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SUMMARY:Bohren & Der Club Of Gore (D) | Support: Alexander Tucker (GB)
DESCRIPTION:Ein durchaus vertrauter Einstieg\, ein sanftes Gleiten\, ein lang gehaltener\, langsam anschwellender Ton\, umspielt von den Klängen einer Orgel. Filmmusik? Erst nach langen 46 Sekunden «Staub» setzt das Schlagzeug einen ersten entschiedenen Akzent im akustischen Fluss\, nimmt aber keinen Einfluss auf das Tempo des Tracks\, sondern unterstreicht\, ungewöhnlich genug\, vielmehr dessen Langsamkeit. Kein Zweifel möglich\, wir befinden uns auf Bohren-Terrain\, in Bohren-Country\, das 2008 überraschend den Namen «Dolores» bekommen hat. Aber noch etwas ist anders\, etwas ist bislang immer anders gewesen. Reden wir von der Attacke der Bohren-Legende auf die jeweilige Gegenwart: 20 Jahre sind kein Pappenstiel. Man sollte sich wirklich einmal die Zeit nehmen\, «Gore Motel» (1994) oder «Midnight Radio» (1995) tatsächlich wieder einmal zu hören(!)\, um den erstaunlichen Weg zu rekapitulieren\, den diese vermeintlich so statische Formation Bohren seit 1988 (Gründung)\, seit 1994 (Albumdebüt) tatsächlich zurückgelegt hat. Aber ist «zurückgelegt» in diesem Zusammenhang überhaupt ein passendes Wort? Orgelblut. Was tropft denn da? Eine Orgel existierte bislang im experimentierfreudigen Klangkörper\, der sich Bohren & Der Club of Gore nennt\, noch nicht und diese Orgel kommuniziert «munter» mit dem Fender Rhodes. Später wird noch ein Vibraphon hinzukommen\, was im Bohren-Kosmos einen vergleichbaren Effekt wie einst die Verdoppelung der Bässe darstellt. Lasst uns also ruhig mal über sorgfältig überlegten Orchestrierungen bei Bohren reden! Nun ist das Mülheimer und Kölner Quartett seit jeher für Überraschungen gut gewesen. Auf der Basis der vielfach kolportierten Legende von der handwerklich nicht ganz so begnadeten Metalband\, die kurzerhand das Tempo derart radikal aus dem Spiel nimmt\, bis man jeden Ton\, der aus den Lautsprechern tröpfelt\, in aller Ruhe per Handschlag begrüßen kann\, entwickelte sich in der öffentlichen Wahrnehmung der Band rasch ein zwiespältiges Klang-Alleinstellungsmerkmal\, das die Dynamik der nunmehr sechs Alben umspannenden Klangforschungen allerdings nicht erfasst. Bohren erkennt man zwar sofort\, aber Bohren verdienen es auch\, gehört zu werden. Soviel Zeit muss sein! Bohren dekonstruieren nicht nur die Parameter von Zeit und Raum\, sondern arbeiten auch mit einem anderen Begriff von Virtuosität. Wobei gilt: Keinen Rock mehr zu spielen\, bedeutet noch lange nicht\, Jazz zu spielen. Bohren improvisieren nicht. Es macht tatsächlich einen Riesenunterschied\, ob man Bohren liest oder Bohren hört. Liest man Bohren\, dann stößt man immer wieder auf dieselben Begriffe\, die das Irritierende und Ungewöhnliche dieser Band metaphorisch einzufangen versuchen. «Düster»\, «dunkel»\, «schaurig-schön»\, «hypnotisch»\, «mysteriös»\, «unbehaglich» sei diese Musik. Wo die Töne Luft lassen\, darf assoziiert werden. Da darf das berühmte «Kino im Kopf» nicht fehlen\, wo offenbar in der Regel Filme von David Lynch mit der Musik von Angelo Badalamenti laufen. Als Bohren nach den beiden Alben «Gore Motel» und «Midnight Radio» endgültig die Gitarren ausklinkten und mit Christoph Clöser einen Saxophonisten in die Band holten\, wurden die Karten neu gemischt\, doch die mit der graphischen Gestaltung der ersten beiden Alben verbundenen Assoziationsräume wirken übermächtig fort. Was mit Saxophon\, Piano\, Orgel\, Fender Rhodes\, Vibraphon\, Bass und Schlagzeug wie eine extrem verlangsamte\, aber durchaus melodiöse Mischung aus Easy Listening und Bar Jazz klingt\, wird bei Bohren eben schnell zum «Horror Jazz». Sagt man «Jazz» dazu\, weil radikal entschleunigter Ex-Doom-Metal in Moll nicht mehr funktioniert\, wenn Metal fehlt? Mit Bohrens Musik verhält es sich ähnlich wie mit den so einfachen wie experimentellen Filmen von James Benning («13 Lakes»\, «Ten Skies»): Wie reagieren unsere Sinne\, wenn das längst gewohnte Bombardement mit Informationen (visuell oder akustisch) einmal ausbleibt\, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen werden und tatsächlich Zeit bekommen: zu sehen und zu hören. Als Hintergrundmusik zum Zeitunglesen eignet sich die Musik von Bohren übrigens überhaupt nicht. Bohren ist das Gegenteil von Ambient. Es ist ein ökologisches Angebot an den Hörer\, sich noch einmal mit der Kraft des Essentiellen zu konfrontieren. Jeder Ton scheint hier mit unendlicher Geduld gewählt zu sein\, gleichzeitig verlangt die Tonalität eben jene Wahl. Die Reinheit und Klarheit dieses Albums entsteht gewissermaßen durch die Musiker hindurch\, automatisch\, unwillkürlich. Aus heutiger Perspektive scheint «Black Earth» (2002) ein Versuch\, die Möglichkeiten der auf «Sunset Mission» (2000) gewagten Neuerungen einmal in ganzer Pracht aufzufächern\, während das folgende konzeptuelle Meisterwerk Geisterfaust“ (2005) die Prinzipien der Reduktion und Verdichtung derart auf die Spitze trieb\, das es selbst alte Fans das Fürchten lehrte. Doch zugleich experimentierte die Band auch auf «Geisterfaust» mit neuen Klangfarben (Tuba\, Bassposaune\, Chor) und erkundete mit Verve eine weitere Option von Bohren. Nichts aber liegt dieser Band ferner\, als sich zu wiederholen. Der eigenwillige Produktionsrhythmus von Bohren spricht in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache. Hier wird jeder Schritt bedacht. \nÜberraschung! Draußen brennt noch Licht! Das neue Album «Dolores» offenbart nun ein weiteres Mal eine neue Seite von Bohren & Der Club of Gore. Bandintern erntet man keinen Widerspruch\, wenn man von einem Gegenentwurf zu «Geisterfaust» spricht\, der allerdings nicht auf den Bruch\, sondern auf den Prozess setzt.\nStücke wie «Orgelblut»\, «Faul» oder «Welten» fügen sich durchaus ins Veröffentlichungskontinuum. «Dolores» wurde allerdings nicht als Gegenentwurf «konzipiert» (mit Konzepten arbeitet diese Band nicht\, eher »rundet« man das Endprodukt am Schluss durch Tracktitel und Covergestaltung ab)\, sondern man hat bei der Arbeit an den Songs zu «Dolores» selbst eine andere\, neue Seite entdeckt oder sie vielleicht erstmals zugelassen. Stücke wie «Karin» oder «Still am Tresen» bezeichnet Christoph Clöser im Gespräch als «Easy Listening-Schleicher».  Erstmals wird man das Gefühl nicht los\, es hier nicht nur aufgrund der Formate tatsächlich mit potentiellen Singles zu tun zu haben. Die Stücke auf «Dolores» sind für Bohren-Verhältnisse signifikant kürzer\, allein «Schwarze Biene (Black Maja)» durchbricht die 8-Minuten-Grenze. Die Songstrukturen sind zudem klarer\, die Melodien (Vibraphon!) sind greifbarer. Reden wir also nicht lange darum herum: Mit einigen Stücken auf «Dolores» bewegen sich Bohren & Der Club of Gore für ihre Verhältnisse schon ganz entschieden in Richtung Pop. Ganz beiläufig entwickeln sich die Stücke\, scheinen nah\, zugänglich und bleiben doch noch immer geheimnisvoll. Die Orgel und eine gewisse Räumlichkeit der Produktion verleihen «Dolores» einen erhabenen\, sakralen Touch\, der allerdings der Idee der Entschleunigung auf immer schon innewohnte. Jetzt wird er nach außen gekehrt\, unüberhörbar. So entschieden sich Bohren & Der Club of Gore sich mit einigen Stücken also neu zu positionieren (und damit ihre Fans ein weiteres Mal überraschen!)\, so bleibt «Dolores» insgesamt in der Schwebe. Die bei Bohren stets wichtige Kontextualisierung der Klänge durch Tracktitel und Covergestaltung macht das sehr deutlich: In Dolores steckt «dolor» (Schmerz)\, aber Dolores heißen auch die heißblütigen und patenten Kellnerinnen in B-Western\, die south of the border spielen. Die Gestaltung des Covers spielt assoziativ und expressiv mit Edvard Munchs «Der Schrei»\, anatomischen Kupferstich-Studien und «Das Schweigen der Lämmer» (und wahrscheinlich noch mit drei Dutzend weiterer Refenzen\, you name them). Tracktitel wie «Schwarze Biene (Black Maja)» oder «Unkerich» (eine Comic-Figur aus dem «Lurchi»-Kosmos) bezeugen\, dass die vier Musiker über einen durchaus schrullig-juvenilen Humor verfügen\, der bei der bedeutungsschwangeren Rede vom «Horror Jazz» immer mal wieder übersehen wurde. Solche Spannungen zwischen Pathos und Lakonie\, zwischen Ernstmachen\, Herumalberei und Schulterzucken schützen die unberechenbare Band (auch) vor Vereinnahmungen durchs Feuilleton. Bislang jedenfalls. Fühlte sich «Geisterfaust» immerhin vier Finger lang so unbehaglich an\, als würde aus einem abgedunkelten Raum ganz langsam und unerbittlich der Sauerstoff abgepumpt\, so wird man jetzt beim Hören von «Dolores» den Eindruck nicht los\, gleich würden endlich after all these years die Rollläden hochzogen\, die Fenster aufgerissen und herein strömten Sauerstoff und Tageslicht. Ganz beiläufig\, ganz alltäglich\, ganz frisch. \nEintritt: 	\n15\,– Euro VVk plus Gebühr\n	18\,– Euro Abendkasse\n	15\,– Euro Mitglieder \nMit freundlicher Unterstützung\nder Kreissparkasse Waiblingen
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SUMMARY:Wolke 9
DESCRIPTION:BRD 2008\, 98 Min.\, von Andreas Dresen mit Ursula Werner\, Horst Rehberg\, Horst Westphal\, Steffi Kühnert \nDass alte Paare in Wirklichkeit oder im Film zärtlich miteinander sind\, nimmt man höchst selten wahr. Dass sie darüberhinaus auch noch Sex haben\, sieht man – zumindest auf der Leinwand –  noch viel seltener. Ja\, man könnte fast glauben\, dass Gefühle zwischen Menschen jenseits der 50 plötzlich nicht mehr existieren und sich das Verlangen nach Sexualität und Nähe irgendwann schlichtweg auflöst. Nun rüttelt Regisseur Andreas Dresen („Sommer vorm Balkon“) mit seinem neuen Film «Wolke 9» kräftig an diesem gesellschaftlichen Tabu und zeigt mit dem in der Cannes-Nebenreihe «Un Certain Regard» stürmisch gefeierten Film all das\, was sonst so verschämt behandelt oder gleich ganz verschwiegen wird. \nEinmal mehr direkt aus dem Leben entwirft der Regisseur zunächst eigentlich kaum mehr als eine dramaturgische Standardsituation des Kinos: Eine verheiratete Frau verliebt sich\, hat Schmetterlinge im Bauch und Kribbelgefühle und durchleidet zur selben Zeit auch die Schmerzen der Trennung vom bisherigen Partner. Neu ist dabei allerdings das Alter der Hauptfiguren\, denn Inge ist über 60 und seit 30 Jahren mit Werner verheiratet. Sie sind ein eingespieltes Team\, das trotz seiner Routinen durchaus glücklich\, vertraut und einander sehr nahe ist. Plötzlich allerdings wird die Ehe auf die Probe gestellt\, weil sich Inge in Karl verliebt\, der mit 76 Jahren sogar noch älter ist als sie. Nach jahrzehntelanger Ehe beschließt sie\, ihren Mann zu verlassen.   \nWie unprätentiös\, ungeschönt und stimmig Dresen diese Szenen im Milieu zwischen Kleingartenkolonie und enger Mietswohnung einfängt\, ist dabei ebenso beeindruckend wie die Momente des Schmerzes und der Trennung. Mit der Intensität\, die man aus seinen Filmen wie «Nachtgestalten» oder «Halbe Treppe» schon kennt\, beleuchtet der Regisseur so nicht nur den Mut zu einer neuen Liebe im Alter\, sondern auch die schwierigen Gefühlslagen\, mit denen sich nicht nur der Verlassene auseinandersetzen muss\, der nach Jahrzehnten plötzlich zum schwer möglichen Neuanfang gezwungen wird. Denn Inge geht konsequent ihren Weg\, auch wenn letztlich ungewiss bleibt\, wieviel Glück sie mit ihrem neuen Liebesglück wohl haben wird.
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SUMMARY:Kittie (CAN) | Support: Losing Sun (GB)
DESCRIPTION:Man denkt bei Kittie vielleicht an «Hello Kittie»\, die kleine Comic-Katze\, die einen schon von so manchen Kleidungsstücken und Schul-Utensilien angrinste. Auch ohne den Bezug auf dieses Kätzchen klingt Kittie sehr nach bunt\, süß und liebenswert. Hört man nun aber die Musik der gleichnamigen Metalband\, definiert man diese drei Worte schon mal ein wenig anders: bunte Mischung\, süße Damen und liebenswerter Name. Ihr viertes Album «Funeral For Yesterday» ist eine echte Überraschung\, Morgan die Fronterin wechselt öfter denn je zwischen zuckersüßem und ihren derben Shouts und das kommt richtig fett und gut. Es gab vor einiger Zeit die «Never Again EP» als Teaser für das Album\, da wurde der Titeltrack durchgegrunzt. Nun auf dem Album taucht bei dem Track ein clean gesungener Refrain auf\, der aus dem Song einen Ohrwurm sondergleichen macht und nach der ersten Single\, dem Titeltrack «Funeral for Yesterday»\, der beste Track des Albums ist. Generell kann man sagen dass das Album aus 2 Teilen besteht. Bis zur Hälfte tauchen viele klar gesungene Passagen auf\, ab der Hälfte wird wieder derb geshoutet. Hervorzuheben aus der zweiten Albumhälfte ist hier das brachiale «This Too Shall Pass». Beim vorletzten Track «Witch Hunt» werden noch einmal alle Register den neuen Kittie Universums gezogen : Wütendes Geschrei trifft auf klaren Gesang\, doomige Passagen die druckvoll aus den Boxen wummern treffen auf Uptempo Prügelpassagen. Die Produktion des Albums ist nicht überpoliert\, aber dennoch sehr druckvoll. Kittie sind zurück\, mit dem stärksten Album ihrer Karriere – das macht Lust auf mehr. \nEintritt: \n14\,– Euro Vvk plus Gebühr\n	17\,– Euro Abendkasse\n	14\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Oliver Storz liest aus „Die Freibadclique“
DESCRIPTION:Sie sehnten sich nach Swing und Bigband-Sound\, nach Lore im roten Badeanzug und dem Ende des ewigen Marschierens … Für die Freibadclique\, alle Jahrgang 1929\, hatte das verordnete Heldentum keinen Funken Bedeutung mehr. Voller Poesie\, rauer Jungs-Atmosphäre und ungemein lebendig erinnert sich Oliver Storz an einen denkwürdigen Sommer am Ende des Kriegs. \n«Irgendwie waren wir missraten. Wir schwänzten Schule und HJ-Dienst\, nachts lauschten wir unter Wolldecken verborgen den Feindsendern\, wo Benny Goodman\, Duke Ellington und Glenn Miller spielten\, kurz wir taugten nichts\, jedenfalls nicht zu Helden … »  \nSommer 1944\, irgendwo im Schwäbischen: Knuffke\, Bubu\, Zungen-Kuss\, Rosenacher («Hosenmacher») und der Erzähler sind fünfzehn\, und ihnen steht der Sinn nach allem mehr als nach Nationalismus. Sie wollen wissen\, wie das mit den Mädels ist\, wie man die Penne hinter sich bringt und um die SS-Werber herumkommt. Aber sie ahnen\, dass es\, trotz ihrer gut trainierten Lässigkeit\, ums Überleben geht. Als sie dann im April 45 doch noch zum Volkssturm müssen\, sind sie bald nur noch zu dritt; Rosenacher geht verschütt\, Zungen-Kuss hatte es zuvor auf einem Maisfeld am Westwall erwischt. Als die drei übrigen unter Lebensgefahr türmen\, haben sie keine Ahnung\, was ihnen zu Hause blüht\, vielleicht ist die US-Army ja auch schon da…Und acht Wochen später\, als die Schule wieder los geht und man wieder auf den alten Bänken sitzt\, kommt der stotternde Studienrat herein und fragt: «Wo wa-waren wir stehen geblieben?» \nDrei Passagen dieses Buchs waren als Vorabdrucke in der SZ am Wochenende zu lesen. (August 2006\, Juli 2007\, Dezember 2007).Die Westalliierten näherten sich Aachen. Die Russen standen vor Warschau. Bubu und ich sprangen vom Zehnmeterturm. Für Lore. Die war schon achtzehn und schaute uns trotzdem zu. Als wir aus dem Becken kletterten\, gab sie Bubu einen Schmatz auf die Backe. Ich hätte auch einen gekriegt\, aber in dem Moment kam ihr Leutnant von der Jagdfliegerschule\, und mit dem bummelte sie nach hinten zu den Jasminbüschen. Ich sehe heute noch die Bewegung\, mit der sie sich beim Weggehen den roten Badeanzug aus der Poritze zog. Es war ein Abschiedsbild. Fünfzehn war ein Scheißalter. \n«Eine Jugend in Deutschland in leuchtend hellen Sätzen. Von der Straße\, aus dem Freibad\, an der Front. Brillant.»\nAlexander Gorkow\, Süddeutsche Zeitung \nIhm ist mit der «Freibadclique» ein eindrucksvolles Spätwerk geglückt\, das zurückgeht an die\neigenen biografischen Wurzeln und diesen schwierigen Stoff souverän behandelt.\nAndreas Heimann/dpa \nOliver Storz (*30. April 1929 in Mannheim als Sohn von Gerhard Storz\, dem späteren Kultusminister) ist Drehbuchautor\, Regisseur und Produzent. In Schwäbisch Hall aufgewachsen\, wurde er 1944\, im Alter von 15 Jahren\, in den Wehrdienst eingezogen und den Volksgrenadieren zugeteilt. Unverletzt überstand er das Kriegsende\, absolvierte 1949 das Abitur und nahm in Tübingen ein Studium in Germanistik\, Anglistik\, Romanistik und Literatur auf. 1955 schloss er seine Studien mit Staatsexamen ab\, blieb jedoch zunächst als Studienassessor an der Universität. Zwischen 1957 und 1959 war er für die Stuttgarter Zeitung als Feuilletonredakteur und Theaterkritiker tätig. In dieser Zeit entstanden auch Arbeiten für Hörfunk und verschiedene Zeitschriften. 1960 kam er wie viele andere «Stuttgarter» Talente mit Helmut Jedele zur Bavaria Atelier GmbH (heute: Bavaria Film) nach München. Dort arbeitete er bis 1974 als Verlagsautor\, Redakteur und Produzent\, zeitweise auch als Leiter der Dramaturgie. Für seine kritischen Fernsehspiele erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. 1974 erhielt er eine Professur für «Theorie des Theaters» an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Oliver Storz arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Regisseur. \nFilme der letzten Jahre: 1994 Drei Tage im April\, 1998 Gegen Ende der Nacht\, 2003 Im Schatten der Macht\, 2006 Drei Schwestern made in Germany (TV)\, 2008 Die Frau\, die im Wald verschwand (gedreht u.a. in Schwäbisch Hall).
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SUMMARY:Lesung mit Oliver Storz: "Die Freibadclique"
DESCRIPTION:Sie sehnten sich nach Swing und Bigband-Sound\, nach Lore im rotenBadeanzug und dem Ende des ewigen Marschierens … Für die Freibadclique\,\nalle Jahrgang 1929\, hatte das verordnete Heldentum keinen Funken\nBedeutung mehr. Voller Poesie\, rauer Jungs-Atmosphäre und ungemein\nlebendig erinnert sich Oliver Storz an einen denkwürdigen Sommer am\nEnde des Kriegs. \n«Irgendwie waren wir missraten. Wir schwänzten\nSchule und HJ-Dienst\, nachts lauschten wir unter Wolldecken verborgen\nden Feindsendern\, wo Benny Goodman\, Duke Ellington und Glenn Miller\nspielten\, kurz wir taugten nichts\, jedenfalls nicht zu Helden … »  \nSommer\n1944\, irgendwo im Schwäbischen: Knuffke\, Bubu\, Zungen-Kuss\, Rosenacher\n(«Hosenmacher») und der Erzähler sind fünfzehn\, und ihnen steht der\nSinn nach allem mehr als nach Nationalismus. Sie wollen wissen\, wie das\nmit den Mädels ist\, wie man die Penne hinter sich bringt und um die\nSS-Werber herumkommt. Aber sie ahnen\, dass es\, trotz ihrer gut\ntrainierten Lässigkeit\, ums Überleben geht. Als sie dann im April 45\ndoch noch zum Volkssturm müssen\, sind sie bald nur noch zu dritt;\nRosenacher geht verschütt\, Zungen-Kuss hatte es zuvor auf einem\nMaisfeld am Westwall erwischt. Als die drei übrigen unter Lebensgefahr\ntürmen\, haben sie keine Ahnung\, was ihnen zu Hause blüht\, vielleicht\nist die US-Army ja auch schon da…Und acht Wochen später\, als die Schule\nwieder los geht und man wieder auf den alten Bänken sitzt\, kommt der\nstotternde Studienrat herein und fragt: «Wo wa-waren wir stehen\ngeblieben?» \nDrei Passagen dieses Buchs waren als Vorabdrucke in\nder SZ am Wochenende zu lesen. (August 2006\, Juli 2007\, Dezember 2007).\nDie Westalliierten näherten sich Aachen. Die Russen standen vor\nWarschau. Bubu und ich sprangen vom Zehnmeterturm. Für Lore. Die war\nschon achtzehn und schaute uns trotzdem zu. Als wir aus dem Becken\nkletterten\, gab sie Bubu einen Schmatz auf die Backe. Ich hätte auch\neinen gekriegt\, aber in dem Moment kam ihr Leutnant von der\nJagdfliegerschule\, und mit dem bummelte sie nach hinten zu den\nJasminbüschen. Ich sehe heute noch die Bewegung\, mit der sie sich beim\nWeggehen den roten Badeanzug aus der Poritze zog. Es war ein\nAbschiedsbild. Fünfzehn war ein Scheißalter. \n«Eine Jugend in Deutschland in leuchtend hellen Sätzen. Von der Straße\, aus dem Freibad\, an der Front. Brillant.»\nAlexander Gorkow\, Süddeutsche Zeitung \nIhm ist mit der «Freibadclique» ein eindrucksvolles Spätwerk geglückt\, das zurückgeht an die\neigenen biografischen Wurzeln und diesen schwierigen Stoff souverän behandelt.\nAndreas Heimann/dpa \nOliver\nStorz (*30. April 1929 in Mannheim als Sohn von Gerhard Storz\, dem\nspäteren Kultusminister) ist Drehbuchautor\, Regisseur und Produzent. In\nSchwäbisch Hall aufgewachsen\, wurde er 1944\, im Alter von 15 Jahren\, in\nden Wehrdienst eingezogen und den Volksgrenadieren zugeteilt.\nUnverletzt überstand er das Kriegsende\, absolvierte 1949 das Abitur und\nnahm in Tübingen ein Studium in Germanistik\, Anglistik\, Romanistik und\nLiteratur auf. 1955 schloss er seine Studien mit Staatsexamen ab\, blieb\njedoch zunächst als Studienassessor an der Universität. Zwischen 1957\nund 1959 war er für die Stuttgarter Zeitung als Feuilletonredakteur und\nTheaterkritiker tätig. In dieser Zeit entstanden auch Arbeiten für\nHörfunk und verschiedene Zeitschriften. 1960 kam er wie viele andere\n«Stuttgarter» Talente mit Helmut Jedele zur Bavaria Atelier GmbH\n(heute: Bavaria Film) nach München. Dort arbeitete er bis 1974 als\nVerlagsautor\, Redakteur und Produzent\, zeitweise auch als Leiter der\nDramaturgie. Für seine kritischen Fernsehspiele erhielt er zahlreiche\nAuszeichnungen. 1974 erhielt er eine Professur für «Theorie des\nTheaters» an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende\nKunst. Oliver Storz arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und\nRegisseur. \nFilme der letzten Jahre: 1994 Drei Tage im April\,\n1998 Gegen Ende der Nacht\, 2003 Im Schatten der Macht\, 2006 Drei\nSchwestern made in Germany (TV)\, 2008 Die Frau\, die im Wald verschwand\n(gedreht u.a. in Schwäbisch Hall).
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DESCRIPTION:Da hat man sich nun ausgetobt\, hat die Wonnen eines bohemistisch verklärten Nachtlebens genossen\, und übrig geblieben ist nur dies: «Ich geh schlafen in ein Bett aus Eis / Mit dem Wissen\, dass ich gar nichts weiß / Mit dem Wissen\, dass ich nichts kann / Ich bin ein Thomas und kein Thomas Mann.» Ein schwerer Schlag. Man hätte ihn dem 24-jährigen Hessler gern erspart\, so bitter klingt in diesem Moment die Selbsterkenntnis. Andererseits verweht das Lamento zumindest nicht im Luftzug einer Ballade: Das Schlagzeug verspritzt gleißende Beckenblitze\, im Hintergrund rutscht eine E-Gitarre durch drei Akkorde\, man hört Disco-Chöre\, und Synthie-Schleier rauschen durchs Bild. Alles ist da auf dieser zweiten großartigen Fotos-Platte\, die «Nach dem Goldrausch» heißt. Dass etwas zu Ende geht\, bevor es richtig angefangen hat\, ist eine weit verbreitete Stimmungslage. Besonders hart trifft sie Indie-Boys wie Hessler\, Deniz Erarslan\, Friedrich Weiss und Benedikt Schnermann\, die im Windkanal des gegenwärtigen Rock-Hypes stehen. Trotz ihres Gespürs für dramatische Arrangements\, geschwungene Melodien und treibende Beats kommen auf Fotos schwere Zeiten zu. Die EMI-Tochter Labels\, bei der sie unter Vertrag sind\, stellt praktisch nur noch eine Telefonnummer dar\, nachdem die Berliner Dependance aufgegeben wurde und in der Kölner Zentrale aufgegangen ist. Die Misere in der Musikindustrie wäre also Grund genug für die Katerstimmung. Aber das ist nicht alles. Fotos – zwei E-Gitarren\, Bass und Schlagzeug – sind vermutlich die beste Band\, die es hierzulande seit Jahren gegeben hat\, aber die erste\, die allen erst mal wieder beweisen muss\, wie gut sie ist. Für Sänger und Songschreiber Thomas Hessler und seine Kompagnons gelten nämlich die Vorschusslorbeeren nicht\, die über Juli\, Silbermond oder Virginia Jetzt! ausgekippt wurden. Was sollte man auch von einer Viererbande halten\, die 2006 wie aus dem Nichts mit einem makellosen Britpop-Debüt auftauchte und sich erst im Jahr davor «zufällig» zusammengetan hatte? Auch später nährte ihr Powerpop leichte Zweifel. Gab sich Hessler nicht eine Spur zu arrogant dafür\, dass er den Schmerzensmann mimte? Und wohin sollte die mitreißende Anverwandlung des britischen Neo-Wave-Sounds führen? Was Fotos zur einzigen deutschen Rockband machte\, die es mit internationalen Indie-Standards aufzunehmen vermochte\, konnte auch zur Sackgasse werden. \nDazu ist es nicht gekommen. «Serenaden» erinnert noch am ehesten an das bestürmende Riff-Gedonner des Debüts. «Ich will mit dir zurück an den Anfang»\, heißt es. Aber dieser Wunschtraum geht ebenso wenig in Erfüllung\, wie es wünschenswert wäre\, wenn der Neuanfang tatsächlich gelänge. Über das Erreichte hinauswachsen\, ist die einzige Alternative. Sie zeigt\, wie groß eine Band wirklich ist. Und Fotos sind in der Tat bemerkenswert. Songs wie «Das ist nicht\, was ich will» werfen sich mit Macht gegen erstarrte Alltagsillusionen\, Fotos bejubelt das Tabula rasa gescheiterter Beziehungen\, und «Ein Versprechen»\, mit dem sie ihrer französischen Lieblingsband Phoenix huldigen\, lebt vom Glücksgefühl einer Umarmung. Dafür\, dass Fotos im Studio zunächst nicht wussten\, was sie mit sich anfangen sollten\, ist «Nach dem Goldrausch» ein enorm zielsicheres\, leichtfüßiges Album geworden. Das ungeduldige Gezerre der Gitarren ist zurückgedrängt worden zugunsten zahmerer elektronischer Effekte. Aber der Impuls\, sich mit dem\, was man hat\, nicht zufriedenzugeben\, glüht fort. Könnte ja alles nur geschenkt sein. Auch ist nicht anzunehmen\, dass am Ende ein Raumschiff erscheint\, um «die Auserwählten» von hier abzuholen\, wie es Neil Young in seinem legendär verstimmten Abgesang auf den Goldrausch der Siebziger geträumt hatte. \nVielleicht ist die größte Leistung der Fotos\, nicht melancholisch zu werden. Sie gehen weder den Weg von Tocotronic\, die zur Kapitulation raten\, noch schließen sie sich den Türen an\, die das Fleißmantra der digitalen Boheme anstimmen («Pause machen geht nicht»). Ob der Aussicht\, immer «fetter\, fauler\, gieriger und gleicher» zu werden\, verlegen sie sich auf den Appell: «Hör endlich auf\, nur zu funktionieren.» Bleib frisch. \nwww.fotosmusik.dewww.myspace.com/fotosmusik\nwww.lastfm.de/music/FOTOS \nEintritt:11\,– Euro VVK plus Gebühr\n	14\,– Euro Abendkasse\n	11\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra
DESCRIPTION:I 2008\, 135 Min.\, von Matteo Garrone mit Toni Servillo\, Gianfelice Imparto\, Maria Nazionale\, Salvatore Cantalupo\, Salvatore Abruzzese \nSeit sein Enthüllungsbuch erschienen\, ist lebt Roberto Saviano im Untergrund\, ständig bewacht von der Polizei. Seine Mitarbeit am Drehbuch dieses Films garantiert ein Maß an Authentizität\, dass nur wenige Filme über die Mafia erreichen. Fünf Hauptstränge erzählt «Gomorrha» an verschiedenen Schauplätzen in und um Neapel mit dem Mittelpunkt einer apokalyptischen Sozialbausiedlung. Hier lebt der kleine Toto\, der keine Lust mehr hat\, Botengänge für seine Mutter auszuführen und sich lieber den lokalen Gangstern andient. Auch die Halbstarken Marco und Ciro träumen vom Gangsterleben\, inspiriert von der Coolness von «Scarface»\, den sie zitieren. Sie gerieren sich als Möchtegerngangster\, ignorieren die Warnungen eines lokalen Bandenführers und müssen die grausame Konsequenz erleben. \nOb und auf welche Weise die einzelnen Gangster verbunden sind\, auf welchen Hierarchien man sich gerade bewegt\, wer auf welcher Seite steht\, all das erfährt man wenn überhaupt nur in Bruchstücken. Für wen etwa Don Ciro arbeitet erfährt man nicht. Man sieht den älteren Herrn nur immer wieder durch den Wohnblock gehen und als eine Art Pensionsbeauftragter der Mafia ehemaligen Gangstern oder den Frauen von Bandenmitgliedern\, die gerade im Gefängnis sind\, Geld auszahlen. Gehört er vielleicht zur Familie von Franco\, der augenscheinlich bedeutendste Gangster\, den der Film zeigt? Man erfährt es nicht. Zusammen mit seinem Protege Roberto arbeitet Franco im Bereich der illegalen Beseitigung von Giftmüll\, der aus dem reichen\, industriellen Norden Italiens in den Süden gebracht wird und dort in Erdgruben verschwindet.  \nMit Roberto zeigt der Film eine der wenigen Figuren\, die sich den Machenschaften der Mafia widersetzen und aussteigen. Wie lange er diese Haltung überlebt erfährt man ebenso wenig wie das weitere Schicksal des Schneiders Pasquale\, der Mittelpunkt des letzten Erzählstrangs ist. Kaum wahrnehmbar ist hier der Einfluss der Mafia\, doch wenn die Manufakturen um Aufträge bieten\, billige Arbeitskräfte die Haute Couture der nächsten Saison fabrizieren\, spürt man\, wie sehr die Mafia auch diesen Teil der Gesellschaft unterwandert hat. Nach und nach entsteht so das Bild einer fast völlig korrupten Gesellschaft\, eben das titelgebende Gomorrha. Ein Sündenpfuhl\, in dem eine Hand die andere wäscht und ein Menschenleben nicht viel zählt.
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SUMMARY:Ja\, Panik (A)
DESCRIPTION:Andreas Spechtl\, 24\, Gitarrist und vor allem Sänger und Texter von Ja\, Panik (wie elegant es ausgesprochen klingt: «Japanik»)\, möchte weder die Dimension des Zitats\, also die Position der Postmoderne\, noch die der nicht bewältigten Gefühle\, also des Authentischen\, aufgeben. Die Worte der Anderen sollen für das selbst Erlebte stehen: «Hör’ mir gut zu\, wenn ich dir sage / Letzte Nacht\, das war für lange Zeit Desaster genug / Und wenn ich jetzt gleich über der Grenze bin / Dann waren das auch nur 72 wilde Stunden / Die werde ich schon bald überwunden haben.» Tut es was zur Sache\, von wem die Zeilen ursprünglich stammen? Sind zwei Zungen zu viel\, um mit einer Stimme zu sprechen? «Meine Dichtkunst wird nur darin bestehen\, den Menschen\, dieses Raubtier\, mit allen Mitteln anzugreifen»\, singt Spechtl\, aus dem Burgenland stammend und mittlerweile verzogen nach Wien\, in dem Song «Ich bringe mich in Form»\, und es wird vermutlich nicht Jahre dauern\, bis die ersten Sprachwissenschaftler Zeile für Zeile auseinandernehmen werden\, um herauszufinden\, was echt und was künstlich ist\, kurz: bis dekonstruiert wird\, was Spechtl mit so großem Gegenwartsbewusstsein zuvor montierte. \nInteressanterweise wehrt sich Spechtl gegen die naheliegende Annahme\, er habe seine Ich-Maschine aus der seit Jahren praktizierten Zitatwelt Jochen Distelmeyers entwickelt. «Ich bin ganz und gar nicht beeinflusst von anderer Musik\, höchstens von Literatur»\, sagt Spechtl am Telefon\, um trocken anzufügen: «Außerdem bin ich viel zu jung für die Hamburger Schule.» \nGanz offensichtlich wird die von Spechtl über alle Lieder des neuen Ja\, Panik-Albums gestülpte literarische Methode\, wenn man den Blick auf einen Song wie «Roadmovie To … » lenkt. In diesem reiht er Satzfetzen aus verschiedenen Mafiafilmen aneinander – und ersetzte die in diesen Zitaten auftauchenden Namen kurzerhand durch die der eigenen Bandmitglieder. «Die Band als Gang wird so zu einem reflektierten Zeichen»\, sagt Spechtl\, und er singt: «Erzähl mir nichts von deiner Unschuld / Du beleidigst meinen Intellekt.» Entstanden ist der Song nicht etwa aus einer Erinnerung an Coppola\, Pacino und «Der Pate»: Nein\, «ich habe mir einen Stapel DVDs ausgeliehen und eine nach der anderen angeguckt. Am Ende war mein Notizbuch voller Zitate\, aus denen ich dann das Lied kürzte.» \nJa\, Panik haben zu ihrem Album «The Taste And The Money» ein Manifest verfasst\, das sich gegen all die «over-sophisticated Pop-Diskursler» wendet\, die traditionell die Nähe jener Musiker suchen\, die Popmusik ernst nehmen – und die daher auch deren Geschwindigkeit und Abwechslungsbedürfnis nachzuleben versuchen\, obwohl sie selbst längst vom Kulturbetrieb vereinnahmt sind. Wahrscheinlich ist auch Ja\, Paniks Manifest von irgendwoher geklaut (wie auch dieser Text zu weiten Teilen geklaut ist)\, bei den Symbolisten\, den dAdAisten oder den Strukturalisten\, ist ja auch egal\, auf alle Fälle heißt es dort: «Den Fortschritt begreifen\, sich fremder Ideen annehmen\, falsche Gedanken streichen und durch richtige ersetzen.» Ja\, Panik selbst auf alle Fälle bejubeln mit ihrer wilden Musik Hedonismus\, Drogen\, Literatur\, Reflexion und Sex. Ihr Schrammelrock\, mal schneller\, mal langsamer\, mal verhaltener\, mal aggressiver gespielt\, ist das einzige Element im Referenzsystem\, das nicht wie gesamplet wirkt\, sondern wie wirklich so dahingestellt. Klar wird der Musik die Funktion eines Trägers zugewiesen\, die Gitarren sind also nicht einfach Begleitung\, sondern ein Gegenpol zu den deutschen/englischen Texten Spechtls. «Das hat Falco ja auch getan. Nimm seine Coverversion des Dylan-Songs ‚It’s All Over Now Baby Blue‘: Falco machte aus der Zeile ‚You must leave now\, take what you need\, you think will last‘ seine berühmte Antwortzeile ‚Und vergiss nicht deine High-Heels / Deine High-Heels deine heißen\, roten Schuh’\, Baby Blue‘. Ich habe die Schraube eine Winde weitergedreht\, sodass es jetzt bei mir\, sowohl Dylan als auch Falco zitierend\, heißt: ‚Vergiss das schwarze Hemd nicht\, vergiss nicht deine roten Schuh’‘.» Andreas Spechtl schafft das Einsame\, das zuletzt für unmöglich Gehaltene: Er wendet eine Methode auf die deutsche Sprache und den eigenen Mitteilungsdrang an\, ist damit\, aus dem Ärmel geschüttelt\, ohne es vielleicht zu merken\, der größte Traditionalist seit Kurt Schwitters\, und macht die deutsche Sprache geschmeidig\, zärtlich\, füllt sie mit Verweisen und Bezügen und nimmt ihr damit jede Grobheit und Gemeinheit\, wie man es zuletzt fast für unvermeidbar gehalten hatte\, wenn man sich nur umguckte und überall fündig wurde\, sobald einer dieser feisten neuen deutschen Sänger den Mund aufmachte. Wie anders\, wie intim\, mit weit aufgerissenen Pupillen\, klingt dagegen dieses frühe Zitatfugenwerk einer Band\, von der wir in der Zukunft\, die bekanntlich längst begonnen hat\, noch sehr viel hören werden. \nDass das Ganze in seiner Vielbezüglichkeit nicht angestrengt wirkt\, sondern leicht ins Ohr geht\, liegt zum einen am abwechslungsreichen Spiel der Gruppe\, zum anderen aber auch daran\, dass euphorische Wut\, intelligenter Pessimismus und melancholische Katerstimmung stets von einem abgründigen Humor abgefedert werden. Im CD-Regal einer deutschsprachigen Jugendbewegung sollte zwischen Tocotronic\, den Türen oder GUZ jedenfalls noch ein Plätzchen frei sein für sie. Die fünf Jungs ficht die Meinung eines\, wie sie schreiben\, «over-sophisticated Pop-Diskurslers» ohnehin nicht an. Hauptsache\, guter Geschmack führt nicht in die Pleite. Frankfurter Allgemeine Zeitung \nAlbum des Monats im Musikfachblatt Spex (Ausgabe Mai/Juni 2008) \nwww.ja-panik.comwww.myspace.com/japanikwww.lastfm.de/music/Ja\,+Panik \nEintritt:     8\,– Euro VVK plus Gebühr10\,– Euro Abendkasse8\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Shearwater (USA)
DESCRIPTION:Viel kann man über dieses fünfte Album von Shearwater aus Austin sagen\, eines macht es sich aber nicht: leicht. \nZwar ist die Soundanlage auf «Rook» so vielfältig\, wie es im Indiefolk nur geht\, doch in einem sind sich leise und laute\, voll und reduziert instrumentierte Stücke einig: Sie sind enorm bedeutungsvoll und intensiv auf eine sehr rührende Art und Weise. Das liegt vor allem am theatralisch-sanften Gesang von Jonathan Meiberg\, der sich damit in eine Riege mit Scott Matthew\, Final Fantasy und Mark Hollis (Talk Talk) platziert. Dahinter haben Shearwater eine Klangwelt geschaffen\, die die außerordentlich sinnliche und ausdrucksstarke Stimmung der ganzen Platte perfekt unterstützt.Das Instrumentarium Shearwaters ist zwar mit Streichern\, Bläsern und einer Harfe neben dem althergebrachten Rock-Set-up sehr breit gefächert\, nichtsdestotrotz ist es klassisch\, und das macht die unorthodoxen Arrangements\, die sich von Post-Punk bis Field Recordings nahezu überall bedienen\, noch verblüffender. Sie schaffen so eine Atmosphäre\, die über die ganze Länge der Platte hinweg bannt und in der dramatischen Disziplin ziemlich konkurrenzlos ist. «Rook» ist zwingend beim ersten und beim hundertsten Durchlauf. Sie ist gleichzeitig eindeutig und fein ausgetüftelt. Sie sollte groß werden. \nwww.shearwatermusic.comwww.myspace.com/shearwaterwww.lastfm.de/music/shearwater \nEintritt:     8\,– Euro VVK plus Gebühr10\,– Euro Abendkasse8\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:No Body‘s Perfect
DESCRIPTION:BRD 2008\, 84 Min.\, von Niko von Glasow\, Mitwirkende: Stefan Fricke\, Sofia Plich\, Bianca Vogel\, Sigrid Kwella\, Doris Pakendorf\, Theo Zavelberg\, Petra Uttenweiler\, Andreas Meyer\, Kim Morton\, Fred Dove\, Mat Fraser\, Niko von Glasow\, Mandel von Glasow \nIn «NoBody‘s Perfect» begibt sich der Contergan geschädigte Regisseur Niko von Glasow auf die Suche nach Schicksalgefährten\, die bereit sind\, für einen Aktphotoband Modell zu stehen. Er findet 11 Mutige\, zu denen so unterschiedliche Persönlichkeiten wie die toughe Dressurreiterin Bianca Vogel\, der exhibitionistische Schauspieler Mat Fraser und der zurückhaltende Gärtner Theo Zavelberg gehören. In faszinierenden Gesprächen geben Sie  – mal nachdenklich\, mal amüsiert – Einblick in ihr Leben.
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SUMMARY:Räuber Kneissl
DESCRIPTION:BRD 2008\, 114 Min.\, von Marcus H. Rosenmüller mit Maximilian Brückner\, Brigitte Hobmeier\, Maria Furtwängler\, Thomas Schmauser\, Christian Lerch \n«Ich hab‘ ein Auge auf Euch»\, droht der Dorfgendarm der Familie Kneißl\, die in der abgelegenen Schachermühle im Dachauer Land ein wildes Leben führt. Als Wilderer und Diebe halten sich die Kneißls notdürftig über Wasser\, immer wieder schlagen sie der Obrigkeit ein Schnippchen. Doch dann verlässt sie das Glück: Der Vater wird auf der Flucht von der Polizei erschlagen\, die Mutter muss ins Gefängnis. Kurz danach wird auch Mathias Kneißl wegen einer Schießerei unschuldig eingesperrt.  \nAls er endlich aus der Haft entlassen wird\, steckt er voller Zukunftspläne: Er will ein anständiges Leben führen und träumt davon\, mit seiner großen Liebe Mathilde in Amerika neu anzufangen. Doch dafür fehlt das Geld\, denn ehrliche Arbeit bekommt der «Zuchthäusler» nicht. In seiner Not lässt er sich auf einen «todsicheren» Raubzug ein: Bei den reichen Bauern gibt’s fette Beute. Bald sucht die Polizei fieberhaft nach dem Räuber Kneißl\, der einfach nicht zu fassen ist. \nRosenmüller\, (…)\, erzählt in «Räuber Kneissl» (…) die Geschichte des legendären\, 1902 in Augsburg hingerichteten Wilderers und Diebs Mathias Kneißl stilsicher und packend als tragische Ballade und Melo- Moritat\, die auch Züge eines bayerischen Western hat (…). Rosenmüller umgibt seinen Helden mit dem Freiheitsmythos vom Räuber- als- Volksheld\, ohne ihn zu glorifizieren\, schenkt ihm eine bewegende Liebesgeschichte und erinnert daran\, wie die Polizei im zynisch- machtbesessenen Obrigkeitsstaat funktionierte. (…) Es ist eine Art Weikertshofener Western daraus geworden\, ein spannende Heimatfilm ganz ohne Trachten\, Blasmusik und anderem Bajuwaren- Kitsch\, dafür voller Melodramatik\, schierer Lebenslust und großartiger Schauspieler.Süddeutsche Zeitung
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SUMMARY:Klappe die Fünfte | Kurzfilme
DESCRIPTION:Die Workshopreihe wird fortgesetzt. Am Samstag\, 29. November können eigene Kurzfilmideen in Kleingruppen unter Anleitung umgesetzt werden. Die Kurzgeschichten werden vorher durchgesprochen sowie deren filmische Umsetzung anhand eines Storyboards vorbereitet.Requisiten und passende Kostüme\, die für die eigenen Ideen notwendig sind\, sollten mitgebracht werden. \nIn einem Folgetermin werden dann die Kurzfilme geschnitten. \nMax. Teilnehmerzahl: 15Ort: Manufaktur\, Kursraum III (OG\, neben der Kinotheke)Teilnahmegebühr für «Klappe\, die Fünfte!» inklusive Folgetermin «Kurzschnitt»: Euro 20\,– \nInformationen und Anmeldung: Kino Kleine Fluchten\, Telefon 07181/971481.
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SUMMARY:Theaterbox | Theatertage für Menschen ab 12 Jahre
DESCRIPTION:Für ein intensives Theaterwochenende lang werden die Bühnenbretter in der Manufaktur wieder einmal laut knarren. \nSchauspieler auf die Bühne stellen\, Publikum werben und den Saal ins Dunkel tauchen ist aber nur eine Möglichkeit Theater zu machen. Wir wollen auch den Raum hinter der Bühne beleben\, es vielen Jugendlichen ermöglichen nicht nur spannende Inszenierungen zu sehen (die im speziellen für sie gemacht sind) sondern selbst in den Ring zu steigen und die Perspektive von der Bühne in den Zuschauerraum gemeinsam mit den Schauspielern zu erleben. \nEin Theaterworkshop für Jugendliche\, der Komiker GREGORWOLLNY und das TheaterGrüneSosse aus Frankfurt bestimmen an zwei Novembertagen das Geschehen rund um die Bühne des Clubs. \nIn Zusammenarbeit mit dem MPG findet an beiden Nachmittagen ein Theaterworkshop unter der Leitung des Frankfurter TheaterGrüneSosse statt. Was die Teilnehmer erarbeiten\, wird dem hoffentlich neugierigen Publikum am Samstagabend präsentiert\, nachdem das Ensemble des TheaterGrüneSosse ein Geheimnis gelüftet hat. Das heißt die Schauspiellehrer springen dabei auch selbst in den Ring mit einer eigenen Kurzvorstellung.An beiden Abenden ist das Haus aber auch für das «große Publikum» geöffnet mit einer abendfüllenden Inszenierung des TheaterGrüneSosse und mit einer Vorstellung des Berliner Komikers Gregor Wollny\, einem Shootingstar am sprachlosen Theaterhimmel. \nTheaterworkshopMit dem Ensemble TheaterGrüneSosse\, FrankfurtFreitag\, 21. November\, 14.30 Uhr bis 18 UhrSamstag\, 22. November\, 13 Uhr bis 17 UhrOrt: ManufakturAlterstufe: Klasse 6-8Workshopteilnahme: 20\,– EuroWorkshopteilnehmer haben freien Eintritt zu den VorstellungenAnmeldung bis zum 21. November im Büro der Manufaktur\, Tel. 07181/61166. \nTheaterGrüneSosse\, FrankfurtDon Quijote und Sancho Pansa –Verloren in La ManchaNach Miguel de Cervantes (1605) \nDas Ensemble des Frankfurter TheaterGrüneSosse\, das an zwei Nachmittagen mit den Teilnehmern des Workshops auf und hinter der Bühne handgreiflich Theater macht\, stellt sich selbst mit der experimentellen Neuinszenierung eines Literaturklassikers vor.Ein Junker aus dem spanischen Landstrich La Mancha hat\, nach dem Lesen etlicher Ritterbücher\, beschlossen selbst ein fahrender Ritter zu werden. Er bastelt sich eine Rüstung und Waffen zusammen und geht auf Reisen. Er bestreitet Kämpfe mit Windmühlen\,die er für Riesen hält und befreit vermeintlich entführte Reisende. \nWir konnten nicht aufhören uns zu fragen: wer ist dieser Don Quijote: ein Ritter? Ein Narr? Verrückter oder Amokläufer? Terrorist\, Idealist? Krank oder wahnsinnig? Ein selbstverliebter Clown? Ein Phantast? Ein Robin Hood? Oder die spanische Ausgabe des deutschen Hanswurst? \nWir haben uns folgendermaßen entschieden: Der Don Quijote und der Sancho Pansa sind zwei Jugendliche. Das ist unsere Entscheidung. Sie ist subjektiv und einseitig. \nDon Q. und Pansa\, so nennen sich die zwei\, spüren den Abenteuern ihrer Helden Don Quijote und Sancho Pansa nach. Don Q. ist tot und Pansa in La Mancha verschollen. In einem Vortrag mit Theater und Musikeinlagen erzählen die Herren E. Schmitz\, E. Schmutz und E.Schmatz von den Ereignissen um die beiden Jugendlichen.«Bingo. Eine gelungene Einführung in den Literaturklassiker\, der den Gegenwartsbezug gleich mitliefert.» Frankfurter Rundschau \n«Das Theater Grüne Sosse schafft es\, die wirkliche Wirklichkeit passgenau auf die theatralische Wahrheit zu legen.» FAZ \nTheaterGrüneSosse\, Frankfurt«Alles im grünen Bereich» \nEine Vorstellung ohne Kommentar. Was die Schauspieler vom Theater Grüne Sosse präsentieren ist ein Geheimnis und wird erst zu Vorstellungsbeginn gelüftet.Ein kurzer Einblick in ihre Arbeit mit den Workshopteilnehmern schließt sich an.Eintritt frei \nGREGORWOLLNY \nGregor Wollny goes total good. Der junge Berliner Komiker und Pantomime changiert irgendwo zwischen kindlicher Anarchie und dem abgetakelten Charme eines altmodischen Variete-Faktotums. Zu grandios kitschiger Ambiente-Musik kämpft er\, wie jeder Clown\, mit der Tücke des Objekts\, dabei hängt ihm ein süffisantes Grinsen im Gesicht\, das im nächsten Augenblick schon wieder in tragischer Hilflosigkeit zerbröseln kann. Bei aller Slapstickkunst tapst er in Fettnäpfchen die für jeden vor ihm unauffindbar waren. Und wenn er Zollstöcke in wilde Tiere oder Schmetterlinge verwandelt ist nicht nur er sprachlos. Seine Probleme kennt jeder. Doch seine Lösungen erleichtern gleichermaßen Jugendliche\, Erwachsene und Kinder. \nWollny ist grandios und in seiner überbordenden Spiellust sehr sehr komisch. \nEintritt Abendvorstellungen: 12\,– EuroJugendliche bis 16 Jahre: 5\,– EuroMitglieder: 10\,– Euro \nTheaterbox Komplett Karte: 20\,– EuroTheaterbox Komplett Karte Mitglieder: 18\,– EuroTheaterbox Komplett Karte Mitglieder für Jugendliche bis 16 Jahre: 8\,– Euro \nFür Workshopteilnehmer ist der Eintritt frei
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SUMMARY:Wolf Parade (CAN)
DESCRIPTION:Zugegeben. Man hatte ein wenig Angst vor «At Mount Zoomer». Denn bei aller Faszination\, die von Wolf Parades Debüt «Apologies To The Queen Mary» ausging – die komplexen Arrangements brauchten ihre Zeit. Das ungute Gefühl angesichts des expressionistischen Alptraum-Covers verflüchtigt sich jedoch bei den ersten warmen Elektrorgel-Klängen von «Soldier’s Grin»\, die das neue Album eröffnen.Auch im weiteren Verlauf von «At Mount Zoomer» verstehen es Wolf Parade mitzureißen – dank ihrer verspulten Melodien\, die sich wild durch Herz\, Hirn und Tanzbein zappeln und eingestaubte Hörgewohnheiten aus den verkrusteten Gehörgängen brennen. Man fragt sich insgeheim\, wo diese Kanadier nur ihre unzähligen Inspirationen her nehmen?! Immerhin ist die Crew um Dan Boeckner und Spencer Krug noch in unzähligen Nebenprojekten tätig. Doch Ausfälle sucht man hier vergebens. Alle Songs sind kleine\, scharfzackige Diamanten\, schräge Indie-Pop-Hymnen\, die es sich im kontrollierten Durcheinander gemütlich gemacht haben. Aufgenommen in der Kirche ihrer Busenfreunde Arcade Fire gehen Wolf Parade auf «At Mount Zoomer» viel durchdachter\, songorientierter und konventioneller zu Werke als noch auf ihrem Debüt. Trotzdem bleibt noch genügend Extravaganz übrig. Bei aller Beherrschtheit\, einige Tracks auf «At Mount Zoomer»\, allen voran der zehnminütige Wahnsinnstrack «Kissing The Beehive»\, wären sogar für Modest Mouse zu verrückt gewesen. Eine Offenbarung. \nPlatte des Monats in der Juli-Ausgabe des Musikexpress. \nSpannender Progressiv-Pop. Ein schönes Beispiel dafür\, dass die besten Alben dann entstehen\, wenn Bands alles Formatdenken über Bord werfen. Musikexpress \nÄhnlich wie TV On The Radio und deren Monumentalwerk «Return To Cookie Mountain» hat nun auch die kanadische Band Wolf Parade höchste Höhen erklommen: die Bezwingung ihres neuen Albums «At Mount Zoomer» ist langwierig und beschwerlich – die Strapazen aber lohnen sich. Es gilt dichte Prog-Nebel zu durchsteigen und Song-Steilwände zu überwinden. Am Gipfel aber stellt sich jenes im körpereigenen Chemielabor gepanschtes Gefühl ein\, das man allgemein als Euphorie bezeichnet. Spex \nwww.subpop.com/artists/wolf_paradewww.myspace.com/wolfparadewww.lastfm.de/music/Wolf+Parade \nEintritt:     15\,– Euro VVK plus Gebühr18\,– Euro Abendkasse15\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Young @ Heart
DESCRIPTION:GB 2007\, 109 Min.\, von Stephen Walker  \nLangsam erreicht die Erkenntnis\, das auch ältere Menschen noch ein Leben haben\, auch das Kino. Neben Andreas Dresens «Wolke 9» ist es vor allem diese Dokumentation\, die Teil des Trends ist. Hier beschreibt Stephen Walker den schon seit 1982 existierenden Chor «Young @ Heart»\, in dem Menschen jenseits der 60 Songs singen\, die meist von unter 30jährigen geschrieben wurden. Neben etlichen mitreißenden Gesangsdarbietungen findet der Film aber auch ruhige Töne und erzählt über Krankheit\, Tod und ein würdevolles älter werden.
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SUMMARY:Attac-Kino | Vergiftete Geschenke – Wie die EU Afrika plündert
DESCRIPTION:Mutter der Menschheit\, Mutter der Ressourcen\, Mutter Afrika\, bei ihr gibt`s noch was zu holen\, ihr Kinder des Nordens. \nKlima? Hunger? Mutter Afrika zieht die Stirn in Falten wird alt – bald geht sie\, die Mutter\, am Stock. Kinder des Nordens\, wollen wir Mutter nicht noch ein wenig stützen? Morgen begraben wir sie. \nKarge Ernten\, hohe Lebensmittelpreise und Hungerrevolten. Um weltweit für ausreichend Nahrungsmittel zu sorgen\, fordern rund 400 Wissenschaftler und Politiker eine komplette Neuausrichtung der Landwirtschaft. Ansonsten\, so die Warnung\, drohe vor allem Entwicklungsländern der Kollaps. Die Experten fordern eine radikale Umkehr der Agrarpolitik. Business as usual ist keine Option mehr. So lautet das eindeutige Fazit zur Nahrungsmittelkrise in dem Bericht des Weltlandwirtschaftsrates vom 15. April diesen Jahres in Paris. \nDer Schweizer Soziologe und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung\, Jean Ziegler: «In den letzten Jahrzehnten sind auf der Erde unglaubliche Reichtümer entstanden\, der Welthandel hat sich in den letzten 12 Jahren mehr als verdreifacht. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist der objektive Mangel besiegt.» Aber: «Die neuen Kolonialherren\, die multinationalen Konzerne eignen sich die Reichtümer der Welt an. Diese neue Feudalherrschaft ist 1000 Mal brutaler als die Aristokratische zu Zeiten der Französischen Revolution.» \nDie Handelspolitik der EU spielt dafür eine zentrale Rolle. Denn die Union ist eine der treibenden Kräfte\, wenn es darum geht\, weltweit Absatzmärkte für Industriegüter\, Dienstleistungen und Investitionen zu öffnen. Schon lange leiden die Volkswirtschaften der afrikanischen Länder darunter\, dass sie aufgrund einer verhängnisvollen Subventionierungspraxis der EU-Staaten von künstlich verbilligten Produkten\, darunter viele auch aus dem Nahrungsmittelsektor überschwemmt werden. Alle Industrieländer zusammen haben letztes Jahr für Produktions- und Exportsubventionen landwirtschaftlicher Güter 349 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Die Folge ist die Zerstörung der lokalen Märkte in den Entwicklungsländern. Sogenannte «Dumpinggemüse» aus der EU sind auf den lokalen Märkten vorzufinden. \nViele Menschen aus dem armen Teil der Welt versuchen in eine der Wohlstandsoasen wie die Europäische Union zu gelangen. Neben einer Gefährdung der Ernährungssicherheit zeigt die Filmreportage den Zusammenbruch ganzer lokaler und nationaler Produktionszweige und gibt einen Einblick in die gegenwärtige EU-Handelspolitik mit Afrika. \nIm Anschluss berichten wir über Ansatzpunkte einer anderen Welthandels- und EU-Politik und stellen diese zur Diskussion. \nEintritt freiVeranstalter – Attac Regionalgruppe Schorndorf
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SUMMARY:Finnischer Tango
DESCRIPTION:BRD 2008\, 90 Min.\, von Buket Alakus mit Christoph Bach\, Fabian Busch\, Mira Bartuschek\, Nele Winkler \nAlexander ist Vollblutmusiker. Sein Akkordeon liebt er mehr als seine beiden Kumpels\, mit denen er erfolglos durch Deutschland tourt. Als sich einer der beiden das Leben nimmt und der andere daraufhin die Musik an den Nagel hängt\, steht Alexander ganz unvermittelt vor dem Nichts. Ohne Wohnung\, Band und Einkommen ist er mitten in Norddeutschland gestrandet. Seine einzige Chance\, zurück auf die Beine zu kommen\, ist eine Anstellung bei einem kleinen Bremer Theater. Dazu müsste er allerdings eine Behinderung vorweisen. Um an den Job zu kommen\, gibt Alexander daher vor\, an Epilepsie zu leiden. Die Arbeit erhält er daraufhin zwar nicht\, dafür wird er immerhin in eine betreute Behinderten-WG einquartiert.  \nDie türkischstämmige Regisseurin Alakus schafft es in ihrem dritten Kinofilm vorzüglich\, die Behinderten vollständig in ihre Geschichte zu integrieren\, ohne sie in Klischees oder Witzfiguren zu verwandeln. Mit ihrer freundlichen und direkten Art sind sie vielmehr sympathische Lehrmeister\, die einem notorischen Betrüger die Vorzüge von Menschlichkeit und Herzlichkeit näherbringen. Immerhin kannte Alexander in seinem Leben bis dato nichts anderes\, als seine Mitmenschen zu betrügen\, um aus jeder Gelegenheit persönliche Vorteile zu ziehen. Deshalb webt der Musiker auch in der WG sein Lügennetz zunächst unvermittelt weiter. Dabei täuscht er nicht nur Epilepsie vor\, sondern verstrickt sich zudem in eine völlig überzogene Lebensgeschichte\, die rein gar nichts mit der Realität zu tun hat. Alakus weiß das in ihrem Streifen genüsslich auszukosten. \n«Finnischer Tango» ist vielmehr eine herzliche Komödie über Menschlichkeit und Vertrauen\, die glücklicherweise ohne moralin-saure Botschaften auskommen.
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SUMMARY:Lesung und Diskussion | Karl Heinz Roth stellt sein neues Buch vor: Globales Proletariat - Provinzielle Linke?
DESCRIPTION:Gerade beobachten wir\, wie der globalen Wirtschaft ihr Bankensystem um die Ohren fliegt. Die Entwicklung begann Anfang der 70er mit dem Paukenschlag der flexiblen Wechselkurse\, der Petro-Dollar-Krise\, dem Aufbau der Weltfinanzmärkte. Weltweit verschlechtern sich seitdem Arbeitsbedingungen\, Einkommen\, Absicherung gegen Krankheit\, Unfall\, Erwerbslosigkeit und Alter. Jetzt endet der Bogen in einer globalen Kredit- und Energiekrise und es ist noch nicht auszumachen\, welches neue Zeitalter mit welchen Akkumulations- und Regelungssystemen auf uns zukommt. \nK. H. Roth sieht in diesen Entwicklungen jedoch keineswegs nur Leidensgeschichte. Sie enthalten auch Lernprozesse und Konflikterfahrungen\, die es möglich machen ein völlig neues Modell gesellschaftlicher Egalität zu entwickeln und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. «Die Lösung dieser Aufgabe scheint schwerer und unrealistischer denn je. Aber sie liegt vielleicht sehr viel näher vor uns\, als wir uns selbst in unseren gewagtesten Tagträumen vorzustellen vermögen.» \nZum Autor:Arzt\, Historiker und RevolutionärKarl Heinz Roth wächst\, geprägt von seinen Erfahrungen mit dem Fortleben des Nazismus in Bundeswehr und medizinischen Fakultäten\, in den frühen 60er Jahren in die Studentenbewegung hinein.  In der damaligen Hochburg der APO (außerparlamentarische Opposition) wird er einer der führenden Vertreter des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund). Von der Polizei mit Haftbefehl gesucht und weiter öffentlich auftretend lebt er schließlich ein Jahr illegal in Hamburg. Als junger Arzt wird er 1975 Ziel einer hysterischen Medienkampagne: Kopf des «2. Juni»\, tagsüber Chirurg\, nachts Terrorist … (1977 wird er von den verschiedenen Vorwürfen freigesprochen.) \nKarl Heinz Roth arbeitete dann über Jahrzehnteparallel als praktischer Arzt und als Wissenschaftler. Bereits in seinem Buch «Die andere Arbeiterbewegung» (74) löst er heftige Kontroversen aus. Denn das Buch schreibt Geschichte aus der Sicht der unqualifizierten Massenarbeiter und nicht aus der Perspektive des Facharbeiters mit seinen braven Gewerkschaften. \nDie Sicht «von unten» hat Roth sich erhalten und sie weiterentwickelt bei der Betrachtung der globalen Arbeitsbedingungen. \nEintritt frei
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SUMMARY:Stereolab (GB) | Support: The Week That Was (GB)
DESCRIPTION:Stereolab haben mit dieser Platte sich nicht nur nach zehn Jahren wieder bei Beggars eingefunden. Auch ist das erste Album nach vier Jahren wieder eine richtige Perle. Der Umzug von Tim Gane nach Berlin führte auch nicht erwartungsgemäß in zerstreute Inspirationsteppiche sondern in konzentrierte und filigran ausarrangierte Songs\, die allesamt ein bisschen zügiger und kompromissloser daherkommen als bislang. Keine verkifften Soundwolken\, die vor sich hinziehen\, vielmehr handelt es sich um eine fokussierte Platte mit inspiriertem Songwriting. Hervorzuheben wären vor allem die Arrangements von Sean O’Hagan\, der vielen von den High Llamas noch bekannt sein dürfte. Sixites-Arpeggien und filigrane Streicher treffen auf rauchige Bläsersätze. Noch immer unverkennbar Stereolab: ein bisschen verspult\, bilingual\, ein bisschen hippie-romantisch und mit «Chemical Chords» die Neugeburt des eigentlich schlimmen Begriffs Chamber Pop eingeleitet. Überzeugend gut. \nStereolab sind Stereolab sind Stereolab. Seit nunmehr 18 Jahren lassen sich sie sich nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen. Etwas transparenter und weniger zugeklatscht sind die Lieder geworden\, manchmal klingt das nach französischem Pop\, insgesamt sind Stereolab aber Stereolab aber Stereolab. unclesally’s \nwww.stereolab.co.ukwww.myspace.com/stereolabwww.lastfm.de/music/Stereolab/_/Chemical+Chords \nEintritt:     17\,– Euro VVK plus Gebühr21\,– Euro Abendkasse17\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Die Entdeckung der Currywurst
DESCRIPTION:BRD 2008\, 106 Min.\, von Ulla Wagner mit Barbara Sukowa\, Alexander Khuon\, Wolfgang Böck\, Branko Samarovski\, Götz Schubert\, Frederick Lau \nHamburg\, im Frühjahr 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zwar noch im Gange\, doch an den Sieg glaubt kaum noch jemand. Die Endvierzigerin Lena Brücker macht da keine Ausnahme. Sie arbeitet in einer Kantine und versucht mittels ihres Improvisationstalents genug Waren herbeizuzaubern\, so dass der Koch Holziger seine Künste unter Beweis stellen kann. Ihr Mann Gary war schon vor dem Krieg ein Herumtreiber und scheint zwischen den Fronten verschwunden zu sein\, ihr fast erwachsener Sohn Jürgen ist als Flakhelfer eingesetzt. \nAbgesehen von gelegentlichem Fliegeralarm passiert nichts in Lenas Leben\, bis sie eines Tages ins Kino geht. Dort lernt sie den deutlich jüngeren Marinesoldaten Hermann kennen\, der zum Endkampf an der Heimatfront abkommandiert ist und eine Nacht in Hamburg Station macht. Eines kommt zum anderen\, nach einem gemeinsam überstandenen Fliegeralarm begleitet Hermann Lena in ihre Wohnung\, Lena kocht aus Resten eine Suppe und Hermann bleibt. Erst die Nacht und als Lena ihm anbietet\, sich in ihrer Wohnung zu verstecken statt sich im sinnlosen Kampf zu opfern\, für länger. \nEine zarte Liebesgeschichte entwickelt sich\, deren Ende unausweichlich ist. Lena weiß\, dass mit dem Ende des Krieges auch ihre Beziehung zu Hermann vorbei sein wird\, er zu Frau und Kind zurückkehren und sie allein lassen wird. Als es dann soweit ist\, versucht sie das Ende herauszuzögern\, verheimlicht Hermann die Situation und forciert somit den unausweichlichen Eklat. \nUlla Wagner ist mit «Die Entdeckung der Currywurst» ein schön ausgestatteter\, gut gespielter Liebesfilm gelungen\, der auf angenehm altmodische Weise eine kleine\, intime Geschichte erzählt\, die das große Ganze spiegelt.
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SUMMARY:Die Kunst des negativen Denkens
DESCRIPTION:Norwegen 2007\, 73 Min.\, von Brad Breien mit Fridjov Saheim\, Kjersti Holmen\, Marian Ottesen\, Henrik Mestad\, Kirsti Eline Torhaug\, Per Schaarning\, Kari Simonsen \nDer Streifenpolizist schaut verdutzt\, als Psychotherapeutin Tori ihm bei der Kontrolle nach einer auffällig kurvenreichen Autofahrt fröhlich lächelnd erklärt\, das mit dem Strafzettel sei gar nicht schlimm\, den zahle ja ohnehin die Gemeindekasse. Ihre zur Therapiegruppe gehörenden Mitreisenden lachen zustimmend. Was ist schließlich schon ein Knöllchen gegen das Schicksal\, mit einer Behinderung\, einer Depression oder sonst einem persönlichen seelischen oder geistigen Handicap leben zu müssen. Tori hat ihre Gruppe gut getrimmt: mit positiven Gedanken lenken sie sich von ihren Problemen\, Sorgen und Ängsten ab. Klappt das einmal nicht\, ist das gehäkelte Kotzbeutelchen zur symbolischen Entsorgung des negativen Gedankenguts zur Stelle.  \nWürde der norwegische\, von «Elling»-Produzent Dag Alveberg produzierte Film auf dieser Schiene weitermachen und seine Protagonisten in die Welt der «normalen»\, gewissermaßen sorgenfreien Menschen entlassen\, allein dies hätte bereits eine amüsante Komödie abgegeben. Autor Brad Breien aber geht in seiner zweiten Regiearbeit auf direkten Konfrontationskurs innerhalb der Gruppe selbst. Ausgelöst wird der Umschwung durch den Besuch der Gruppe bei einem potenziellen neuen Mitgliedspaar. Der nach einem Umfall an den Rollstuhl gefesselte Geirr aber will von diesem Gruppenquatsch nichts wissen. Er ist in seiner zurückgezogenen neuen Welt mit Weltuntergangsfilmen zufrieden\, raucht dicke Joints und hört am liebsten Johnny Cash. Mit seinem anarchistischen und störrischen Auftreten bricht Geirr den Zusammenhalt der Gästeschar auf. Seine Philosophie: ohne die Kunst des negativen Denkens wird man seine Probleme nie gelöst bekommen …
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SUMMARY:Manufaktur Mitgliederversammlung
DESCRIPTION:Liebe Manufaktur Mitglieder\,wir möchten Dich/Euch gerne zur Manufaktur Mitgliederversammlungam Montag\, den 1.12.2008 um 20.00 Uhrin den Saal der Manufaktur einladen und folgende Tagesordnung vorschlagen. –  Bericht des Vorstands – u.a. neuer Betriebskostenzuschuss–  Bericht des Beirats–  Bericht aus dem Büro–  Berichte der verschiedenen Arbeitskreise (Kinder/Jugend\, Freiraum\, Politik\, Sponsoring)–  Satzungsänderung–  Sonstiges Wir freuen uns über rege Teilnahme! Freundliche GrüßeSabine Reichle-Nolle P.S.: Anträge zur Tagesordnung müssen bis mindestens eine Woche vor der MV beim Vorstand eingegangen sein.
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SUMMARY:The Miserable Rich (GB)
DESCRIPTION:Ein Kammerquintett für moderne Songs das schwebte den beiden Gründern von The Miserable Rich vor. Die Band tritt mit Cello\, Violine und Kontrabass vor ihr Publikum\, dafür ohne Schlagzeug und Bassgitarre. Aber keine Angst\, hier kommt nicht noch so eine von diesen Andachtscombos oder einschläfernden Quiet is the new Loud-Strebern. Ihre altehrwürdigen Instrumente verwenden sie in der Manier altehrwürdiger Briten\, die schon vor vierzig Jahren wussten\, dass man mit alten Geigen neue und sogar aufregende Musik machen kann. Frag nach bei John Cale! Folktronisch funktioniert The Miserable Rich´s Cover von «Over And Over»\, dem Konsenshit von Hot Chip. Das knistert\, klingelt\, schellt\, spieluhrt und maultrommelt wie im Kinderzimmer von Coco Rosie. Damit haben sie die Playlists der besseren Radiostationen dieser Welt erreicht\, Heavy Rotation bei BBC Radio 1 in England\, FM4 in Österreich und Byte.FM! Auf dem Debütalbum fehlt der Download-Only-Track\, hier gibt es ausschließlich eigene Songs\, bei denen man auch nach dem zwanzigsten Hören immer noch überraschende Details\, tolle Ideen\, merkwürdige Kurven entdeckt. Bandgründer\, Songschreiber und Sänger James de Malplaquet hat englische Literatur studiert\, unterrichtet Sound Design und Gesang bei der Artichoke Artgroup und ist ein äußerst eigenwilliger Songwriter. Mit «Pisshead» ist ihm der tragikomischste Trinkersong seit «You only tell me you love me when you´re drunk» von den Pet Shop Boys gelungen. Der Opener «Early Mourning» prägt die Stimmung des Albums wie «Sunday Morning» den Vibe der Velvets-Bananenplatte. Überhaupt hat die Band einen ausgeprägten Sinn für Timing. In «The Time That´s Mine» braucht James De Malplaquet 104 Sekunden\, um die ewigen Fragen von Zeitverschwendung\, Vergänglichkeit und (Un-)Endlichkeit durchzudeklinieren. Und wann gab es zum letzten Mal eine bessere Liebeserklärung als diese: «If you want to take me to the top of the tree I´ll be your monkey for you!» Oder ist das eine Selbstmorddrohung? Egal. Hit! In einer Welt\, in der man nicht zum Affen wird und nicht vor Verzweiflung den nächsten Baum hochklettert. Um sich runterzustürzen. \n«Näher kann man einer Definition von zeitlosem Pop kaum kommen.» (Kulturnews) \nPlatte des Monats (Kulturnews 4/2008)Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik \nGesang: James de Malplaquet (ex Bonobo)Cello: Will Calderbank (Sons Of Noel & Adrian)Violine: Mike Siddell (Lightspeed Champion)Kontrabass: Rhys LovellGitarre: Jim Briffet (Clearlake) \nwww.myspace.com/themiserablerichwww.lastfm.de/music/The+Miserable+Rich \nEintritt:     8\,– VVK plus Gebühr10\,– Euro Abendkasse8\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:The (International) Noise Conspiracy (S) | Support: Rocket Freudental (D)
DESCRIPTION:THEIn diesem Fall die symbolische Benutzung von Grammatik\, um der Welt zu zeigen\, dass dies mehr ist als nur eine reguläre\, lahme Rock-gruppe. \n(INTERNATIONAL)Nicht international als Location sondern als universelle Idee des Widerstandes und des Kampfes. International heißt hier\, dass die Gedanken und Ideen\, die hinter der Gruppe stehen\, nicht neu oder auf eine Region bezogen sind\, sondern überall und bei jedem zu finden sind. \nNOISEIn diesem Fall die Idee von subversiven Sounds\, die im Unterschied zu normalen Popgruppen als eine Attacke gegen die Funktion der Musik als Spektakel dienen soll. Das ist der einzige Weg\, mit dem man das revolutionäre Spiel beginnen könne. \nCONSPIRACYEine geheime Gesellschaft im Untergrund\, eine Gruppe urbaner Terroristen mit dem Ziel\, jede Instanz unserer Gesellschaft zu hinterfragen und zu attackieren. Mit einer solchen Coolness politische Korrektheit rüber zu bringen\, schaffen nur wenige Bands. «Capitalism Is Organized Crime» – dieser Satz prangte\, auf ein rotes Bettlaken geschrieben\, jahrelang auf den energiegeladenen Konzerten der Noise Conspiracy.Es steckt eine Idee\, ja eine Mission hinter der Gruppe. Es geht nicht nur um Musik\, sondern um die Botschaft. T(I)NC behaupten nie\, sie würden die Wahrheit verbreiten. Eher schreiben sie sich auf die Fahnen\, dass «Musik sich selbst begrenzt\, wenn sie von einer CD wieder abgespielt wird» und dass man Kreativität nicht in einem so begrenzten Rahmen wie einer Platte festhalten könne.Die Idee\, eine Band ins Leben zu rufen\, die eine Liebe zum schmutzigen 60s Punkrock\, einen Hang zu Soul im wahrsten Sinne des Wortes und radikal politischem Denken hat\, wurde 1998 in Umea\, Schweden\, verwirklicht. Schon lange Zeit hatten Dennis Lyxzén (Sänger\, ehemals bei Refused) und Lars Strömberg (Gitarre\, nebenbei noch bei Separation) diese «Mission» im Kopf\, doch erst nachdem Refused sich auflösen\, beginnt das Abenteuer.Die anderen Mitglieder kommen allmählich zum «Kollektiv». Auf der Suche nach einem Bassisten trifft man auf Inge Johannson\, der bis dahin bei «The Femal Anchor Of Sade» gespielt hat\, in seinen Worten ein «Antikunstkollektiv». Später kommen noch Lyxzéns zukünftige Freundin Sara Almgren (Tamburin und Orgel) und Ludwig Dahlberg (Schlagzeug) dazu\, die man von den auch sehr politischen Saidwas abwerben konnte.Die Band nimmt zwölf Songs auf\, die in Europa immer wieder als Vinyl-7" erscheinen. In Asien und Kanada kommen sie als Album mit dem Titel «The First Conspiracy» raus. Daraufhin beginnt in Schweden ein riesiger Hype um die Band\, schon alleine weil der Frontmann der Ex-Sänger von Refused ist. Es passiert also das\, was die hochpolitische Band sich eigentlich nicht gewünscht hat: Hype statt Verständnis.Aber T(I)NC machen es nicht wie zuvor Refused: Sie halten durch und versuchen\, der Sache selber eine andere Richtung zu geben. Erst einmal veröffentlichen sie 2000 das phänomenale Album «Survival Sickness» auf Burning Heart. Auf den folgenden Touren versuchen sie\, das Publikum dazu zu bringen\, sich aus eigener Kraft mit politischen Messages vertraut zu machen. «Buy books\, they can be more punkrock than music will ever be! Read! Get educated!» solche Sätze gibt Dennis auf der Bühne gerne zum Besten.2001 wird der Erstling «The First Conspiracy» in Europa wiederveröffentlicht. Richtig groß ins Gespräch kommt die Band aber erst mit dem zweiten Studioalbum «A New Morning\, Changing Weather»\, das die rauhe Richtung des Vorgängers weiter geht und mit «Capitalism Stole My Virginity» einen fetten Punksong-Ohrwurm aufbietet.2003 erschüttert die Nachricht die Musikpostillen\, dass American Recordings-Chef Rick Rubin (Cash\, Red Hot Chili Peppers\, Slayer) sich als Produzent fürs kommende Studioalbum bemüht. Sichtlich geehrt sagt die Noise Conspiracy zu und fliegt mit neuen Songs zum Bärtigen rüber in die Staaten. Das Ergebnis erscheint Mitte 2004 unter dem Namen «Armed Love» und klingt insgesamt runder und abgeklärter als die beiden Vorgänger.Die gegenseitige Wertschätzung von Band und Produzent hält eine ganze Weile an. Obwohl Rubin mit Metallica oder Neil Diamond weiterhin internationale Hochkaräter in seinen Hallen begrüßt\, lässt er die europäischen Punkrock-Anarchos nicht vor der gepanzerten Haustüre stehen. Auch für das neue Album «The Cross Of My Calling» hat man wieder zusammengearbeitet. \nwww.internationalnoise.comwww.myspace.com/internationalnoiseconspiracywww.lastfm.de/music/The+(International)+Noise+Conspiracy \nEinritt:     15\,– Euro VVK plus Gebühr18\,– Euro Abendkasse15\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Musik für Kinderohren
DESCRIPTION:Emil Martin Schrack – Piano\, MelodicaStefan Koschitzki – Sax\, Flöte\, Klarinette N.N. – Bass Felix Schrack – Schlagzeug \nAuch in der Manufaktur ist bald Weihnachten. Und Besucher dieses Konzerts haben deshalb Wünsche frei. Weihnachtsliederwünsche. Sie werden auf der Bühne bis kurz vor Konzertbeginn entgegengenommen. Das Konzert bringt die Bescherung. Ihr bestimmt also was drin ist im Geschenk. Aber über die Verpackung entscheiden die Musiker.Ein überraschender und ganz sicher auch ein vielseitig musikalischer Nachmittag.Martin Schrack ist ausgebildeter klassischer Pianist. Er hat eine Klavierprofessur für Jazz in Nürnberg und spielt europaweit Konzerte mit vielen bekannten Musikern.Für alle Menschen unter 100 Jahren ein musikalisches Ereignis. Davor und danach gibt es Kaffee und Kuchen. \nEintritt regulär: Kinder: 4\,– EuroErwachsene: 8\,– Euro €Eintritt Mitglieder:Kinder: 3\,– Euro Erwachsene: 6\,– EuroFamilienermäßigung: Bei Familien mit mehr als zwei Kindern hat das dritte und jedes weitere freien Eintritt. \nWir bedanken uns herzlich bei Piano Fischer für die Unterstützung unserer Arbeit.
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SUMMARY:Murder By Death (USA)
DESCRIPTION:Konzeptalben gut und schön\, hier aber scheint sich tatsächlich eine Konzeptband gefunden zu haben. Es gibt keinen Song von Murder By Death\, der nicht von Mord und Totschlag\, Alkoholismus oder anders bösartigen Dingen handelt.Und diese Prämisse zieht sich jetzt schon bis zum aktuell vierten Album\, dabei hat man sich nicht nur zu Kritikerlieblingen gemausert\, sondern auch die höchst eigene Nische gefunden: zwischen Post-Punk und Country\, zwischen Nick Cave und Johnny Cash\, mit Cellistin Sarah Balliet und der tiefen Stimme von Sänger Adam Turla als Aushängeschilder.  \nDiesem Stil bleibt auch «Red Of Tooth And Claw» treu. Mit düsteren Geschichten\, die nach wildem Westen und rauen Sitten klingen\, wird die Idee von «In Bocca Al Lupo»\, sich von der Sünde im Allgemeinen und Besonderen inspirieren zu lassen\, konsequent weitergestrickt. Und doch ist ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger zu bemerken: Eine stetige Steigerung scheint ebenfalls Konzept zu sein. Die Songstrukturen wirken wilder und gleichzeitig durchdachter\, und mit dem instrumentalen «Theme» gibt es sogar einen Song\, der nicht nur von Ennio Morricone inspiriert ist\, sondern ihm sogar gleich offiziell gewidmet wurde. \nwww.murderbydeath.comwww.myspace.com/murderbydeathwww.lastfm.de/music/Murder+by+Death \nEintritt:     12\,– Euro VVK plus Gebühr15\,– Euro Abendkasse12\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Lemon Tree
DESCRIPTION:Israel/BRD/F 2007\, 100 Min.\, von Eran Riklis mit Hiam Abbass\, Ali Suliman\, Rona Lipaz-Michael\, Doron Tavory\, Tarik Copty \nWestbank\, in der Nähe der Grenze zu rein israelisch besetztem Gebiet. Die Witwe Salma Zidane besitzt dort ein Häuschen\, umgeben von einem Zitronenhain. Ihr Mann ist tot\, die Kinder aus dem Haus. Salma lebt von den Früchten ihrer Zitronenbäume. Nebenan zieht der israelische Verteidigungsminister mit seiner Gattin Mira ein. Jetzt wird Salmas Hain zur Sicherheitsfrage\, denn gedeckt von den Bäumen könnten sich Terroristen anschleichen und den Minister bedrohen. \nGeheimdienst und Militär beschließen\, dass die Zitronenbäume gefällt werden müssen. Die stille und zurückhaltende Salma wehrt sich\, will sich nicht gefallen lassen\, dass das Erbe ihres Vaters zunichte gemacht wird. Zusammen mit dem jüngeren palästinensischen Anwalt Ziad Daud\, zu dem sie entgegen dem Willen der Männer ihrer Ortschaft zarte Liebesgefühle entwickelt\, geht sie bis vor das oberste israelische Gericht. Ein Urteil ergeht. Ist es ein salomonisches? Jeder muss dies selbst beurteilen. \nNach seinem Erfolg DIE SYRISCHE BRAUT hat Regisseur Eran Riklis wieder einen Film über die tragischen und absurden Auswirkungen gedreht\, die politische Grenzen für das alltägliche Leben der Bewohner des Nahen Ostens haben.  \nIn vielen kleinen Szenen beschreibt der Regisseur die unsichtbaren Grenzen\, die den Frauen des Films ihren Handlungsraum nehmen. Auf der israelischen Seite fügt Mira die Ministergattin sich immer wieder dem Wunsch ihres Mannes und der Staatsräson. Als Salma sich auf der anderen Seite ein paar Mal zu oft mit ihrem Anwalt trifft\, kommen Männer des Dorfes\, um sie an ihre Ehre zu erinnern. Minutiös filmt Riklis den ständigen «Schleiertanz» in ihrem Alltag: Kopftuch auf\, Kopftuch ab\, Kopftuch lose geknotet für Freunde\, fest für Dorfälteste und abwehrend für Fremde. Mira und Salma\, das sind starke Frauen in einem offenen Gefängnis.  \nDie märchenhafte Konstruktion und die hübschen Bilder von LEMON TREE täuschen Harmlosigkeit vor. Ein freundlicher Arthouse-Film denkt man\, Happy-End inklusive. Doch der Schein trügt – wie schon DIE SYRISCHE BRAUT lebt auch LEMON TREE in einer labilen Gefühlslage zwischen Optimismus und Pessimismus\, die der Regisseur «Opsimismus» nennt und die viel über den Alltag in Israel/Palästina verrät. Hoffnungsvolle Fiktion und resignierter Realismus wechseln einander ab. Das mutige Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung droht immer wieder von den Realitäten erdrückt zu werden.
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SUMMARY:Waltz With Bashir
DESCRIPTION:BRD/F/Israel 2008\, 90 Min.\, von Ari Folman \nEin Rudel mit 26 Hunden jagt laut durch die Stadt. Zu einer aufreibend pumpenden Musik rennen sie durch die Straßen\, bellen aggressiv\, sind ausgemergelt und furcheinflößend und stoppen plötzlich vor einem Fenster. Mit diesem Alptraum beginnt Ari Folmans «Waltz with Bashir». Ein Freund berichtet ihm von diesem Traum\, der immer wiederkehrt und von dem sie vermuten\, dass er zu ihrer Zeit als israelische Soldaten im ersten Libanonkrieg in den frühen 80er Jahren zurückführt. Ihre Erinnerung an die Kriegserlebnisse und die brutalen\, von israelischer Seite gebilligten Massaker der christlichen Phalangisten in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila sind allerdings stark verblasst. Deshalb will der ehemalige israelische Soldat und Filmregisseur Folman seine Lücke im Gedächtnis und die Auswirkungen der Massaker wieder zu füllen. Diese Suche nach der verschütteten Erinnerung ist die Ausgangssituation für den ungewöhnlichen Animationsfilm «Waltz with Bashir». Die Form\, die der Regisseur dafür gewählt\, ist ungewöhnlich: Folman selbst bezeichnet sein in Cannes gefeiertes Werk als einen animierten Dokumentarfilm. «Erinnerung ist dynamisch»\, heißt es im Film. «Man füllt die Löcher einfach mit Dingen\, die nicht passiert sind.» Deshalb und weil es so gut wie kein Archivmaterial zu den Ereignissen gibt\, hat er die Erinnerungen visualisiert und verschmilzt sie mit Gesprächen mit einstigen Weggefährten und Freunden – ohne dabei allerdings den historischen Kontext näher zu erläutern. Die hat Folman aufgenommen und ließ sie nachträglich nachzeichnen. Wie Marjane Satrapi\, die mit «Persepolis» ihre eigene Geschichte und damit verknüpft die des Irans zeigte\, wählt Folman die gezeichneten Bilder. Allerdings begegnet sein Film dem Thema nicht wie Satrapi mit viel schwarzem und aufmüpfigem Humor\, sondern entwirft dunkle\, surrealistische Visionen einer Hölle auf Erden. Es sind kraftvoll beunruhigende Bilder\, die sich nur schwer abschütteln lassen und lange nachwirken.
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SUMMARY:Diedrich Diederichsen liest aus "Eigenblutdoping"
DESCRIPTION:Golden Years. Diedrich Diederichsen über Georg Büchner\, Andy Warhol\, Bob Dylan\, Ovid\, Rodney Graham\, Richard Wagner\, die RAF\, Damien Hirst\, Kenneth Anger\, Frank Zappa\, Thomas Pynchon\, Charles Manson\, 50 Cent\, Hermes Phettberg\, Vanessa Beecroft\, Paolo Virno\, René Pollesch\, Jean-Francois Lyotard …Der Kunstboom hat eine Vorgeschichte. Aufbrechende Generationen\, aufregende neue Lebensformen\, Emanzipationsschübe von der Nachkriegszeit bis in die wilden 60er bilden das Reservoir an Hoffnungen\, Gefühlen und Ekstasen\, von denen noch heute die Kunstmarktblase zehrt. Doch was hat sich in dieser Zeit wirklich getan – politisch\, künstlerisch\, in den Subkulturen und auf dem Markt? Wovon handelt der Hype um die Kunst in allen Medien denn wirklich? Ausstellungen sind Events\, Bücher und Musik haben Marketing-Konzepte\, Künstler müssen als Person erkennbar sein. Kein Mensch glaubt mehr an einen Underground oder eine Gegenkultur. Doch mit den Schatten dieser Begriffe handelt die Kunst. Ist das ein Verrat? Ein Niedergang? Oder gibt es auch Verbindungen und Versprechungen einer Welt jenseits des Marktes? Selbstverwirklichung\, Flexibilität\, flache Hierarchien\, unvorhersehbare Lebensläufe – jedes dieser Stichworte klingt nach der Erfüllung linker Forderungen\, sie sind aber auch grimmige Realität unausweichlicher neoliberaler Zwänge\, diagnostiziert Diedrich Diederichsen.In seinem neuen Buch nimmt er uns mit auf eine wahrhafte Tour de Force durch die letzten Jahrzehnte Gegenwartskunst und Popkultur. Es schließt an seine Bücher Freiheit macht arm\, Politische Korrekturen und Der lange Weg nach Mitte an. \nDiedrich Diederichsen\, geboren 1957 in Hamburg\, war in den 80er Jahren Redakteur von Musikzeitschriften\, in den 90ern Hochschullehrer. Er veröffentlicht regelmäßig in Texte zur Kunst\, Theater heute und Tagesspiegel und lebt in Berlin. \nPressestimme:Kurzum: Diederichsen schreibt gegen das Gejammer von der «Totalkommerzialisierung» an\, aber auch gegen die subtilen antimodernistischen Ressentiments von der Entleerung des Kunstbegriffs und dem Verfall verbindlicher Standards. Das Widerborstige hat in der Kunst einen sicheren Hafen – aber das ist heute auch wohl der einzige Ort\, den es zur Verfügung hat. Zur Attraktivität des großen Anderen in der Kunst trägt schließlich bei\, so Diederichsen\, «dass die vorgefundene Welt wenig Neigung zeigt\, prinzipiell anders zu werden». Robert Misik / taz \nEintritt:     6\,– Euro VVK plus Gebühr8\,– Euro Abendkasse    6\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Präsentation der Heimatblätter: 40 Jahre Manufaktur
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SUMMARY:Neulich in Belgien
DESCRIPTION:Belgien 2008\, 102 Min.\, von Christophe van Rompaey mit Barbara Sarafian\, Jurgen Delnaet\, Johan Heldenbergh\, Anemone Valcke\, Sofia Ferri\, Julian Borsani \nDie Einkäufe sind im Kofferraum verstaut\, es kann nach Hause gehen. Doch dann touchiert die gestresst wirkende Matty auf dem Parkplatz einen LKW. So lapidar der Blechschaden\, so bemerkenswert die Folgen der in Moscou\, einem Arbeiterviertel am Stadtrand der belgischen Stadt Gent spielenden Ereignisse. Truckfahrer Johnny nämlich lässt sich trotz Standpauke nicht davon abhalten\, der dreifachen Mutter und aktuell von ihrem Mann wegen einer jüngeren Frau verlassenen Matty wiederholt seine Aufwartung zu machen. Einerseits genervt\, andererseits aber auch angezogen von den unnachgiebigen Avancen des fast 15 Jahre jüngeren LKW-Chauffeurs\, gibt sie dem Schicksal nicht nur einmal eine Chance. Schuld daran ist auch ihr Mann. Seit fünf Monaten fliegt er auf eine halb so alte Schülerin seiner Kunstklasse und vertagt die Bitte seiner Frau\, zu ihr zurückzukehren\, von Woche zu Woche. \nWas der exzellent von Barbara Sarafian gespielten Mittvierzigerin Matty widerfährt\, ist ein Schicksal\, wie es sonst wo auf der Welt seinen Lauf nehmen kann. Die ständigen Stimmungs- und Gefühlsschwankungen nimmt man dieser einfachen\, aber bestimmten und wie viele andere Ehefrauen von einer ewigen und glücklichen Liebe träumenden Frau durchweg ab. Den unnachgiebig romantisch veranlagten LKW-Fahrer wiederum spielt der flämische Theaterschauspieler Jurgen Dalnaet mit großem Mut zur Peinlichkeit – in einer Karaokeszene etwa. Die Dialoge zwischen  beiden sind dabei lebensecht und insofern voller Überraschungen\, als nicht nur Johnny Matty herausfordert\, sondern sie ihn umgekehrt in ihren Entscheidungen vor immer neue Tatsachen stellt.
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SUMMARY:Abiparty der Freien Waldorfschule Engelberg
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SUMMARY:Ehemaligen Treffen des Burggymnasiums
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SUMMARY:Let's Make Money
DESCRIPTION:Österreich 2008\, 100 Min.\, von Erwin Wagenhofer \nVor dem Hintergrund der gegenwärtigen Finanz- und Bankenkrise kann es eigentlich keinen aktuelleren Film geben. Während die Hiobsbotschaften scheinbar nicht abreißen und Laien sich fragen\, was eigentlich mit dem Geld auf den globalen Märkten passiert und Regierungen intervenieren müssen\, um Rettungspakete in Milliardenhöhe zu schnüren\, wagt Regisseur Wagenhofer einen Exkurs in die undurchsichtige Welt der Finanzströme. Und führt sein Publikum fast um die ganze Welt. Er zeigt die Verlierer der Globalisierung in den Goldminen von Ghana\, wo nur drei Prozent des Ertrages im Land behalten werden darf\, während die anderen 97 Prozent in die Schweiz geflogen werden. Er filmt afrikanische Bauarbeiter in Andalusien\, bettelarme Fabrikangestellte im indischen Madras oder Obdachlose in den USA\, die sich in Wohnheimen organisieren.  \n«Let’s Make Money» ist eine bittere Reflexion über den Verbleib unseres Geldes\, die komplex und erschreckend zugleich ist. Manager und Wirtschaftsexperten aus dem neo-liberalen Lager erklären anschaulich\, wie sich Banken und Investmentfirmen mit einfachen Mitteln dem Kapital von Kunden oder Partnern bedienen und es in die globalen Finanzströme einspeisen. Der beliebte Slogan «Lassen Sie ihr Geld für ich arbeiten!» bekommt dabei einen bitteren Beigeschmack\, weil Erwin Wagenhofer deutlich macht\, dass es das Geld der einfachen Leute ist\, die jene ungerechte Umverteilung des Geldes und die Benachteiligung der Entwicklungsländer überhaupt erst möglich macht. Mit anderen Worten: Jeder der sein Geld einem Global Player anvertraut\, unterstützt die klar verteilten Rollenverhältnisse zwischen Erster und Dritter Welt\, die von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond geschürt werden. \nDennoch beansprucht der Film nicht die Rolle des Anklägers. Viel mehr wird schlicht eine Vielzahl von Akteuren gezeigt\, die ihre Rolle im globalen Finanznetzwerk erklären und kritisch hinterfragen. Ein ehemaliger Mitarbeiter der amerikanischen Regierung beschreibt\, wie Entwicklungsländern üppige Kredite gewährt wurden und im Austausch dafür den Großteil ihrer natürlichen Ressourcen abgaben. Systematisch wird aufgezeigt\, wie bei auftretenden Problemen entweder Staatsführer ermordet wurden oder\, wie im Irak\, militärische Interventionen zur letzten Option wurden. Das ernüchternde Fazit von «Let’s Make Money» ist die Wichtigkeit des kritischen Blicks auf den Neo-Liberalismus\, der sich ausschließlich und mit allen unlauteren Mitteln auf die hohen Rendite gegenwärtiger Investitionen konzentriert und dabei jeglichen Sinn für Nachhaltigkeit verliert. Dennoch: Das allgemeine Credo lautet\, dass der Staat nicht den Markt regulieren muss. Der Markt reguliert sich von selbst. Wer den Kinosaal verlässt\, sieht die Finanzwelt mit anderen Augen. Mehr noch: Jegliche Form von Privatisierung – ob ehemals staatliches Krankenhaus oder Straßenbahn – dient nur dem Cash-Flow auf den Finanzmärkten\, die besagte Spirale eines imperialistischen Kapitalismus nur fördern.
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SUMMARY:Fresh Beats feat. DJs Patrick & Ingo
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SUMMARY:Traditioneller Weihnachtsfrühschoppen mit der Jason Falloon Band
DESCRIPTION:Die Band um den im Remstal sesshaft gewordenen Ausnahmegitarristen Jason Falloon besteht außer ihm aus Martin Hofpower am Bass (auch als Gitarrist von Dr. Mablues bekannt) und Martin Hauser an den Drums. \nSie interpretieren anspruchsvolle Rocksongs und Balladen mit unverwechselbar eigener Nuancierung\, die das Original vielfach noch aufwerteten. Jason Fallons eigene Songs fügen sich in das Programm nahtlos ein und können mit den dargebotenen Klassikern von The Who bis Hendrix locker mithalten! \nEintritt:    12\,– Euro10\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:The 80s are back – Pop\, Wave\, Disko feat. Ein DJ Team
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SUMMARY:AK Freiraum Manufaktur präsentiert: Samadhi & Trick 17 | MOC und Kara Ben
DESCRIPTION:Und Füchse sind doch Rudeltiere. Deshalb präsentieren wir euch diesmal fast das komplette Line-up von Motellmusic – einem Label\, das sich ganz dem Stuttgarter HipHop verschrieben hat. Und der hat es (wieder einmal) in sich! Hier wird der Beweis angetreten\, dass HipHop mehr sein kann\, als Gepose und Ghettorap. Viel mehr. \nSamadhi & Trick 17 \nDie Stuttgarter Rapper Samadhi & Trick 17 verbinden HipHop im kulturellen Sinne mit Musik der Neuzeit und schaffen sich so ein eigenes kleines Genre. Geboren in Thüringen zog Samadhi in die Geburtsstadt des Deutschen-Raps um hier seine musikalischen Ideen verwirklichen zu können. Bereits 2002 machte er mit seinem Debut-Album «Aller Anfang» auf sich aufmerksam und hat seither in einigen anderen Projekten\, wie zum Beispiel auf der «Success Hotel» EP von Loopuz & Trick17 und dem «Depressed Surferboy» Album von Kara Ben\, mitgewirkt. Das neue Album «Heart Business» ist bereits produziert und wird an diesem Abend präsentiert! \nAuch Trick 17 ist schon seit einiger Zeit am Start. Mit seinem kongenialen Partner Loopuz war er bereits im Vorprogramm von Methodman (Wu-Tang Clan)\, der Firma und Afrob zu bestaunen und schaffte es im Dezember 2005 mit dem Track «Alright» (featuring Franky Kubrik) als höchster Neueinsteiger in die Newcomer Charts von DasDing.  \nSamadhi & Trick 17\, das ist das Zusammentreffen zweier Ausnahmerapper. Wir sind schon gespannt.     www.myspace.com/samadhistuttgartwww.myspace.com/loopuztrick17  \nMOC \nAuch MOC ist ein Wahl-Stuttgarter\, er zog 2007 von der Schweizer Grenze in die Landeshauptstadt. Auf unzähligen Bühnen bewies er solo oder zusammen mit Kara Ben (unter dem Namen «Niedere Beweggründe») seine Live-Qualitäten. Nicht umsonst kam er mit dieser Crew in Deutschlands größtem Rap-Contest – Jam Session – bis ins Halbfinale und rappte nebenbei etliche MCs auf diversen Freestylebattles. Unter anderem gewann er das Knockout! Battle in Kempten\, eines der höchst dotierten Battles in ganz Deutschland\, und nahm am Finale der deutschen Meisterschaft im Freestyle-Rap teil (1on1). \nwww.myspace.com/mzumozumc \nKara Ben \nKara Ben hat sein neues Album «Depressed Surferboy» im Gepäck – ein Album das wohl seines gleichen sucht! Eigenwillig\, eigentümlich\, interessant. Manche mögen das anstrengend nennen – andere wegweisend. Eigenwillig\, komisch – nicht lustig. Ob es eine Zielgruppe dafür gibt? Nein. Aber Liebhaber. Viele. Da wir schon in den Genuss gekommen sind Auszüge aus dem neuen Album zu hören\, können wir nur sagen: Hörts euch an und feiert! \nwww.myspace.com/depressedsurferboy \nZum Abschluss gibt’s noch eine Old-School-HipHop Aftershow Party für alle\, die dann noch Luft haben… \nEintritt:    8\,– Euro6\,– Euro Mitglieder
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SUMMARY:Palermo Shooting
DESCRIPTION:BRD 2008\, 108 Min.\, von Wim Wenders mit Campino\, Giovanna Mezzogiorno\, Dennis Hopper\, Inge Busch\, Jana Pallaske\, Axel Sichrovsky\, Udo Samel\, Lou Reed \nIm Zentrum der Geschichte steht Finn\, ein Düsseldorfer Star-Fotograf\, der in allen Hochglanz-Magazinen der Welt erscheint und um den sich die Galerien reißen. Der Preis für seinen Erfolg ist ein rastloses Leben an der Oberfläche. Seine Droge ist die dauernde Musik auf dem KnopfhörerAls er in letzter Sekunde mit seinem schicken Cabrio einem Geisterfahrer ausweichen kann\, bekommt Finns schöne Fassade ganz plötzlich ganz gravierende Risse. Den Tod vor Augen will er sein Leben neu ordnen und reist dazu nach Palermo.  \nWie einem Engel begegnet Finn zufällig der schönen Flavia\, einer geheimnisvollen Restauratorin\, die ein imposantes Todes-Fresko restauriert und die dem Lebensmüden mit Leichtigkeit zu neuer Liebesenergie verhilft. Dann wäre da noch ein mysteriöser Schütze\, der den Helden ständig verfolgt und ihn mit Pfeilen nach dem Leben trachtet. Es ist der Tod persönlich\, dem Ex-«Easy Rider» Dennis Hopper in einem formal furiosen Finale mit einer imposanten Vorstellung geradezu zärtliches Leben einhaucht. «Ohne mich würdet ihr Sterblichen das Leben doch gar nicht wertschätzen» sagt er da\, oder: «Der Tod ist ein Pfeil aus der Zukunft\, der auf dich zugeflogen kommt.» So manche sarkastische Edelfeder in Cannes verspottete Dialoge wie diese als prätentiös und manieriert – als wären ganz ähnliche Texte nicht auch in den besten Songs zu hören.  \nMusik spielt in Wenders Welt schon immer eine große Rolle\, diesmal wird sie zum elementaren Bestandteil des erzählerischen Konzepts. Neben den Dialogen\, die wie Songtexte klingen\, hört Finn fast ständig über seine Knopfhörer Musik. Das Spektrum reicht von Nick Cave und Portishead über Calexico und Thom bis zu Lou Reed\, der sich die Ehre mit einem kleinen Gesangsauftritt gibt. Der Filmscore wurde von Irmin Schmidt\, dem Kopf der legendären CAN geschrieben\, die einst schon bei «Alice in den Städten» einen Song beisteuerte.  Mit diabolischer Zerbrechlichkeit gibt Dennis Hopper den Tod\, Haare und Augenbrauen abrasiert\, ein Schädel wie ein Totenkopf. «Ich bin es leid\, immer den Bösen zu spielen»\, sagt er selbstironisch. Seine überragende Leistung würdigen selbst die eingefleischten Wenders-Hasser\, ebenso wie die visuelle Qualität. Wie schon in Cannes wird Wenders wieder die Feuilletons spalten – aber polarisieren ist ja nicht das Schlechteste fürs Kino Und wie sagt Udo Samel als Schäfer im Film einmal so schön: «Man muss einfach alles ernst nehmen\, bloß sich selber nicht.»
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SUMMARY:Beatbox | Drum`n`Bass feat. DJs pC\, Blizzard\, Kangoo & plattenleger zeeh
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SUMMARY:Sankt Pauli! - Rausgehen\, Warmmachen\, Weghauen
DESCRIPTION:BRD 2008\, 90 Min.\, von Joachim Bornemann Musik von Kettcar\, Die Sterne\, Tomte\, Urban Delights\, Bela B.\, Fettes Brot\, Beginner \nIm berühmt berüchtigten Stadion am Millerntor\, in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn trägt der FC St. Pauli seine Heimspiele aus\, in einem kleinen\, kaum Bundesliga tauglichen Stadion\, das meilenweit entfernt von den kaum zu unterscheidenden Arenen und Multifunktionsstadien der Konkurrenz ist. Und ebenso heimelig geht es auch im Klubheim zu\, in dem sich Spieler aller Nationalitäten (zumindest diesem Aspekt des modernen Fußballs konnte sich auch St. Pauli nicht entziehen) auf die Spiele vorbereiten. Zum Kaffeklatsch vor dem Spiel faltet der Zeugwart eigenhändig die Servietten\, der Umkleideraum ist kaum größer als der eines Dorfvereins\, die Trainingsanlagen wären wohl manchem Freizeitkickern zu schäbig. \nUnd doch hat sich in den letzten Jahren ein stetig größer werdender Kult um den Verein gebildet\, wurden die stets ausverkauften Heimspiele zu beliebten Partyzielen für den frühen Freitagabend\, bevor es dann auf der Reeperbahn etwas rustikaler weitergeht. Dass der Verein mit Totenkopffahne und ähnlichen Symbolen seine Nähe zur alternativen Szene in den Vordergrund stellt\, dürfte entscheidend zu seiner Beliebtheit beigetragen haben. Im FC St. Pauli hat der reflektierte Fußballzuschauer einen Verein\, der sich deutlich von der zunehmenden Kommerzialisierung der Großvereine abhebt. Hier ist ein Verein\, der sich offenbar gegen den Trend stellt\, sich nicht verkauft und dennoch immer wieder erstaunliche Erfolge feiert. Dass er dazu im Dunstkreis des Rotlichtmilieus existiert\, die Nähe zu Halbwelt\, Boxern oder Zuhältern groß ist und mit Corny Littman eine bekennende Tunte als Präsident wirkt\, macht den kleinen FC St. Pauli zu einem idealen Thema für eine Dokumentation.
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SUMMARY:Hair
DESCRIPTION:USA/BRD  1979\, 121 Min.\, von Milos Forman mit John Savage\, Treat Williams\, Beverly D’Angelo\, Annie Golden\, Dorsey Wright\, Don Dacus\, Miles Chapin\, Michael Jeter \nMilos Formans Musicalklassiker und Hippie-Kultfilm setzte Maßstäbe für den Musikfilm und gehört bis heute zu den beliebtesten Musicalklassikern aller Zeiten. Mitreißende Rhythmen\, eine tiefgründige Geschichte und das flirrende Lebensgefühl einer Ära haben «Hair» zum Kultfilm werden lassen. Der Meisterregisseur des politisch-unterhaltsamen Films erzählt die Geschichte des schüchternen Claude Bukowski\, der aus der amerikanischen Provinz mitten in das aufregende Lebensgefühl der Flower-Power-Generation gelangt. Nur zwei Tage bleiben Claude\, bevor er in die Armee eingezogen wird\, um in Vietnam zu kämpfen. So lernt er die kleine Gemeinschaft um den charismatischen Berger kennen. Rebellion\, freie Liebe\, Drogen und sehr viel\, sehr langes und ungezähmtes Haar stehen hier auf der Tagesordnung. In dieser aufregenden Stimmung trifft Claude Sheila und mit ihr die Liebe. Aber Claude muss gehen. In einem Streich übernimmt Berger für ein paar Stunden seine Rolle im Militärcamp. Doch dann kommt der Ausmarschbefehl und Berger zieht für Claude nach Vietnam.Die Energie und der unbändige Tatendrang Bergers übertragen sich auf den gesamten Film und auch auf das Publikum. Mit «Hair» schuf Milos Forman ein vitales\, temporeiches Monument\, ein einmaliges Zeugnis der politisch aufgewühlten und friedenshungrigen Hippie-Bewegung. Seiner großartigen Fähigkeit als Regisseur und der Zusammenarbeit mit hervorragenden Künstlern ist es zu verdanken\, dass «Hair» nicht zum Anachronismus einer sehr speziellen Zeit geriet\, sondern ein Film von höchster Aktualität ist\, nicht nur musikalisch\, sondern auch politisch.
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SUMMARY:Silvesterparty | DJ Andy rockt das Haus
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SUMMARY:Burn After Reading (OmU)
DESCRIPTION:95 Min.\, von Joel Coen\, Ethan Coen mit George Clooney\, Frances McDormand\, John Malkovich\, Brad Pitt\, Tilda Swinton\, Richard Jenkins\, Elizabeth Marvel\, J.K. Simmons \nIm Universum der Coen-Brüder wimmelt es nur so von verschrobenen Typen\, die blindlings in ihr Verderben rennen. Als eine CD mit brisantem Geheimdienstmaterial in die falschen Hände gerät\, nimmt das Unheil für zwei Angestellte eines Fitness-Studios seinen Lauf. Bei den turbulenten Verwicklungen zwischen Fitness-Umkleide und Regierungsviertel mischen neben den alten Coen-Weggefährten George Clooney und Frances McDormand auch Brad Pitt und John Malkovich kräftig mit.
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SUMMARY:It's A Free World
DESCRIPTION:GB/BRD/I/E 2007\, 92 Min.\, von Ken Loach mit Kierston Wareing\, Juliet Ellis\, Leslaw Zurek\, Joe Siffleet\, Colin Coughlin\, Maggie Hussey\, Raymond Mearns\, Davoud Rastgou\, Mahin Aminnia\, Frank Gilhooley\, David Doyle \nNach «The Wind That Shakes The Barley» über die Geschichte der Unabhängigkeit Irlands kehrt Ken Loach wieder auf sein Spezialgebiet zurück\, dem Milieu der sozialen Ungerechtigkeiten in der britischen Arbeiterklasse. Diesmal führt er sein Publikum in die wackelige Welt der Zeitarbeiter und Tagelöhner\, die aus Osteuropa nach London kommen und auf ein besseres Leben hoffen.  \nMittendrin im täglichen Job-Lotto steht Angie\, die just ihre Position bei einer Personalvermittlung verloren hat\, nachdem sie von ihrem Chef sexuell belästigt wurde. Frustriert von den Abhängigkeiten des Angestelltendaseins gründet sie gemeinsam mit ihrer Freundin Rose eine eigene Agentur. Erste Erfolge stellen sich ein\, doch schon bald bekommen die beiden die berüchtigten rauen Sitten der Branche zu spüren\, als Geldgeber abtauchen\, Arbeitnehmer ihre Mini-Löhne gewaltsam einfordern und illegale Einwanderer um Jobs aller Art betteln.    \nKen Loach skizziert diesen speziellen Jobmarkt mit allen seinen Nebenwirkungen. Fein beobachtet zeigt er Einzelschicksale von persischen Familien ohne Aufenthaltsgenehmigung\, ukrainischen Fabrikarbeitern oder polnischen Tagelöhnern wie Karol\, der sogar eine kurze Affäre mit Angie hat\, ganz ohne den Hintergedanken\, sich einen Job erschlafen zu können.  \nDoch die kleinen Details sind nur Teil einer viel größeren Geschichte: Ken Loachs eigentliches Thema ist der psychologische Konflikt zwischen Existenzangst und materiellem Wohlstand. Mehr noch: Exemplarisch führt er vor\, was Geld mit Menschen macht.  \n«Der eigentliche Bösewicht in diesem Stück ist das System\, das die Seele der Menschen korrumpiert\, sie in die Lage bringt\, so zu handeln wie Angie. Wie Ken Loach das tut\, ist bewundernswert und von langer Erfahrung geprägt. Sein Film ist schnell\, effektiv und flüssig erzählt. Die Dialoge haben viel Witz. Mit leichter Hand verdichten sie komplizierte Vorgänge immer wieder zu kleinen\, präzisen Skizzen … »  FAZ \nVom 8. bis 11.01. auch im Original mit dt. Untertiteln
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SUMMARY:So viele Jahre liebe ich dich
DESCRIPTION:F 2008\, 115 Min.\, von Phlippe Claudel mit Kristin Scott Thomas\, Elsa Zylberberg\, Serge Hazanavicius\, Laurent Grevil\, Frédéric Pierrot u.a. \nPhilippe Claudels Film ist eine Parabel über Menschen\, die innerlich und äußerlich gefangen sind. Er ist die Geschichte von Juliette\, die aus einem echten Gefängnis entlassen wird\, für einen Mord\, den sie vor 15 Jahren begangen hat. Juliettes Schwester Léa  ermöglicht ihr den behutsamen Start in ein neues Leben und nimmt sie in ihrer Familie auf. Zaghaft gewöhnt sich Juliette an den neuen Alltag\, nach und nach verlässt sie das Gefühl der Isolation und des Alleinseins. Mit der ihr entgegengebrachten Geborgenheit durch Familie und Freunde kann sie sich zum ersten Mal ihren traumatischen Erlebnissen stellen und den Versuch wagen\, ein neues Leben zu beginnen.  \nPhilippe Claudels Figuren sind ein Ensemble der Einsamen und Suchenden. Glück und Zufriedenheit ist hier nur den Kindern oder dem Familienvater überlassen\, der nach einem Schlaganfall zwar nicht mehr sprechen kann\, aber in seiner Hausbibliothek und beim gemeinsamen Abendbrot vollkommene Zufriedenheit ausstrahlt. Darüber hinaus verhandelt der Film wichtige Werte wie Freiheit und Zusammenhalt\, die hier stets korrespondieren. Ihrem neuen Leben ist Juliette nach 15 Jahren im Gefängnis kaum gewachsen\, doch scheinbar sind es die meisten Menschen die sie in der Freiheit trifft\, auch nicht.  \nPhlippe Claudels Lösung für die emotionale Isolation seiner Figuren sind die Familie und Freundschaften\, die hier mit den Mitteln bissiger Ironie gepflegt werden. Wie ein wahrer Seelenbalsam wirkt seine klischeefreie Inszenierung der groß angelegten  sonntäglichen Treffen der Mütter und Väter mit Freunden und Bekannten\, bei der das Landhaus im Grünen zum Wohlfühl-Mikrokosmos wird.     \n«So viele Jahre liebe ich dich»\, der auf der vergangenen Berlinale den Publikumspreis sowie den Preis der Ökumenischen Jury gewann\, ist aber nicht nur eine emotionale Abhandlung über die Neuentdeckung verloren geglaubter Gefühle\, sondern auch eine Paraderolle für Kristin Scott Thomas. Sie war bislang eher auf wunderbar glamouröse und stilvolle Rollen gebucht. Hier kann man ihre bemerkenswerte Verwandlung beobachten\, wenn sie zu Beginn des Films noch blass und kühl das Leben eher als ein Aushalten begreift und später zu wohltemperierter Lebensfreude übergeht\, die schließlich einen fast zufriedenen Menschen zeigt\, der beweist\, dass man die Wunden der Vergangenheit hinter sich lassen kann.
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SUMMARY:Novemberkind
DESCRIPTION:BRD 2008\, 95 Min.\, von Christian Schwochow mit Anna Maria Mühe\, Ulrich Matthes\, Christine Schorn\, Hermann Beyer\, Steffi Kühnert\, Christina Drechsler \nEin russischer Soldat ist geflohen. So mancher Bürger des mecklenburgischen Örtchens Malchow beobachtet\, wie die Miliz im warmen Licht der nahenden kalten Jahreszeit nach dem Deserteur fahndet. Die Farbgestaltung und grobe Körnung der im Jahr 1980 angesiedelten Rückblende wird im Laufe von «Novemberkind» immer weitere Details jener Flucht offen legen\, deren Wahrheit das große Geheimnis dieses Dramas ist.   Für den in Konstanz am Bodensee lebenden Literaturprofessor Robert sind die ihm bislang bekannten Puzzleteile jener Geschichte Grund genug\, zur Vorortrecherche nach Malchow zu fahren. Er wittert einen spannenden Stoff für einen Roman. Was er weiß: es gibt da eine Tochter\, aufgewachsen bei den Großeltern\, die immer davon ausging\, dass ihre Mutter beim Schwimmen ertrunken ist. Er aber hat die Mutter in Konstanz getroffen. Inga\, die etwa 27-jährige junge Frau\, glaubt ihm anfangs nicht. Nun braucht sie ihn für die Spurensuche nach ihrer Mutter. Er wiederum braucht sie\, um weitere Fakten für seinen Roman zu bekommen. Er weiß: sein Handeln ist nicht korrekt. Zurück kann er aber auch nicht mehr. Inga erfährt\, dass ihre Mutter einst den Russen versteckte und mit ihm dank der Hilfe eines alten Freundes in den Westen flüchtete. Die damals ein halbes Jahr alte Tochter ließ sie bei den Großeltern zurück. Daheim gemeldet hat sie sich nie mehr wieder. Inga hat die offizielle Todesursache ihrer Mutter nie angezweifelt. Umso schockierter ist sie nun\, als sie erfahren muss\, dass so mancher im Dorf die wahren Hintergründe des Verschwindens kannte. Ihre eigene Geschichte bekommt Risse.Anna Maria Mühe\, Tochter der verstorbenen Schauspieler Urich Mühe und Jenny Gröllmann\, zeigt mit der Wandlung einer aufgeweckten und unbekümmerten jungen Frau zur mehr und mehr sensiblen und aufgewühlten Spurensucherin eine ganze Bandbreite ihres Könnens.
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SUMMARY:Silke Burmester liest aus "Das geheime Tagebuch der Carla Bruni"
DESCRIPTION:Seit ihrer Liaison mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist das Leben von Ex-Model und Sängerin Carla Bruni nicht mehr\, wie es war. Die ganze Welt schaut auf sie. Wem kann sie jetzt noch vertrauen? Nur ihrem geheimen Tagebuch.\nStaatsbesuche\, Galaempfänge und «Wer-wird-Millionär»-gucken im Elysée-Palast: Alles könnte so schön sein. Wären da nicht die Presse\, die jedes Nacktfoto zur Staatsaffäre aufbläht\, Cecilia\, die alte Krähe\, die ständig wegen Erziehungsfragen ihren Ex anruft\, und der Möchtegern-Casanova Jean\, Nicolas’ Sohn aus erster Ehe. \nAls seien das der Widerstände gegen das junge Glück nicht genug\, kann Eric (Clapton) das Jammern über seine verlorene Liebe nicht lassen\, denken sich die PR-Strategen täglich neue Schikanen für die Première Dame aus: auf dem Großmarkt Hände schütteln (morgens um fünf!)\, sich mit Marmelade verschmierten Gören fotografieren lassen und ständig in diesen dämlichen Ballerinas rumlaufen! \nZum Glück ist sie nicht ganz allein: Benjamin (Biolay)\, Freund aus alten Tagen\, hält in besonders schweren Stunden einen Joint bereit und der schmachtende Gärtner lässt sich selbst vom Geheimdienst nicht in die Flucht schlagen. Und auch aus Deutschland kommen gute Nachrichten: Carla soll den Ehren-Bambi bekommen für ihren Mut\, gegen alle Widerstände zu ihrer Liebe zu stehen. Jetzt muss sie es nur noch hinbekommen\, dass ihr petit Pygmée\, wie sie ihren Ehemann zärtlich nennt\, nicht ständig die Fassung verliert. \nLustiger als Helen Fielding\, wahrer als Yazmina Reza: Das geheime Tagebuch der Carla Bruni ist die komischste Liebesgeschichte des Jahres (und enthüllt\, wie Speedy Sarko wirklich ihr Herz eroberte)! \nEintritt:\n6\,– Euro Vvk plus Gebühr\n8\,– Euro Abendkasse\n6\,– Euro Mitglieder
URL:https://www.club-manufaktur.de/event/silke-burmester-liest-aus-das-geheime-tagebuch-der-carla-bruni/
LOCATION:Manufaktur\, Saal\, Hammerschlag 8\, Schorndorf\, 73614\, Deutschland
CATEGORIES:Konzert
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