Andrej Kurkow liest aus „Ukrainisches Tagebuch"

Montag, 6. Oktober 2014, ab 20.00 Uhr


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Rund zehn Jahre nach der Orangen Revolution blickt die Welt wieder gebannt auf die Ereignisse in der Ukraine: Wochenlange Demonstrationen auf dem Kiewer Majdan-Platz, die Eskalation der Gewalt, die Annexion der Krim durch Russland, die drohende Spaltung des Landes - aber wie ist es dazu gekommen? Und wie wird es weitergehen?

Andrej Kurkow lebt wenige Gehminuten vom Majdan-Platz entfernt und hat das Geschehen Tag für Tag hautnah miterlebt. In diesem hochaktuellen Buch liefert er eine sehr persönliche Chronik der Ereignisse in seiner Heimat und schildert die Tage des Umbruchs jenseits gängiger Klischees. Zudem beleuchtet er schlaglichtartig die wechselvolle Geschichte der Ukraine und porträtiert die handelnden Personen – Majdan!, wie es wirklich ist.

Pressestimmen:
„Doch bewahrt er sich trotzdem eine angenehme Leichtigkeit, einen Optimismus und Witz, der nur selten in Sarkasmus abgleitet. Es gelingt Andrej Kurkow, den Geist der Majdan-Revolution einzufangen; vermutlich ist es ein typisch ukrainischer." NDR Kultur

„Ein persönlicher Erlebnisbericht aus dem Herzen des Aufstands und ein spannendes historisches Dokument." Berliner Zeitung

Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg, lebt in Kiew. Er studierte Fremdsprachen (spricht insgesamt elf Sprachen) und war u.a. Zeitungsredakteur, Kameramann und Drehbuchautor. Seit 1996 ist er freier Schriftsteller, Romane wie „Picknick auf dem Eis“ (1999) und „Der Milchmann in der Nacht“ (2009) machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Zudem kommentiert er regelmäßig für internationale Medien wie The Guardian, The New York Times oder Die Welt das politische Leben der Ukraine.