ACHIM KAUFMANN & MICHAEL MOORE (D/USA) - Jazz

Freitag, 11. März 2016, ab 20.30 Uhr


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Achim Kaufmann - Klavier
Michael Moore - Klarinette, Saxophon

Achim Kaufmann ist Träger des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis) 2015

Seit 25 Jahren spielen Achim Kaufmann und Michael Moore zusammen, in den Niederlanden hatten sie sich kennengelernt, wo der Amerikaner seit den 1980er und der Deutsche seit den 1990er Jahren lebten. Im Umfeld oder besser: als Teil der innovativen Amsterdamer Improvisations-Szene fanden die beiden in verschiedenen Konstellationen zusammen; in den gerade erschienenen Duo-Arbeiten hört man eine sehr große Vertrautheit im Umgang miteinander. Kaufmann und Moore sind unaufdringliche Virtuosen: Musiker, die ihr Handwerk nie effekthascherisch ausspielen. Und einen gewissen Hang zur musikalischen Diskretion scheinen die beiden ebenfalls zu haben. Kein Ton zu viel, keine Phrase zu lang, kein Sound gefällt sich in schwelgerischer Üppigkeit. Mal wirken die beiden enorm zurückhaltend, mal konzentriert routiniert um dann wieder eine spürbare Gelöstheit zu versprühen, die nichts mit Rausch oder Kontrollverlust zu tun hat, wohl aber mit einer gewissen Lust am Unvorhersehbaren.

Aus der Begründung zur Vergabe des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis):
Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetzt-zeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind. Wie breit dabei auch sein stilistisches Spektrum ist, zeigen nicht nur Achim Kaufmanns jüngste Solo-Aufnahmen und die Duo-Veröffentlichungen mit dem Klarinettisten Michael Moore, sondern auch sein Mitwirken in so unterschiedlichen Ensembles wie „grünen" (mit Robert Landfermann und Christian Lillinger), „Skein" (u.a. mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode) oder Christian Lillingers „GRUND“.