CHRISTIAN Y. SCHMIDT liest aus „Der letzte Huelsenbeck“

Donnerstag, 10. Oktober 2019, ab 20.00 Uhr


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Nach Jahren in Ostasien ist der Journalist und Hobbyornithologe Daniel S. zurück in Deutschland. Eigentlich will er hier nur noch seine Ruhe. Doch bereits das Begräbnis seines Jugendfreundes Viktor endet in einer wüsten Schlägerei. Danach läuft Daniels Leben völlig aus dem Ruder. Eine Frau aus der Vergangenheit taucht auf, an die er sich beim besten Willen nicht erinnert, Menschen werden ausgetauscht oder verschwinden, und überall sieht er versteckte Zeichen, die ihm verraten, dass er am 19. Oktober sterben wird. Kann Daniel diese Rätsel mit Hilfe der „Methode Cooper“ lösen, wie es sein Psychiater, ein fanatischer David-Lynch-Fan, empfiehlt? Oder soll er auf seinen Berliner Dealer hören und mehr „ehrliche Siebziger-Jahre-Drogen“ nehmen? Hilft googeln? Und was hat der ganze Irrsinn mit der Amerikafahrt zu tun, die Daniel 1978 mit seinen Jugendfreunden, den neodadaistischen „Huelsenbecks“, unternahm?
In seinem Romandebüt schickt Christian Y. Schmidt seinen Helden auf eine mysteriöse Reise zwischen Berlin und Mexiko, die ihn über verschlungene Pfade zur Wahrheit führt. Originell, kraftvoll und mit zuweilen düsterem Witz erzählt er von der Jugend in den angeblich so wilden Siebzigern, vom Scheitern großer Pläne und dem, was dabei herauskommt, wenn man sich selbst betrügt.

Christian Y. Schmidt, geboren 1956, war von 1989 bis 1996 Redakteur der „Titanic“. Seitdem arbeitet er als freier Autor (u. a. für FAZ, SZ, taz, Stern, konkret, NZZ, Zeit sowie für verschiedene Fernsehredaktionen). Er ist Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur und war Gesellschafter und Redakteur des Weblogs Riesenmaschine. 2003 zog er nach Singapur, 2005 nach China. Er lebt heute in Berlin und Peking.

Pressestimmen:
„Ein herzverheerend schöner Verwirrroman ... ein Glanzstück" Dietmar Dath, FAZ

„Schmidt hat die perfekte Persiflage über die Ego-Tourette-Sinnsuche mittelalter Männer geschrieben ... Gehört zum wunderbar Verschrobensten, was man derzeit zu lesen bekommt. Herausragend lustig in seiner Durchgeknalltheit.“ Spiegel Online

„Originell, kraftvoll und mit düsterem Witz erzählt Christian Y. Schmidt von der Jugend in den wilden Siebzigern, vom Scheitern großer Pläne und dem, was dabei herauskommt, wenn man sich selbst betrügt." Der Sonntag