ALASDAIR ROBERTS (GB)

Samstag, 10. Oktober 2015, ab 20.30 Uhr


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Alasdair Roberts ist kein Mann, der den Folk erneuern will. Heute mehr denn je stehen die Songs des in Geislingen an der Steige (!) geborenen und in Schottland aufgewachsenen Sängers in der Tradition der gälischen Musik. Am Anfang seiner Karriere schien es ja noch so, als könne er mit seiner Band Appendix Out vielleicht den Spuren von Will Oldham folgen, der nicht unerheblich am Zustandekommen von Roberts’ erstem Plattenvertrag beteiligt war. Nur in wenigen Augenblicken erinnern die sehr karg arrangierten Lieder auf seinem gleichnamigen, mittlerweile achten Album an den schratigen Songwriter aus Kentucky, denn Einflüsse von Alasdair Roberts kommen nicht aus dem Country, sondern aus der keltischen Folklore. Manchmal kann man den Einfluss von Jason Molina (Songs: Ohia) heraushören, mit dem Roberts ja auch schon gearbeitet hat. Aber vor allem verbindet der Singer/Songwriter Folk mit Indie. Er gibt dem Genre, das ja gerne mal auf die Dubliners, Whisky und bärtige Männer in Pubs reduziert wird, auch wegen der universellen und bisweilen morbiden Themen, einen frischen Anstrich.

The unorthodox folk singer's twisting melodies make this collection of originals a delight. THE GUARDIAN