmal klingt sie wie Patsy Cline oder Joni Mitchell, das gehört weiterhin dazu. Missy Magazine